Forum: Politik
Gesundheitsreform-Pleite: Verkalkuliert wie ein Anfänger
AFP

Gleich sein erstes Gesetz setzt Donald Trump in den Sand. Für den Präsidenten ist die Absage seiner Gesundheitsreform eine ungeheure Blamage. Aber immerhin weiß man über ihn jetzt ein bisschen mehr.

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Bueckstueck 24.03.2017, 23:24
1. Hammer trifft Nagel

Sehr treffend formuliert, Herr Medick. Wie der sprichwörtliche Hammer auf den Nagel.

Apropos Hammer und Nagel. Die Realität hat den rostigen alten Nagel Trump heute erneut getroffen. Und so wird es weitergehen. Vielleicht schmeisst er ja von sich aus hin, bevor er des Amtes infolge irgendeines trumpschen Wahnsinns enthoben wird...

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gandhiforever 24.03.2017, 23:26
2. Gewohnt

Trump ist es gewohnt, "Geschaeftspartnert" ueber den Tisch zu ziehen.

Wenn ihm das trotz Drohungen nicht gelingt, scheitert er (und verspricht Rache).

Doch die Abgeordneten, die heute ihm (und Ryan) die Gefolgschaft verweigert haben, werden sich nicht (mehr) einschuechtern lassen, werden auch bei anderer Gelegenheit (wenn Sie meinen, dass es ihre Chancen auf Wiederwahl negativ beeinflussen koennte) dem Verfuehrer nicht folgen.

Trump geht stark geschwaecht aus dem Grabenkampf hervor, ausserhalb seiner Bewegung ist er bald der einzige, der sich fuer unwiderstehlich haelt.

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mazzeltov 24.03.2017, 23:35
3. Alles halb so wild...

... für D. Trump. Wenn er schließlich mit etwas Erfahrung hat, dann damit, wie man Pleiten hinlegt. Möge es auch seine Zulieferer in den Abgrund reißen, Trump steigt wie Phönix aus der Asche auf und übernimmt eine neue Show. Vielleicht "The Ex-Executive"? (Das klingt wie eine Steigerung, oder?)

Die Zulieferer, die auf der Strecke bleiben, werden in dem Fall wohl Paul Ryan und einige seiner Konsorten sein; möglicherweise werden demnächst einige Verschwörungstheoretiker anfangen, Bannon für einen Teil der Verschwörung zu halten... Das sind verschmerzbare Verluste.

Ich frage mich nur, was, um im Bild zu bleiben, die Asche sein wird, aus der Trump emporzusteigen gedenkt...?

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dedude 24.03.2017, 23:37
4. Es bleibt spannend

Eine Option wird immer wahrscheinlicher, nämlich die, in welcher Donald Trump aufgibt, indem er verkündet, dass er so nicht weiter arbeiten bzw. regieren kann.

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stefan7777 24.03.2017, 23:42
5. Fünftens

Wir wissen nun, dass die USA in eine Krise schlittern werden. Trump wird auf Dauer die Lust verlieren zu regieren. Dann kommt entweder ein Krieg wenn es nach Bennon geht oder Trumps Truppe geht.

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widower+2 24.03.2017, 23:44
6. Das war doch zu erwarten

"Er hat sich verkalkuliert, wie das sonst nur Anfänger im Politikbetrieb tun." Wieso sonst nur? Trump ist ein absoluter Anfänger im Politikbetrieb! Und dazu noch frei von jeglichem politischen Talent und fernab von Restbeständen von Intelligenz. Er ist nicht mehr als ein verzogenes Bengelchen ohne Manieren, das reich geerbt hat. Völlig unnütz ist er aber nicht. Er kann immerhin noch als abschreckendes Beispiel dienen.

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Sokrates1939 24.03.2017, 23:45
7. keine Blamage

Ich sehe keine Blamage von Trump. Es schien mir jenseits aller Zweifel als sicher, daß der Präsident als oberste Exekutivinstanz das Souveränitätsrecht der USA wahrnehmen konnte, darüber zu bestimmen, ob und welche Ausländer in das Land einreisen dürften. Ebenso wie ich mußte auch Trump davon ausgehen, daß die Partei der Republikaner in ihrer Gesamtheit für die Rückgängigmachung von "obamacare" eintreten würde.
Wenn jetzt Gerichte und die eigene Partei ihm die Erfüllung wichtiger Wahlkampfversprechen unmöglich machen, kann ich mir gut vorstellen, daß er den "ganzen Bettel hinwirft", und niemand könnte es ihm übelnehmen. Trump ist kein Berufspolitiker und auf den Präsidentenjob nicht angewiesen. Er hat sicherlich andere Interessen und Betätigungsmöglichkeiten.

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gammoncrack 24.03.2017, 23:48
8. Eigentlich kann ich kaum glauben,

dass er an seine Wiederwahl denkt. Aber irgendwo her wird SPON das schon haben.

Ich bin mal gespannt, wann er selbst zu der Erkenntnis kommt, dass er sich maßlos überschätzt hat. Dass seine Wähler in überschätzt haben, wird wohl inzwischen dem größten Teil klar geworden sein.

Viel Glück bei der Wiederwahl, DT!

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eckawol 24.03.2017, 23:49
9. The President is a trump

Und so merken selbst die Republikaner, dass ihr President, der nicht Mitglied der Partei ist, eine Falle für die Partei wird in Himblick auf die nächsten Kongresswahlen.

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