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Gespräche beendet: Liberale brechen Jamaika-Verhandlungen ab
DPA

Die Sondierungsgespräche von Union, FDP und Grünen über eine mögliche Jamaikakoalition sind gescheitert. Das teilten kurz vor Mitternacht die Liberalen mit: "Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren."

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ugroeschel 20.11.2017, 07:45
230. Geplanter Rückzug

Da sehe und lese ich den ganzen Sonntag, wo es bei den Verhandlungen noch hakt und dann einen Rückzug, ohne zu erwähnen wo die Grünen gemauert haben. So können die beiden anderen Parteien die für Schuld für das Scheitern der FDP geben. Lindner sollte den Rückzug näher begründen.

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brotfresser 20.11.2017, 07:48
231. Für den Juppi Lindner und dem Altherrenverteidiger des Nordens

gab es wohl nicht genug lukrative Posten. Die FDP führt hier ein ziemlich durchsichtiges Schauspiel auf. Demokartieverständnis Null. Die wollen wohl die May von Deutschland machen. Hoffentlich mit dem gleichen Resultat.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Westerwelle vermissen werde. Von Genscher, Leutheuser-Schnarrenberger ganz zu schweigen.

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vomDeich 20.11.2017, 07:48
232. Kritik an FDP ist Falsch

Alle Kommentatoren sollten abwarten, nämlich dieser Rückzug wurde begründet mit den Inhalten der vorliegenden Sondierungsergebnissen. Sobald diese Inhaltlich vorliegen, ist überhaupt eine Bewertung möglich. Bis dahin empfinde ich Respekt. Es wurde endlich mal dies vollzogen was ein Wähler von "den" Parteien erwartet...eben sich nicht politisch verbiegen um jeden Preis...

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Mara Cash 20.11.2017, 07:48
233. Grüne Herrschsucht

Die Grünen wollten mit ihren 8% der Wählerstimmen den Takt angeben. Nur ihre Meinung kann bekanntlich nach eigener Auffassung die Welt retten. Mit solchen Leuten ist eine gedeihliche Zusammenarbeit schwierig bis unmöglich, weshalb ich Lindner´s Entscheidung sehr gut nachvollziehen kann. Liberal und grün ist wie Feuer und Wasser - eine Koalition wäre unverantwortlich gewesen.

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Dogbert 20.11.2017, 07:49
234. Merkel ist weg !!

und das ist gut so.
Endlich hat sie die Folgen ihrer Entscheidungslosigkeit und ihrer Feigheit, der Politik eine Richtung zu geben um die Ohren geschlagen bekommen. Waren schon ihre Amtszeiten von ensverhandlungen hatte man den Eindruck es wäre Merkel völlig egal was da diskutiert wird. Ignoranz ? Dummheit ? Ich weiss es nicht. Aber Merkel wird in die Geschichte eingehen, als erster und einziger Kanzler der einen (vermeintlichen) Wahlsieg im Amt nicht überlebt hat. Peinlicher wurde noch keiner vom Hof gejagt.

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Aranea avicularia 20.11.2017, 07:50
235. Danke FDP

das nenne ich Profil. Ich gewinne zumindest teilweise den Glauben an die Politik zurück. Und noch was: Die Grünen sollten besser Kröten sammeln und in der Kirche predigen. In der Politk sind sie nicht nur eine Zumutung, sondern als Fsnstiker gefährlich

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birka12 20.11.2017, 07:50
236. Jamaika

In den Sachfragen sind die Parteien viel zu weit von einander. Kompromisse nur durch teure Zugeständnisse zu erreichen macht keinen Sinn, sie sind dann ohnehin nicht von Dauer. Ich würde nie mit den Grünen in eine Regierung eintreten, genau so wenig wie mit der zerrissenen CSU. Beide Parteien sehen sich doch nur in der Rolle des Showmasters, Aufmerksamkeit ergattern und immer quer schiessen Die Grünen habe ich in NRW erlebt, das reicht für viele Jahre.
Wie es weiter gehen soll? Ich finde man sollte es mit einer Minderheitsregierung versuchen, während dieser Zeit einen Nachfolger für Merkel präsentieren und auf Neuwahlen hinarbeiten. Eine Minderheitsregierung muss auch nichts anderes machen als die unfähige Jamaikakoalition, nämlich sich Mehrheiten durch Kompromisse erarbeiten.

