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Getöteter Taliban-Chef Mehsud: Der Feind ist tot, die Gefahr lebt
REUTERS

Eine US-Drohne hat den pakistanischen Taliban-Chef Hakimullah Mehsud getötet. Der Mann war verantwortlich für den Tod vieler US-Soldaten in Afghanistan, aber auch für Anschläge in Pakistan. Trotzdem ist die Regierung in Islamabad über dessen Ende nicht unbedingt glücklich.

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tinosaurus 02.11.2013, 08:22
1. legitim

Die Drohnen-Angriffe betrachte ich als völlig legitim und scheinbar auch effektiv. Die Pakistaner haben diese Region überhaupt nicht unter Kontrolle. Und wie sollen die Amerikaner auch kämpfen gegen einen Gegner, der gerne aus dem Hinterhalt agiert oder mit Selbstmordattentaten, wobei auch Zivilisten mit in den Tod gerissen werden. Diese Meldung dürfte auch unter den einflussreichen Terroristen nicht gut ankommen. So müssen sie ständig damit rechnen, wie vom Blitz getroffen zu werden.

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gunpot 02.11.2013, 08:50
2. optional

Die instabile Lage in Pakistan ist bedauerlich, doch sollte der Innenminister dieses Landes nun nicht schmollen; denn die Drohne hat nur einen menschenverachtenden zu keinem Kompromiss fähigen Mann ausser Gefecht gesetzt.
Diejenigen, die jetzt in Pakistan meinen, mit den Taliban verhandeln zu müssen, haben nicht aus der Geschichte gelernt.

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denkdochmal 02.11.2013, 09:20
3. Einer weniger. Das ist gut. So soll es sein!

Zitat von sysop
Eine US-Drohne hat den pakistanischen Taliban-Chef Hakimullah Mehsud getötet. Der Mann war verantwortlich für den Tod vieler US-Soldaten in Afghanistan, aber auch für Anschläge in Pakistan. Trotzdem ist die Regierung in Islamabad über dessen Ende nicht unbedingt glücklich.
Sie haben der westlichen Welt, insbesondere den USA den Dschihd erklärt. Den Krieg. Er findet nicht nur in Afghanistan statt, ebenso in Pakistan, in Indien, in Thailand, auf den Phillienen
Wir wollen Frieden, aber wenn sie Krieg wollen - leider - werden sie folgerichtig die Folgen zu tragen haben.
Ich möchte, daß wir Menschen friedlich und frei zusammen leben. Daß wir freundlich miteinander umgehen. Daß niemand den Mitmenschen seinen Willen aufzwingt.
Darum kann ich weder eine Ideologie noch eine Religion akzeptieren, die dem entgegen steht.

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LDaniel 02.11.2013, 09:33
4. p

Good shot. Mit diesen Leuten wird es nie Frieden geben. Man hätte gleich in Teilen Pakistans 2001 mit einmarschieren müssen. Dann wäre das Problem auch lösbar gewesen. Und über was regt sich Pakistan auf? Souveränität? Hätte die Regierung da die Kontrolle bräuchte es keine Angriffe. Das Gebiet ist Wildnis unter Taliban-Kontrolle

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denkdochmal 02.11.2013, 09:51
5. Einer weniger. Das ist gut, so soll es sein!

Zitat von sysop
Eine US-Drohne hat den pakistanischen Taliban-Chef Hakimullah Mehsud getötet. Der Mann war verantwortlich für den Tod vieler US-Soldaten in Afghanistan, aber auch für Anschläge in Pakistan. Trotzdem ist die Regierung in Islamabad über dessen Ende nicht unbedingt glücklich.
Sie haben der westlichen Welt, insbesondere den USA den Dschihd erklärt. Den Krieg. Er findet nicht nur in Afghanistan statt, ebenso in Pakistan, in Indien, in Thailand, auf den Philippinen
Wir wollen Frieden, aber wenn sie Krieg wollen - leider - werden sie folgerichtig die Folgen zu tragen haben.
Ich möchte, daß wir Menschen friedlich und frei zusammen leben. Daß wir freundlich miteinander umgehen. Daß niemand den Mitmenschen seinen Willen aufzwingt.
Darum kann ich weder eine Ideologie noch eine Religion akzeptieren, die dem entgegen steht.

