Forum: Politik
Gewalt in England: "Wir haben viel zu lange weggeschaut"

Er hat Aufstände und Krawalle in London erforscht. Im Interview erzählt*der britische Historiker Clive Bloom, warum die Gewalt so plötzlich explodiert ist, was die Regierung nun tun muss - und wie viele Tage die Krawalle noch anhalten werden.

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fatherted98 11.08.2011, 15:51
1. Ah....

...endlich einer ders schon vorher gewußt hat...auf den hatte ich die ganze Zeit gewartet.

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Incredibleois 11.08.2011, 16:03
2. Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Zitat von fatherted98
...endlich einer ders schon vorher gewußt hat...auf den hatte ich die ganze Zeit gewartet.
Bloom: "Ich war wie die meisten völlig überrascht von den Ausschreitungen."

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kundennummer 11.08.2011, 16:09
3. Qualitätsexperte

Zitat von fatherted98
...endlich einer ders schon vorher gewußt hat...auf den hatte ich die ganze Zeit gewartet.
Das ist das Wesensmerkmal solcher Qualitätsexperten. Sie kommen IMMER dann aus der Hecke wenn sich der Rauch verzogen hat um zu erklären das das sowas von klar war aye.

Es hat was merkelhaftes....
Natürlich gab es Leute die das seit Jahren provezeien, Stichwort Udo Ulfkottes "Vorsicht Bürgerkrieg!".
DAS ist natürlich kein Qualitätsexperte sondern ein Verschwörungstheoretiker mit unerträglich kruden Thesen usw...
PS: Ich vermisse die Finanzmarktanalysen von Herrn Böll. Er ist so fachkundig und hat ein Gespür für die Dinge...

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karmamarga 11.08.2011, 16:09
4. Hier irrt Herr Bloom

quote Bloom: "Es ist Straßenkapitalismus - die Jugendlichen ahmen das nach, was die Banker am anderen Ende des Spektrums tun."
Wenn Sie das nachahmen würden, dann würden sie eine Bank gründen und die Staatskasse legal ausrauben. Und wir hätten keine Probleme auf dieser Ebene. Aber dazu sind diese Kids hier einfach zu blöd, weil sie von ihrer Bildung her nur befähigt sind, das unmittelbar nächste wahrzunehmen: Klamotten und gadgets, die man noch nicht hat und die man sich einfach so holen kann. Unter diesen Jugendlichen beschäftigt sich keiner mit Ideen, die er an seiner Gesellschaft abarbeitet. Diesen Frust kann man sich sparen, wenn man alles,was man braucht, sich auch so holen kann.

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l4berl1ne 11.08.2011, 16:17
5. titel

man sollte hier auch den aspekt der drogenabhaengigkeit nicht vernachlaessigen. meiner meinung nach haben die englaender auch extrem probleme mit drogenkriminalitaet. und diese kids wollen vielleicht nicht die flachbildschirme selbst nutzen, die wollen das geld. sie wissen, dass sich solche sachen gut verhoekern lassen.

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Atheist_Crusader 11.08.2011, 16:20
6. ...

Zitat von sysop
Bloom: Ausschreitungen dauern in England normalerweise nur einen Tag. Im Jahr 1780 dauerte es mal vier Tage. Irgendwann regnet es und die Randalierer sind schnell gelangweilt. Und nun, viel zu spät, steht ihnen ein massives Polizeiaufgebot gegenüber. Am Wochenende wird es noch mal Zusammenstöße geben, aber dann wird es vorbei sein.
Och, persönliche Bereicherung kann Langeweile schon eine ganze Weile zurückhalten.

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l4berl1ne 11.08.2011, 16:24
7. titel

man sollte hier auch den aspekt der drogenabhaengigkeit nicht vernachlaessigen. meiner meinung nach haben die englaender auch extrem probleme mit drogenkriminalitaet. und diese kids wollen vielleicht nicht die flachbildschirme selbst nutzen, die wollen das geld. sie wissen, dass sich solche sachen gut verhoekern lassen.

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nickleby 11.08.2011, 16:24
8. Gewalt in England

Der Ausbruch dieser Gewalt in England zeigtdafür, dass einige gewaltbereite Jugendliche aller Couleur sich über die Grenzen des 'Commonwealth' bedenkenlos hinwegsetzen und gehirnlos brandschatzend Milliionenwerte zerstören. Sie haben das Eigentum vieler Menschen gewissenlos vernichtet. Dafür muss man sie, wie es auch geschieht, konsequent zur Rechenschaft ziehen. PM Cameron muss hier seine Pflicht tun und weiteren Schaden vom englischen Volk abwenden.

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velkoryn 11.08.2011, 16:37
9. Surprised?

Zitat von karmamarga
quote Bloom: "Es ist Straßenkapitalismus - die Jugendlichen ahmen das nach, was die Banker am anderen Ende des Spektrums tun." Wenn Sie das nachahmen würden, dann würden sie eine Bank gründen .....
Das diese Jugendlichen nicht politisch denken hängt ja wohl auch mit der 'positivitischen' "Bildungspolitik" zusammen ... kritisches Denken wird von oben als unerwünscht unterbunden, diskreditiert. Vergessen Sie nicht das die Murdoch Meinungspresse in England ein Quasi'news'monopol hat, Boulevardidologie a la Bildzeitung ist dort für die Massen der Standard.
Sicher wäre die kanalisierung in eine politische Gruppierung sinnvoller in der Wirkung (Brit.Labor hat, wie Schroeder's SPD aber die Arbeiter und deren Ziele verraten), aber dazu ist es in England, USAmerika eben schon zu spät: die Auseinandersetzung wird kriminell auf den Strassen ausgetragen - jeder gegen jeden - die Lateinamerikanisierung(wohlgemerkt im Sinne der 80er Jahre) Europas wird fortschreiten ... auch in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und andernorts, wo das Sozialgefüge aber auch gar nicht mehr stimmt!
Dank den hohlen, konservativen Wertegemeinschaften ,,,,

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