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Gewalt in Afghanistan: Taliban attackieren Präsidentenpalast in Kabul
DPA

Der Palast des afghanischen Präsidenten gleicht einer Festung - trotzdem haben die Taliban am Dienstag versucht, das Gebäude zu stürmen. Die Angreifer kamen mit Sprengsätzen und Schusswaffen. Erst nach einem 90-minütigen Gefecht konnten sie abgewehrt werden.

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calvincaulfield 25.06.2013, 09:04
20. Ein Fiasko

Der Afghanistan-Einsatz der NATO wird als eine lupenreine Niederlage in die Geschichte eingehen. Und das ohne massive militärische Unterstützung der Taliban durch z.B. Russen oder Chinesen, wie die Amerikaner seinerzeit die Mudschahidin mit modernsten Waffen ausgerüstet haben.

Nadschibullah hielt immerhin 3 Jahre aus. Karzai schafft keine 3 Wochen ohne NATO. Was schreibe ich, die ist ja noch nicht mal draußen, da wird schon das Regierungspalast gestürmt.

Im Irak regiert wieder ein Diktator, In Afghanistan kommen demnächst die Steinzeit Islamisten an die Macht. In Nord-Afrika sieht es auch nicht rosig aus. Es ist ein Fiasko der amerikanischen Politik der letzten 10 Jahre. Wofür mussten 100.000e Menschen sterben? Auch wenn es sich paradox anhört, haben sie ihr Ziel trotzdem erreicht.

Nein, das hier ist keine Schadenfreude, nur eine Antwort auf solche.

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DCCL 25.06.2013, 09:10
21. optional

Die Russen haben erkannt, dass alle Bemühungen sinnlos sind.... Aber der Westen glaubte mal wieder er kann es besser.

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dalethewhale 25.06.2013, 09:10
22. Widersprüchlicher Beitrag

Zitat von sysop
Der Palast des afghanischen Präsidenten gleicht einer Festung - trotzdem haben die Taliban am Dienstag versucht, das Gebäude zu stürmen. Die Angreifer kamen mit Sprengsätzen und Schusswaffen. Erst nach einem 90-minütigen Gefecht konnten sie abgewehrt werden.
Waren es nur vier Angreifer welche vorher schon in ihrem Auto gestoppt wurden, und nie ihr ziel erreicht haben, oder waren es mehr Angreifer
welche sich ein 90 minutiges Gefecht geliefert haben?

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stoffziege 25.06.2013, 09:12
23. Die Milliarden

zur "Befriedung" Afghanistans hätte man besser in die Rettung des Regenwaldes investiert.

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omnogata 25.06.2013, 09:14
24. Wie immer

Nahezu alle bedeutenden Militärmächte sind in diesem Land bei Interventionen gescheitert, man kann sagen dass die Zivilisation versagt hat. 200 Jahre Krieg und die Politik entspricht in Sachen Bildung, Gleichberechtigung, Gesundheitswesen und Demokratie eben der von vor 200 Jahren. Schade für die Normalbevölkerung dort.

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free-world 25.06.2013, 09:15
25.

Und mit denen sollte verhandelt werden? Jetzt versteht man warum Karsai nicht mit den Taliban verhandeln will.
Komisch ist auch, dass die USA Terroristen auf der ganzen Welt jagen und Milliarden Gelder ausgeben um den Terror zu entkernen, aber mit den Taliban will Obama verhandeln. Hat er vergessen dass die Taliban mit Al Qaida zusammen arbeiten und wo sie auch nur können Selbstmordattentäter losschicken? Kann es sein dass die USA die Taliban in Afghanistan haben wollen? Wie kann eine Terrorgruppe einen Büro in Katar (USA Partnerland) eröffnen ohne dass die dort dingfest gemacht werden...

