Forum: Politik
Gesetzliche Rentenkasse: 1,5 Millionen deutsche Rentenempfänger leben im Ausland
DPA

Etwa jede siebte Rente, die von der gesetzlichen Rentenkasse ins Ausland überwiesen wird, geht einem Zeitungsbericht zufolge an Deutsche. Viele von ihnen leben in der Schweiz, den USA oder Österreich.

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as@hbx.de 06.10.2018, 10:26
10. Das mit dem Binnenmarkt stimmt.

Zitat von artusdanielhoerfeld
Bei einer Durchschnittsrente von 1230 Euro gehen also ca. 1,8 Milliarden Euro ins Ausland, die dem Binnenmarkt entzogen werden. Nicht zu vergessen, dass die Rentenempfänger und deren nächsten Angehörigen dadurch auch krankenversichert sind. Da kommt locker noch eine Milliarde drauf. Aber wir haben es ja...
Aber
1. Sie wollen den ehemaligen Gastarbeitern ihre Rentenpunkte streichen? Die haben sie ehrlich hier in Deutschland erarbeitet!
2. Sie wollen die Rentner hier in Deutschland einsperren? Damit die hier ihre Rente ausgeben? Dankenswerterweise ist die DDR Geschichte!

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Brenz66 06.10.2018, 10:27
11. Rentner im Ausland

Was soll der Bericht beim Leser auslösen ?
Was will der Schreiber uns vermitteln?
Hass , Neid , Mitleid sähen ?
Ein Gastarbeiter von den Ländern die Erwähnt wurde erhält im Durchschnitt 800,- Euro Rente. Damit kann mann nicht einmal eine Wohnung in Deutschland bezahlen. Die Gastarbeiter beantragen aus Schaam nicht ein mal Sozialhilfen.
Im Gegensatz zu den deutschen Rentnern due sich mit ihrer üppigen Rente ein Leben in der Schweiz oder USA leisten können. Die ehemaligen Gastarbeiter ( Arbeitssklaven) des deutschen Wirtschaftswunders werden sogar in ihrer wohnverdienten Rente als Schmarotzer dargestellt ? Das ist AfD manier lieber Spiegel !! Böse und Billig !!

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Geopolitik 06.10.2018, 10:28
12. Der erste ist ein Witzbold...

Der erste Forist hier - artusdanielhoerfeld - ist ja wohl ein Witzbold: ein Rentner hat in die Rentenkasse und die Sozialversicherung eingezahlt, bekommt also keine Almosen vom Staat. Wo er seinen Expresso schlürft darf er solange allein entscheiden wie Deutschland noch ein Fünklein freiheitlich ist. Wäre natürlich besser wenn jeder sein eigenes Rentenkonto hätte und die kleinen Renten vom Staat aufgestockt würden, anstelle von einer auf die vorige Generation zu übertragen. Aber so was kapitalistisches ginge bei uns natürlich nicht.

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as@hbx.de 06.10.2018, 10:28
13. Schön,

Zitat von aprior
Deutschlands Eliten geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Dem Durchschnittsbürger sind in den letzten Jahren seit der Kohl-Ära Dinge zugemutet die einen auskömmlichen Lebensabend in Deutschland nicht mehr so gut ermöglicht wie die jetzige Rentergeneration. Ich kann mir vorstellen, dass bei dieser rückwärts gewandten und von Lobbyisten verkorksten Politiklandschaft auch die Zukunft weiter verpennt wird. Die Grundpfeiler unserer Sozialgemeinschaft sind durch die Politik so beschädigt wie die maroden Brücken, Schulen und Bildungssystem. Es geht in Deutschland zu wie in Schilda. Politsche und wirtschaftlich Kompetenz ist bei den den Regierenden nicht mehr vorhanden. Das System Merkel und Konsenzpolitik hat abgwirtschaftet. Die Weimarer Republik grüßt wie das Murmeltier. Wer will in so einer miserabel gemanagten Demokratie noch die Lasten und Verantwortung übernehmen? Ich kann die verstehen, die dieses Land verlassen, da hier keine Änderung der Situation zu sehen ist.
dass der Name der Bundeskanzlerin schon im dritten Beitrag auftaucht. Klar, die Rentner fliehen vor Merkel aus Deutschland!

Schön getrollt.

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Sonnenschein11 06.10.2018, 10:33
14. Was hält einen den hier?