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Berg 20.11.2017, 07:51
237.

Zitat von guttifan
Gott sei Dank! Die Ära Merkel ist in ihren letzten Zügen. Die Frau hat in den Verhandlungen gezeigt, dass sie nichts drauf hat. Sie hatte nie was drauf und war von Anfang an nichts als ein Missverständnis, das durch ihr günstige Umstände hochgespült worden ist, und das erstaunlicherweise 12 Jahre andauern konnte. Nun hinterlässt sie in ihrer Partei, im Land und in Europa einen Scherbenhaufen. Bin gespannt, wer jetzt beherzt zugreift und die Führung der CDU übernimmt, der oder die sich auch von der CSU nicht länger auf der Nase herumtanzen lässt. Auch Seehofer "hat fertig". Und ob dem aufgeblasenen Wichtigtuer Lindner sein offenbar sorgfältig als Paukenschlag inszenierter Ausstieg aus den Koalitionsverhandlungen (die er ja nie wollte) zum Vorteil gereicht, muss sich auch erst noch zeigen. Jetzt kommt die Stunde seriöser Leute, denen das Wohl des Landes wichtiger ist als der pure Machterhalt, die Verteidigung von Pfründen und arrogantes, aber inhaltsleeres Auftreten. Es kommen spannende Zeiten auf uns zu.
Soso. Da finden Sie 12 Jahre einfach nur "erstaunlich" und sind nun "gespannt, wer jetzt beherzt zugreift und die Führung der CDU übernimmt," Und ich habe Jahr für Jahr, Parteitag für Parteitag "gestaunt", dass keine der CDU-Spitzen gegen Merkel kandidiert und zur Wahl als Parteivorsitzende/r und Kanzlerkandidat gestellt hat. Haben Sie denn eine einleuchtende Erklärung dafür, warum kein CDU-Spitzenperson Merkel in die zweite oder dritte Reihe zurückwählen lassen konnte und sich selber in die erste?? Offenbar war nicht einmal Ihre Vermutung, "Pfründe" zu erreichen, ausschlaggebend. So bleibt der Fakt: es gab und gibt keinen CDU-Politiker, der sich besser zum Vorsitzenden und Kanzler eignet. So isses!

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Überfünfzig 20.11.2017, 07:51
238. Obwohl noch zur Stund‘ ……..

.…noch nicht en detail raus ist was der Hauptgrund für die Absage durch die FDP war, so meine ich aus den Worten Lindners herausgehört zu haben, das die Merkelianer zusammen mit dem bayrischen Bettvorleger sich mit den Grünen schon grün waren und eventuelle Konflikte zwischen Ihnen per Steuergeldumverteilung kompensiert worden sind und dann gemeinsam versucht haben die FDP mit diesen, vor allen Dingen für den Steuerzahler faulen Kompromiss, mit ins Boot zu ziehen. Dazu paßt auch das Schwarz-Grün jetzt öffentlich der FDP die rote Laterne umhängen möchten, zeigt aber wieder mal mehr die Prinzipienlosigkeit der C-Parteien unter dieser unsäglichen Frau.

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fatherted98 20.11.2017, 07:53
239. wow...

...bei einer Neuwahl wird das der FDP wahrscheinlich 4-5 Prozentpunkte einbringen....ich hatte Lindner bisher für einen Schwätzer gehalten...evtl. muss mich meine Meinung revidieren.
Gut das es vorbei ist....jetzt steht die SPD in der Pflicht...sollten die Genossen eine neue GroKo ablehnen, sehe ich ihr nächstes Ergebnis auf Bundesebene um die 16%....mal sehen was dann ist....

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