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Gewalt in Syrien: Massaker an Kindern schockiert die Welt
REUTERS/ Houla News Network

Mehr als 90 Tote, darunter Dutzende Kinder: Die Panzer-Attacke auf das syrische Hula hat international Wut und Empörung ausgelöst. Der Angriff sei ein "abscheulicher Beleg für das unrechtmäßige Regime" Assads, hieß es aus Washington. Die Rufe nach einer Intervention sind nun so dringlich wie nie.

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Grafsteiner 27.05.2012, 02:01
1. Assad, der Kindermörder - der Traum der "Demonstranten" und "Deserteure"

Man braucht nur zu fragen, wer ein Interesse hat, Kinder zu ermorden, um so die Welt zu schockieren.

Und schon hat man die Täter.

In Kuwait waren es die Frühchen in einer Kinderstation, die -herausgerissen aus ihren Brutkästen- die Welt schockten. Eine Regierung, die eine Intervention der guten Menschen der Welt erzeugen will, killt Kinder. Alle anderen Regierungen versuchen genau das zu verhindern und nur die Terroristen zu erschiessen.

Traurig, wenn jetzt schon Kinder ermordet werden, um einer Regierung zu schaden.

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spiegel_affäre 27.05.2012, 02:41
2. Intervention jetzt

Zitat von sysop
Mehr als 90 Tote, darunter Dutzende Kinder: Die Panzer-Attacke auf das syrische Hula hat international Wut und Empörung ausgelöst. Der Angriff sei ein "abscheulicher Beleg für das unrechtmäßige Regime" Assads, hieß es aus Washington. Die Rufe nach einer Intervention sind nun so dringlich wie nie.

ganz gleich was auch immer nach assad kommen mag, so kann es dort nicht weitergehen. der typ versteht nur die sprache der gewalt und sonst gar nichts. was kümmerts assad ob westerwaldi oder sonst wer die angriffe "scharf verurteilt" ?!?

alle vorbehalte gegen "weltpolizei" und sonst was. krieg ist nie eine lösung aber tatenlos zu schauen kann man auch nicht. wir können keine stabilität in diese region bringen. das können nur gemäßigte vor ort. die gilt es mit allen mitteln zu unterstützen und wenn es sein muss, dann muss dort unten eben alle paar jahre ein außer kontrolle geratener diktator dran glauben.

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Putinfreund 27.05.2012, 02:46
3. Der Objektivität verpflichtet

Zitat von sysop
Mehr als 90 Tote, darunter Dutzende Kinder: Die Panzer-Attacke auf das syrische Hula hat international Wut und Empörung ausgelöst. Der Angriff sei ein "abscheulicher Beleg für das unrechtmäßige Regime" Assads, hieß es aus Washington. Die Rufe nach einer Intervention sind nun so dringlich wie nie.
"Das staatliche syrische Fernsehen zeigte Aktivisten-Videos von den Opfern und behauptete, die Dorfbewohner seien von "terroristischen Banden" massakriert worden."

Diese Morde an unschuldigen Menschen sind nicht zu entschuldigen und nicht zu verzeihen, egal wer die Verantwortung dafür trägt.

Aber irgendwie, ich halte es meist mit der tausende Jahre alten Frage nach dem Nutzen, kann ich keinen Nutzen für das al-Assad - Regime entdecken, sich durch solche Taten massiv ins Unrecht zu setzen. Das ist doch in wahrsten Sinne kontraproduktiv. Trotz der Wirren sind in Syrien eine Verfassungsänderung und Parlamentswahlen durchgeführt worden. Die zwar von einigen im Ausland nicht anerkannt werden. Aber das ist erst einmal zweirangig. Jetzt fehlt dem Land doch nur der nötige Frieden, damit das Land zur Ruhe kommt und sich Gegner und Befürworter von Baschar über das weitere Vorgehen verständigen können.

Es war eigentlich entschieden "ruhiger" geworden. Die Forderungen der ausländischen Opposition nach einer militärischen Invasion im vorgeschobenen Namen der UNO waren nicht mehr so einfach übernommen worden, weil ganz klar festgestellt wurde, daß die "Rebellen" nicht die Unschuldsengel sind, für die sie sich immer ausgaben.
Nun waren Abgesandte der Opposition im Kosovo bei den Führern der ehemaligen UCK. Dort haben sie lt. Medienberichten erfahren, wie es die UCK verstanden hat, Verbrechen zu begehen und es so darzustellen, als ob diese von der jugoslawischen Armee begangen wurden. Da hinter der Ausbildung der UCK die CIA steckte, war die Nato sehr schnell bereit, diese Tatsachenverdrehungen zu glauben und als "Wahrheit" zu übernehmen und so kam es zum völkerrechtswidrigen Überfall der Nato unter deutscher aktiver Beteiligung auf Jugoslawien. Das sich nach Ende des Krieges heraus stellte, daß die Nato sich bereitwillig von der UCK hatte täuschen lassen, spielte dabei keine Rolle mehr. Heute ist z. B. der ehemalige Kommandeur dieser Truppe "Ministerpräsident" dieser Separatistenregierung Kosovo.
Jeder Tag, den Syrien ohne Schußwechsel nach dem sehr brüchigen Waffenstillstand erlebte, stärkte die Macht der rechtmäßigen Regierung, war ein Schritt zur Normalität. Es schwanden die Hoffnungen der sogenannten Opposition auf einen Sturz der Regierung und der Errichtung eines angestrebten Gottesstaates a la´ Golfstaaten und die Verwirklichung der geopolitischen Interessen des Westens.
Unter diesen dargelegten Aspekten müßte der Artikel neu geschrieben werden. Er ist einseitig.