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FKassekert 02.11.2013, 10:14
6. denkdochmal und LDaniel

sehr einfach gemacht - diese Leute, Al-Kaida, Taliban sind das boese Machwek der CIA, USA, Politik westlicher Nieten in Nadel! Und noch gilt das Recht, nur ein Gericht und Richter kann richten! Ansonsten steht denen das gleiche Recht zu!!! Die Spirale ohne Ende! Der Ami ist aber nun einmal der Weltgendarm, unberechenbar was macht er morgen und wen erklaert er mal wiederzu seinem Feind! Ein Wort gegen die USa und auf gehts? Dann vielleicht die Drohne ueber Demonstranten gegen die USA-Politik auch in Europa? Die Unfaehigkeit der USA Probleme im Weltmassstab zu loesen ist doch bewiesen, ausser man schiesst mal wieder und laesst das Problem explodieren/implotieren.

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jayram 02.11.2013, 11:02
7. Nicht zu früh freuen

diese Leute wachsen nach wie die Köpfe einer Hydra. Mit Sicherheit haben die Taliban inzwischen Maßnahmen ergriffen die Verletzlichkeit ihres Terrorhaufens so zu organisieren, dass auch der Tot eines Kopfes wenig Effekt haben dürfte.
Es hilft nichts die Anführer zu töten, man muß diesen Leuten die gesellschaftliche Basis entziehen und das funktioniert nur über Bildung und vernünftige Lebensbedingungen der Bevölkerung. So lange die Menschen in dieser Region so bettelarm sind, werden die Taliban weiterhin eine breite Basis an Anhängern haben.

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vitalik 02.11.2013, 11:21
8. denkdochmal

Zitat von denkdochmal
Sie haben der westlichen Welt, insbesondere den USA den Dschihd erklärt. Den Krieg. Er findet nicht nur in Afghanistan statt, ebenso in Pakistan, in Indien, in Thailand, auf den Phillienen Wir wollen Frieden, aber wenn sie Krieg wollen - leider - werden sie folgerichtig die Folgen zu tragen haben. Ich möchte, daß wir Menschen friedlich und frei zusammen leben. Daß wir freundlich miteinander umgehen. Daß niemand den Mitmenschen seinen Willen aufzwingt. Darum kann ich weder eine Ideologie noch eine Religion akzeptieren, die dem entgegen steht.
Einer weniger? Meinen Sie das ernst? Ich würde sagen, dass durch den Angriff, bei dem nicht nur dieser Terrorist, sondern noch andere Menschen gestorben sind, es eher 100 Terroristen mehr geworden sind.

Die Attentäter vom 11 September kamen aus Deutschalnd und es leben mehrere tausende Salafisten in Deutschland, die ja als radikal gelten. Das heißt doch, dass Deutschland mit den Terroristen nicht klarkommt und die USA Dronenangriffe in Deutschland starten sollten.

Überall auf der Welt kann die USA Menschen entführen, foltern und töten. Man überwacht die ganze Welt und das schon seit Jahren. Wenn die USA so gut sind mit ihren Aktionen, wie kann dann sowas, wie das Bostoner-Marathon-Attentat passieren.
Heißt es wieder, dass die USA mit den Terroristen in ihrem eigenen Land nicht klarkommen und man deswegen Dronenangriffe in den USA starten soll?

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e-mobil 02.11.2013, 11:32
9. @denkdochmal

Zitat: "Ich möchte, daß wir Menschen friedlich und frei zusammen leben. Daß wir freundlich miteinander umgehen. Daß niemand den Mitmenschen seinen Willen aufzwingt. Darum kann ich weder eine Ideologie noch eine Religion akzeptieren, die dem entgegen steht".
Und dann finden Sie es richtig, das die USA 4 Raketen auf EINEN Taliban abfeuern?
Ist ja klar, daß dabei kein anderer umgekommen ist.
Keiner von denen wäre wohl auf die Idee gekommen, den Amerikanern seinen Willen aufzuzwingen zu wollen. Angefangen hat es wohl eher umgekehrt.
Mann könnte auch fordern, der klügere möge nachgeben. In diesen Dingen hat aber Amerika nie besonders klug gehandelt und wird es unter dem Druck der Rüstungsindustrie wohl auch in Zukunft nicht können.

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