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R4mbo 25.06.2013, 09:18
26. Tja

Wieviel Jahre Krieg-Gegen-Terror haben wir jetzt? 12?
Und was ist das Ergebnis?
Meiner Meinung nach hat die ganze Aktion wesentlich mehr Feinde geschaffen als "vernichtet". Grund: Die Spirale der Gewalt. Es sind viele Unschuldige gestorben, Angehörige wurden aus Hass zu Terroristen. Wir haben Totalüberwachung, trotzdem ist die "Gefahr" gestiegen. Wenn die Menschheit so weiter macht wars das. Wenn man jemand tötet der Hass empfindet breitet sich der Hass aus. Es geht darum den Hass in den Köpfen der Menschen zu bekämpfen, nicht die Menschen. Vor tausenden von Jahren hat das schon jemand verstanden. Du sollst nicht töten. Ohne Aber. Aber mit gutem Grund. Die Menschheit zerstört sich gerade selbst, indem sie diese einfache Regel missachtet. Eine Schande.

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aparsin 25.06.2013, 09:22
27. Taliban in Qatar !

die Frage ist wer Sitz in Katar? und mit Wem hat man in Katar Verhandelt?das zeigt dass Taliban nicht Eine Gruppe ist. und die Taliban Führer die In Katar ihre Büro haben,können kein Einfluss haben in Afghanistan oder Pakistan.

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Hans58 25.06.2013, 09:23
28.

Zitat von calvincaulfield
Der Afghanistan-Einsatz der NATO wird als eine lupenreine Niederlage in die Geschichte eingehen. ...
Ich darf Sie daran erinnern, dass es kein NATO-Einsatz ist, sondern ein UN-Einsatz.
ISAF hat im Dez. 2001 begonnen, im Spätsommer 2003 hat die UN der NATO die militärische Führung des UN-Einsatzes übertragen mit der Folge, dass alle Nicht-NATO-Staaten ihre Truppen in Afghanistan dem dortigen NATO-Kommando unterstellt haben.

Es ist bisher nicht bekannt, wie sie sich die Nicht-NATO-Staaten nach 2014 verhalten.

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Gruuber 25.06.2013, 09:23
29. Es liegt noch gar nicht so weit zurück, dass die Taliban unter dem Jubel des Westens,

auch Deutschlands, Kabul eingenommen haben. Kann jeder nachlesen, der gewillt ist, sich zu informieren. Das war zu der Zeit, als es gegen die Russen ging.
Und wer behauptet, dass nur die Taliban gegen die NATO und ihre Hauptmächte kämpfen, sollte sich den Titel Dr. Ahnungslos abholen. Wie viele Moslems in Afghanistan und Pakistan sollen Anhänger der ausgewiesenen Moslemfeinde aus dem Westen sein? Und nicht Feinde? Geht's noch dümmer?

Noch lügnerischer ist ja die Behauptung, dass die Moslems Freunde der Al-Kaida wären. Fast alle Opfer von Al-Kaida-Anschlägen sind Moslems. Fast 100%! Und kein einziger Moslem kann sagen, ob nicht er, seine Frau, seine Kinder seine Verwandte und Bekannten schon morgen von der Al-Kaida in die Luft gesprengt werden.
Es gibt daher nicht wenige Leute, die behaupten, dass die Al-Kaida eine Terrororganisation des Westen sei, insbesondere der USA, GBR und Israels, die dazu diene, ohne große Polizei- und Militäraktionen in Unruhegebieten Aufruhr und Demonstrationen gegen die Besatzer zu unterdrücken.

Übrigens, ist es nicht merkwürdig, wie wenig Aufruhr und Demonstrationen es in 10 Jahren im Irak und in Afghanistan gegeben hat? Eh alle Iraker und Afghanen mit den Amis, den Briten und der übrigen NATO-Besatzung einverstanden?

Wenn man sich anschaut, welch riesige Massen der "arabische Frühling" Tag für Tag in vielen moslemischen Länder auf die Straße gebracht hat, wundert man sich da nicht sehr darüber, dass aber im Irak und in Afghanistan 10 Jahre kaum etwas von Unruhen und Demonstrationen zu sehen war? Lieben alle Afghanen die total korrupte, wahlbetrügerische Karzai-Regierung? Oder die total korrupten, wahlbetrügerischen irakischen Regierungsmitglieder?

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