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parkerwo 27.05.2012, 02:50
4. Traurig

Zitat von sysop
Mehr als 90 Tote, darunter Dutzende Kinder: Die Panzer-Attacke auf das syrische Hula hat international Wut und Empörung ausgelöst. Der Angriff sei ein "abscheulicher Beleg für das unrechtmäßige Regime" Assads, hieß es aus Washington. Die Rufe nach einer Intervention sind nun so dringlich wie nie.
Unschuldige Kinder sind opfer der Politik und Wirtschaft.
Doch geht es nur um Ressourcen.
Der Krieg gegen Syrien muss also mit aller gewalt erzwungen werden.
Ich dachte der Mensch ist im 21. Jahrhundert deutlich weiter, als das, was er aktuell zu bieten hat.
Ziel ist der Iran.

Das wird böse enden...

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maybee 27.05.2012, 02:58
5. Eine Intervention

Zitat von sysop
Mehr als 90 Tote, darunter Dutzende Kinder: Die Panzer-Attacke auf das syrische Hula hat international Wut und Empörung ausgelöst. Der Angriff sei ein "abscheulicher Beleg für das unrechtmäßige Regime" Assads, hieß es aus Washington. Die Rufe nach einer Intervention sind nun so dringlich wie nie.
Natürlich. Wei bei einer solchen ja immer nur "die Richtigen" sterben.
Bomben, die Antibiotika der Politik.

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Mindbender 27.05.2012, 03:05
6. ...

Zitat von sysop
Mehr als 90 Tote, darunter Dutzende Kinder: Die Panzer-Attacke auf das syrische Hula hat international Wut und Empörung ausgelöst. Der Angriff sei ein "abscheulicher Beleg für das unrechtmäßige Regime" Assads, hieß es aus Washington. Die Rufe nach einer Intervention sind nun so dringlich wie nie.
Pah, paar Kinder!
Keine Ressourcen, keine Intervention seitens der USA (was ansich auch ganz gut ist, die USA waren eh immer der Loser...)

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Scribulus 27.05.2012, 03:25
7.

So entsetzlich und inhuman das beschriebene Massaker und vergleichbare sind, so schwer verständlich und hinnehmbar ist das Unvermögen der internationalen Humanitas, derart unmoralische Auswüchse illegaler Machtgelüste wirksam zu verhindern oder auch nur einzudämmen. Die müden Floskeln der Erregung, die regelmäßig bei solchen Ereignissen von allen offiziellen Stellen und Personen verbreitet werden, sind aufgrund ihrer Häufigkeit inzwischen zur Routine verkommen und haben praktisch keinerlei Wirkung. Es ist wie bei der Erziehung eines Hundes: Wenn ein Befehl zu oft gerufen wird, anstatt das erwartete Verhalten durch welche Konsequenzen auch immer durchzusetzen, misslingt die Dressur. Typen wie Assad und seine Artgenossen sind nur durch fühlbare materielle Konsequenzen zu bewegen, nicht aber durch rhetorische Appelle an Moral und Vernunft, da sie über beide nicht mehr verfügen. Leider erscheint eine nötige Änderung des Völkerrechts mit Legitimierung des Eingreifens von außen nur eine Utopie.

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user124816 27.05.2012, 03:36
8.

"Gewalt in Syrien: Massaker an Kindern schockiert die Welt"

"darunter auch frauen und kinder". als ob die massaker an erwachsenen weniger schlimm wären.
wenn "die welt" erst bei toten kindern schockiert ist kann sie sich das schockiert sein auch ganz sparen.

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Sapientia 27.05.2012, 04:13
9. Warum entsteht eine weltweite Empörung

Zitat von sysop
Mehr als 90 Tote, darunter Dutzende Kinder: Die Panzer-Attacke auf das syrische Hula hat international Wut und Empörung ausgelöst. Der Angriff sei ein "abscheulicher Beleg für das unrechtmäßige Regime" Assads, hieß es aus Washington. Die Rufe nach einer Intervention sind nun so dringlich wie nie.
est dann, wenn Kinder getötet wurden? Ist das Leben von Müttern und Vätern hinnehmbarer, kaum.

Selbst wenn der Tod der Kinder nur Politik wäre, dürfte man die Dinge nicht anders sehen, als heute.

Man müßte sich insbesondere danach fragen, wer eigentlich die UNO noch ist und wer sie warum in welche Richtung steuert, wenn im Endeffekt in Syrien etwas geschieht, was mit reinem "Abschlachten" von Menschen zu tun hat. Und das ändert sich auch nicht dadurch, daß der Korruptionsartist Putin schützend seine Hand über die Geschehnisse in Syrien hält.

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