Forum: Politik
Gewalt in Jerusalem: Furcht vor der dritten Intifada
REUTERS

Jerusalem kommt nicht zur Ruhe: Das dritte Attentat innerhalb von zwei Wochen erschüttert die Stadt, täglich kommt es zu Protesten. Noch scheut sich Israel, von "Intifada" zu sprechen. Aber der Aufstand hat wohl schon begonnen.

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Leser1000 05.11.2014, 21:08
20. Stimmt

Seit Jahrzehnten tut sich im heiligen Land nichts, jedenfalls nichts was einer Lösung des traurigen Zustandes zuträglich wäre. Leider gibt es Hardliner auf beiden Seiten und gerade diese scheinen das Geschehen zu bestimmen. Solange nicht die gemäßigten Kräfte die Oberhand gewinnen, wird es dort immer wieder zu Auseinandersetzungen kommen. Israel hätte die Möglichkeit, ohne Sicherheitsverlust ein Zeichen des guten Willens zu setzen, nämlich durch den Verzicht auf den Bau weiterer Siedlungen. Aber Fehlanzeige. So dreht sich "das Hamsterrad" weiter. Leider!

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paulpaulus 05.11.2014, 21:20
21. wann wird die westliche Welt etwas gegen

die Besatzungspoltik Israels tun?
Vermutlich nie, man wird weiter Israel unterstützen bei allem was es tut.
Man wird weiter Israel mit Waffen unterdstùtzen, man wird weiterhin Israels illegale Atomwaffen dulden, genauso wie man mit Kriegsverbrechen durch Israel kein Problem hat. Wenn ich mir das Theater anschaue was der Westen gegen die Russen anschaue , wie wäre es mal mit dem Anstzen von gleichen Masstäben für alle. Das gilt nicht nur für die Politik, die Presse ist keinen Deut besser.

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tasty 05.11.2014, 21:36
22. Unvorstellbar

Das deutschland auch noch vor hat geld in palästina reinzustecken. Das landet doch eh nur bei der hamas die dann raketen kauft und die schön in schulen und krankenhäusern lagert. Damit isael der böse ist, wenn sie da reinbomben. In palästinensischen schulbüchern die von der eu mitfinanziert werden wird der holocoust geleugnet. Nir so viel zu den angeblichen opfern. Die die da auf die straße gehen anschläge verüben und steine werfen sind keine armen unschuldigen palästinenser, das sind kriminelle agressive unmenschen vermutlich von der hanas radikalisiert. Und die hanas zählt nur ihr geld und die raneten die scheren sich doch einen dreck um ihre landsleute.

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GSchröder 05.11.2014, 21:43
23. Was lernen Palästinenser in der Schule?

Das Problem ist vor allem, dass Mahmud Abbas so gut wie nichts unternimmt, um den Hass auf der eigenen Seite einzudämmen. Anstatt konsequent gegen Extremisten vor zu gehen, ermutigt er seine eigenen Leute noch zum (so genannten) Widerstand. Das ist schon seit 20 Jahren die eigentliche Ursache des Konfliktes, dass früher Jassir Arafat und heute Abbas militante Palästinenser nicht unter Kontrolle haben. Ich weiß ja nicht, was Palästinenser im Westjordanland bzw. in Ostjerusalem in der Schule lernen. Aber wenn man ihnen beibringen würde, dass vor ganz langer Zeit Juden in Palästina gelebt haben, sie lernen würden, dass der Tempelberg auch für Juden heilig ist, wenn zudem sie etwas über den Holocaust lernen würden und über die Vertreibung von Juden, v.a. aus Europa und den Arabischen Staaten, dann hätten viele männliche jugendliche Palästinenser nicht so einen Hass auf Israel und die Juden.

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me-and-bobby 05.11.2014, 21:52
24. SPON Redaktion kappt die Leitung wenn es zu heiß wird...

Zitat von kuschl
Israelbeiträgen hält sich die SPON Redaktion im Forum ja auffällig zurück. Ist das Zufall oder von oben angeordnet?
Die Wahrheit ist: Eine objektive Berichterstattung findet
in Deutschland gegenüber Israel in den Medien und Politikin nächsten 10 Jahren NICHT statt...
Man muss schon in die Schweiz oder Frankreich oder auch direkt Israelische Medien anzapfen, um sich ein objektives Bild der lage zu verschaffen...
Die Deutschen sind alles Hasenfüssler...

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horst hanson 05.11.2014, 21:54
25. 23 erfahrene EU Politiker haben eine Antwort gegeben.

2010 haben 23 erfahrene EU Politiker, z.B. Schmidt, v. Weizsäcker, Solane, Robinson etc. eine gute Analyse der bisherigen Israelischen Politik erstellt und eine klare Handlungsanweisung gegeben, nachzulesen unter http://www.hintergrund.de/201105021525/politik/politik-eu/brief-an-den-praesidenten-des-europarates.html

Eben auch Saktionen gegen Israel verhängen, wenn weiterhin gegen das Völkerecht verstoßen wird. Leider ist der Brief an den EU-Präsidenten weitgehend von der Media ignoriert worden, aber es hätten viele Tote auf beiden Seiten vermieden werden können. Man soll bitte nicht sagen, dass aus berufenem Mund nicht entsprechende Vorschläge gemacht worden sind.