Das Wetter ist ungemütlich, die Stimmung angespannt. Die Alterspflege ist lausig und teuer.
Ich staune nur, dass Spanien nicht an erster Stelle steht. Alle die ich kenne, sind Richtung Spanien gewandert.
Asien bzw. Thailand wären für viele die beste Alternative. Freundliche Menschen, die gerne älteren Menschen helfen. Mit den Paar Kröten, die man an Rente bekommt, kann man in Thailand wunderbar leben. Ich bin eh gespannt, wie man in Deutschland das mit der Altersversorgung/Finanzierung in den Griff bekommen möchte. Die Jahrgänge ab 1970 werden wohl der Anfang vom Ende werden. Unterhalb der Mindestversorgung, da kaum Rentenbeiträge eingezahlt wurden. Viele haben Ihre 60 bis 80 Stunden/Woche für einen Hungerlohn gearbeitet. Sprich die Körper sind verbraucht und die Rendite ist Mager.
Da die Mieten explodieren, der Leitzins immer noch bei null liegt, bleibt einen ja Garnichts anderes übrig, als seinen Ruhestand im Ausland zu verbringen.
Aber vermutlich machen die Jahrgänge ab 1970 eh vor dem Renteneintritt vermehrt vorher schon den Deckel zu und werden überhaupt kein Geld von der Rentenkasse in Anspruch nehmen.

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geschwafelablehner 06.10.2018, 10:35
15.

Zitat von artusdanielhoerfeld
Bei einer Durchschnittsrente von 1230 Euro gehen also ca. 1,8 Milliarden Euro ins Ausland, die dem Binnenmarkt entzogen werden. Nicht zu vergessen, dass die Rentenempfänger und deren nächsten Angehörigen dadurch auch krankenversichert sind. Da kommt locker noch eine Milliarde drauf. Aber wir haben es ja...
Erstens werden die Gastarbeiter nicht die dicken Löhne gekriegt und oft nicht die 45 Jahre in Deutschland durchgearbeitet haben, also werden sie weit von den Durchschnittsrenten entfernt sein; 2. zahlt man die Krankenkassenbeiträge von der Rente, ohne dass es sowas wie einen Arbeitgeberanteil gbt; 3. haben sie für die Rente gearbetet und Beiträge abgeführt, haben also ein Anrecht auf die Rente; also bitte beruhigen und die Schnappatmung einstellen!

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jerkrussel 06.10.2018, 10:37
16. Warum so giftig?

Verstehe die Bissigkeit einiger Kommentierenden nicht!
Man muss eben die Rückkehrer-Quote unter den Gastarbeitern berücksichtigen sowie die Tatsache, dass Gesellschaften mobiler werden. Es schreckt uns nicht, unseren Ruhestand im Ausland zu verbringen. Finde ich toll!!
Und kurzer Realitätscheck: In Bulgarien ist es für deutsche Rentner vielleicht erschwinglich. Für bulgarische Rentner sicherlich nicht!!

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Supertramp 06.10.2018, 10:39
17. wenn unsere Steuergelder ins Ausland gehen dann sollte das besteuert werden

das Argument ein hohes Renten Niveau stärkt die Kaufkraft in Deutschland ist ein alter irreführender Slogan. wenn Geld an Rentner ausserhalb der EU fließt dann müssen da erhöhte Steuern drauf

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herjemine 06.10.2018, 10:40
18. Es ist ja auch nicht immer die „volle“ Rente

Meine Tante arbeitete fast 15 Jahre in Deutschland. Seit 30 Jahren lebt sie nun in der Schweiz und ist seit ein paar Jaren verrentet. Und natürlich bekommt sie auch für ihre deutschen Arbeitsjahre Rente ausgezahlt: stolze 247 Euro pro Monat.
Sie ist also mitnichten in die „teure“ Schweiz um dort ihre „fürstliche deutsche Rente“ zu verjubeln. Ohne die schweizer Rente ginge gar nichts.
Wenn Sie auch nur einen Euro pro Monat aus der deutschen Rente im Ausland beziehen, sind Sie auch schon in der Statistik drin.

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spon-facebook-10000239462 06.10.2018, 10:41
19. Warum soll ich hierbleiben?

Wenn ich demnächst nach 48 Jahren Beitragszahlung in Rente gehe, werde ich diese selbstverständlich im Ausland verbringen. Das Klima ist dort besser, die Lebenshaltungskosten um einiges niedriger als in Deutschland. Ein Haus habe ich mir dort schon gekauft. Da ich privatversichtert bin, zahle ich sehr viel Krankenversicherung und vom kümmerlichen Rest könnte ich in Deutschland kaum leben. Im Ausland geht es mir dagegen gut. So wie Deutschland seine Bürger behandelt, ist es kein Wunder, dass viele weggehen, wenn sie die Möglichkeit haben. Und ja - ich fliehe auch vor Merkel.

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