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Gesprächsprotokolle: Kohls Beleidigungen sorgen für Aufregung in der CDU
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Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm war ein "Verräter", Angela Merkel "hat keine Ahnung": Die im SPIEGEL abgedruckten Zitate aus Geheim-Protokollen des Altkanzlers Helmut Kohl sorgen in der Union für Wirbel. Ein früherer Minister fordert nun eine Kohl-Stiftung.

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mina2010 05.10.2014, 19:53
20. Und dann noch eine Frage ....

wer zahlt eigentlich für diese unzähligen Stiftungen?
Könnte sein ... der Steuerzahler? Für irgenwelche Leute, die nichts leisten ... aber Kontakte haben?

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Meconopsis 05.10.2014, 19:54
21. Helmut Kohl ?

Wer interessiert sich denn für den noch ? Ich habe ja auch den gedruckten Spiegel abonniert. Aber die Geschichten um und über Kohl, die werde ich nicht lesen. Das ist wirklich weit weg. In Zeiten von NSA-Affäre, Ukraine-Konflikt, Nahost-Chaos, massiven Umweltzerstörungen und einer sich immer mehr verschärfenden Krise unseres Finanz- und Wirtschaftssystems, sind die ollen Stories von gestern doch sehr blass geworden.

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spon-facebook-10000140154 05.10.2014, 19:56
22. ?

Zitat von ohne_mich
Für jemanden, der zur Einheit genau NULL beigetragen hat, sondern sich nur auf den Lorbeeren Gorbatschows und anderer wahrer Architekten der Einheit ausgeruht hat?
und woher wollen ausgerechnet Sie das so genau wissen ? Waren Sie Vertrauter der damaligen Regierung oder waren Sie beim Geheimdienst ?

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air plane 05.10.2014, 19:56
23. Mein Profil

Schein mir eher ein Fall von Altersverbitterung zu sein - Alle doof, außer ich ...

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chalchiuhtlicue 05.10.2014, 19:56
24.

Dass Merkel "keine Ahnung" hat, hat sich ja mittlerweile bewahrheitet. Daher rührt auch ihre Politik des Aussitzens. Sie weiß einfach nicht, wie man aktive Politik betreibt, die dem Volk auch nützt. Aber von Merkels Unfähigkeit abgesehen, haben viele unserer Politiker völlig vergessen, dass sie für das Volk arbeiten und nicht umgekehrt. Kohl war auch einer von diesen, das wollen wir mal nicht vergessen.

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abryx 05.10.2014, 19:57
25.

Ich erinnere mich innerhalb der Ära Kohl vor allen Dingen an ungenannte politische und finananzielle Seilschaften, gnadenlose Distanz zum Volk und jegliche Ignoranz dessen.
Trotz politischer und wirtschaftlichen Alternativen hat er die unbedingte Wiedervereinigung durchgedrückt um sich selbst ein Denkmal zu setzen und in der Restregierungszeit Milliarden an Ost-Werten im Kielwasser der Partei verschwinden lassen.

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KurtT. 05.10.2014, 19:57
26.

Man sollte Herrn Kohl auf seinem "Ritt in den Sonnenuntergang" (Reagan) alleine lassen, ihn zumindest heute als das sehen, was er immer war: ein "geistiger Provinzler" und Mensch mit Gespür für Macht-Mechanismen aus der Pfalz - vor dem sich nur jene "fürchten" mussten, die in der CDU Karriere machen wollten, die Opportunisten. Dass er für ausländische Politiker (Mitterand, Bush, ...) ein nicht ganz ernst zunehmender Deutscher war, hat diesen zwar (außer Thatcher) gewisse Befürchtungen genommen, dass Deutschland zu groß bzw. stark werden könnte, was letztlich deren Zustimmung zur deutschen Einheit ermöglichte - darüber hinaus ist Kohl aber keinesfalls jener, dem die Deutschen die Einheit zu verdanken haben; das ist Propaganda, von wegen (sinngem.) "der wehende Mantel der Geschichte". Der damalige Kanzler war in Wirklichkeit nur so unbedarft, dass man seiner "Lauterkeit" einschließlich sonstiger Zugeständnisse (Euro, Zahlungen an die SU, ...) glaubte, auch Gorbatschow. Es waren die oppositionellen Bürgerrechtler und die "Montagsdemonstranten" (mithilfe einiger mutiger Kirchenleute), die die deutsche Einheit "erkämpft" haben, nicht Kohl ...

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medley63 05.10.2014, 19:58
27. Ach Gottchen, das macht mich alles irgendwie voll total betroffen.

Mal ehrlich, was soll Kohl über seine innerparteilichen Rivalen denn sonst sagen? "Oh, wir haben uns immer in den Arm genommen, uns zärtlich gestreichelt und uns ins Ohr geflüstert, wie lieb wir uns haben?!" Mann, dass sind alles seine Konkurenten um die MACHT und nicht seinen allerbesten Kumpels und Saufkumpane, die er schon aus seinem Oggerheimer Kindergartensandkasten kennt. Echte Freundschaften sind am Arbeitsplatz an Positionen, wo es um die eigene Karriere geht, nur seltenst anzutreffen. Egal, ob nun in irgendeinem mittelständigen Betrieb im Hundsrück, das Metallflansche für Mähmaschinen fertigt oder direkt im Kanzleramt in Berlin. Ist doch nur zu normal.

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syssifus 05.10.2014, 19:59
28. Logisch,

Zitat von monsieurK
schade nur das er das ( aus welchen Gründen auch immer ) nicht schon früher von sich gegeben hat. Merkel wäre Deutschland vielleicht erspart geblieben !
dass ein Mann der nicht's mehr zu verlieren hat außer seinem Leben,schon ein wenig aus sich herausgehen kann,vieleicht sogar seine ehrliche Meinung sagt.

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nichzufassen 05.10.2014, 20:01
29. Leergut

Zitat von kraus.roland
Kohl´s berühmte Aktenvernichtung...vor dem Auszug aus dem Kanzleramt entwertet alle Bemühungen, den Altkanzler auf den Sockel zu hieven! Und die Hinnahme dieses bemerkenswerten Aktes durch die Republik gereicht dieser zur Schande!
Schon lustig, dass einer seiner früheren Vasallen ihm jetzt eine Stiftung widmen will, die ja irgend etwas wird zeigen müssen, wo der Kanzleramtsminister Bohl auf Kohl´s Befehl hin Unmengen an Akten, dessen Inhalt dort hätte gezeigt werden können, hat vernichten lassen. Für diese treuen Dienste wurde Bohl daraufhin von Kohl´s Spezis bei der Deutsche Vermögensberatung AG mit einem Posten im Vorstand `entlohnt´.

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