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vespats 05.11.2014, 22:11
26. Vorurteile willkommen?

Ich wundere mich wieviel Leute hier in der Lage sind ein ein vorschnelles Urteil zu fällen.
Wer war davon schon mal in Israel?
Wer kennt die Hintergründe?
Wer sagt das arabische Bevölkerung kein ne Chance hat sicher nicht.
Wer schon mal da war, würde die Offenheit Israels... erwähnen.
Araber (Muslims, druzes,...) Christen oder was auch immer haben dort auch die Möglichkeit frei zu leben - überraschend.

Ja, ich bin auch kein Freund der siedlungspolitik, aber leider ist das ganze nicht so einfach.
Immer hört man nur schlechtes. Das wäre als wenn ich West Bank, Jerusalem und Gaza in einen Hut schmeissen würde. Von den 31 getöteten ägyptischen Soldaten in Sinaih spricht hier ja auch niemand...

Aber befürchte Leute haben lieber Vorurteile wie sich selbst ein neutrales Bild zu verschaffen...

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eightball74 05.11.2014, 22:27
27. Worüber zu selten berichtet wird...

Einerseits ist der Artikel mal etwas objektiver, da auch die Gründe für die jüngsten Gewaltausbrüche thematisiert werden. Nach dem jüngsten Angriff des israelischen Militärs auf Gaza ist der Hass sicher nicht weniger geworden, solche Anschläge sind nichts anderes als eine logische Folge. Aus meiner Sicht gibt es aber zu häufig Meldungen über Gewalt und Einzeltaten von Palästinensern. Das beweist lediglich, dass Israel viel einfacher Pressemeldungen in der „westlichen“ Welt verstreuen kann, ein Schelm wer hier von Propaganda spricht. Objektiv wäre, wenn in unseren „seriösen“ deutschen Medien (hat eher Seltenheitswert) von den täglichen Übergriffen radikaler israelischer Siedler auf Palästinenser berichtet werden würde. Der Anschlag vor kurzem in Jerusalem, bei dem ein Baby zu Tode kam, war sehr feige, aber das kurz davor ein palästinensisches Mädchen von einem Siedler in Ramallah zu Tode gefahren wurde (mit anschließender Fahrerflucht des Täters) wird mit keinem Wort erwähnt (natürlich war es laut israelischer Polizei in dem Fall nur ein Unfall, in Jerusalem war es natürlich wieder ein Terrorist). Es kommt nicht selten vor, dass Siedler Palästinenser überfahren. Um denjenigen, die sich mit dem Konflikt beschäftigen ein reales Bild zu geben, müsste auch mal über die unvorstellbaren Enteignungen (einfach mal nach der Siedlung Har Homa googeln), Brandanschläge auf Moscheen oder über die Einschränkung der Wasserversorgung für Bauern berichten. Zum Thema Unterdrückung und Provokation seitens Israel gäbe es einiges zu schreiben. Das zentrale Problem der Israelis ist das Sie dem wahnhaften Irrglauben erliegen, dass es Ihr Land von Gott gegebenes Heiliges Land ist.

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denkzone8 06.11.2014, 09:46
28. unrechts-taten trotz demokrat. gewählter..

Zitat von vespats
Ich wundere mich wieviel Leute hier in der Lage sind ein ein vorschnelles Urteil zu fällen. Wer war davon schon mal in Israel? Wer kennt die Hintergründe? Wer sagt das arabische Bevölkerung kein ne Chance hat sicher nicht. Wer schon mal da war, würde die Offenheit Israels... erwähnen. Araber (Muslims, druzes,...) Christen oder was auch immer haben dort auch die Möglichkeit frei zu leben - überraschend. Ja, ich bin auch kein Freund der siedlungspolitik, aber leider ist das ganze nicht so einfach. Immer hört man nur schlechtes. Das wäre als wenn ich West Bank, Jerusalem und Gaza in einen Hut schmeissen würde. Von den 31 getöteten ägyptischen Soldaten in Sinaih spricht hier ja auch niemand... Aber befürchte Leute haben lieber Vorurteile wie sich selbst ein neutrales Bild zu verschaffen...
...immer hört man nur schlechtes..vorschnelle urteile..und trotzdem haben sie sich ein neutrales bild verschafft...

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flaviussilva 06.11.2014, 10:24
29. Hässliche Analyse !

Zitat von No Way, Jose
Der Islam wird niemals einen jüdisch-säkularen Staat auf "seinem" Territorium dulden. Das hat mit der Vertreibung einiger Araber nach der Gründung Israels wenig zu tun; es wurden schon immer Menschen vertrieben und umgesiedelt, und man hat sich nach 1-2 Generationen arrangiert. Hier ist es aber ein ideologisch-religiöser Kampf, der sich speist aus dem Judenhass des Korans und dem Gebot an die Anhänger Mohammeds, die einzige göttlich legitimierte Staatsform zu bilden. Israel wird, solange es existiert, islamisch-arabische Angriffe auf seine Existenz abwehren müssen.
Sollte Ihre Analyse stimmen, dann hat das aber sehr
schwerwiegende Konsequenzen, denn als kleine Festung
die nur von Feinden umgeben ist, ist auf Dauer kein
Staat zu machen !

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