Forum: Politik
Gewalteskalation: Altbundeskanzler Schröder kritisiert Ukraine-Politik der EU scharf
HC Plambeck

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder lehnt eine Vermittlerrolle im Ukraine-Konflikt ab - und schlägt dafür die Vereinten Nationen vor. Die Europäische Union habe sich wegen ihrer Parteinahme für die Opposition diskreditiert, sagte der SPD-Politiker SPIEGEL ONLINE.

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Pfaffenwinkel 19.02.2014, 13:39
1. Schröder hat Recht

und ist gut beraten, nicht als Vermittler aufzutreten. Die Ukraine muss ihr Problem selber lösen.

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billyb 19.02.2014, 13:44
2. Ein Rat das keins ist

Solchen Rat könnte sich nur ein Handlanger Moskau erlauben: Ins UNO abschieben, wo Russland mit seinem absoluten Veto JEDE Angelegenheit zuerst zerreden, dann runterspülen kann. Ich möchte auf Causa Kosovo erinnern: Hätte USA, EU und NATO auf UNO gewartet, säße Herr Milosewitch immer noch im Sattel und Serben im Kosovo.

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der_durden 19.02.2014, 13:48
3.

Zitat von sysop
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder lehnt eine Vermittlerrolle im Ukraine-Konflikt ab - und schlägt dafür die Vereinten Nationen vor. Die Europäische Union habe sich wegen ihrer Parteinahme für die Opposition diskreditiert, sagte der SPD-Politiker SPIEGEL ONLINE.
Schröder liegt hier richtig. Es ist absurd, dass die EU, bei ihrer Interessenlage und Einseitigkeit eine vermittelnde Rolle einnimmt. Die Vereinten Nationen sind der einzig sinnvolle Weg. Unter anderem auch, da es einen Interessenkonflikt zwischen Russland und der EU gibt.

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a__f__d 19.02.2014, 13:50
4. Die UN ?

Zitat von sysop
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder lehnt eine Vermittlerrolle im Ukraine-Konflikt ab - und schlägt dafür die Vereinten Nationen vor. Die Europäische Union habe sich wegen ihrer Parteinahme für die Opposition diskreditiert, sagte der SPD-Politiker SPIEGEL ONLINE.
den verlängerten Arm der USA.
Lachhaft.

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mohsensalakh 19.02.2014, 13:59
5. Und es leidet wieder ein Volk wegen der großen Gier com Osten und Westen

Zitat von sysop
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder lehnt eine Vermittlerrolle im Ukraine-Konflikt ab - und schlägt dafür die Vereinten Nationen vor. Die Europäische Union habe sich wegen ihrer Parteinahme für die Opposition diskreditiert, sagte der SPD-Politiker SPIEGEL ONLINE.

Genau wie im Syrien: Zuerst wird eine der großen hungrigen Blutsauger (Westen und Osten) auf ein kleines Land scharf und schon läuft das Programm: Schöne versprechungen machen - Feindschaften bilden, danach Waffen liefern (Ob an das Millitär oder an den Aufständigen) und den Menschen für eigene imperialistische Interessen gegeneinander mobil machen und kämpfen lassen und die Toten als Kolateralschäden bezeichnen.

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sysiphus-neu 19.02.2014, 14:02
6. zu spät

Ich befürchte, es ist für eine friedliche Lösung zu spät. Die EU und auch die USA stehen voll hinter der Opposition, sie können nicht mehr ohne Gesichtsverlust zurück.
Selbst wenn es morgen Wahlen gäbe, könnte der Westen ein Ergebnis, welches hinter seine Erwartungen zurückfällt, nicht akzeptieren. Die NATO und neuerdings auch die EU sind leider nicht zu appeasen und in völkerrechtliche Prozesse einzubinden. Die können nur glaubhaft abgeschreckt werden. Das passiert jetzt hoffentlich.

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0815 19.02.2014, 14:23
7. Verspielte Glaubwürdigkeit

Herr Schröder hat sich als objektiver Beobachter und potentieller Schlichter mit seinem unverständlichen und unerträglichen Faibel für Putin (lupenreiner Demokrat) ebenfalls diskreditiert. Entsprechende Kommentare zu diesem Thema von Herrn Schröder sind mit einem ausgeprägten "Geschmäckle" behaftet. Das macht betroffen...

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hubertrudnick1 19.02.2014, 14:30
8. Ukraine/EU

Zitat von der_durden
Schröder liegt hier richtig. Es ist absurd, dass die EU, bei ihrer Interessenlage und Einseitigkeit eine vermittelnde Rolle einnimmt. Die Vereinten Nationen sind der einzig sinnvolle Weg. Unter anderem auch, da es einen Interessenkonflikt zwischen Russland und der EU gibt.
Es ist ein totales versagen der Politik, nicht nur der Ukrainer, sonder auch der deutschen und der EU Politiker.
Sie haben das Kaos mit zu verantworten und wie reagieren sie darauf, sie wollen alles noch weiter verschärfen.
Man spricht schon von Sanktionen, sie wollten den gewaltsamen Umbruch, aber nicht im Interesse der Bürger, sondern des Kapitals.
Wie die EU den Menschen hilft kann man an Hand Rumänie, Bulgarien und anderen Ländern sehen, sie wollen nur ihre wirtschaftlichen, politischen, sowie die militärischen Interessen durchsetzen, aber das kann und darf nicht funktionieren.
Dejeingen, die mit Klitschkow und deresgleichen reden sind keine Freunde der ukrainischen Bürger, denn diese Leute sind nur die Handlanger andere westlichen Interessenten.
So bringen sie ganz Europa in ihrem Einflußbereich und stiften im östlichen Raum nur einen neuen Unruheherd.
Macht Schluß mit dieser Art von Politik, die Menschen brauchen diese Art von Kapitalismus nicht.
Schon mal haben all diese Politiker die Ukraine verraten und im Stich gelassen, warum erkennen das denn die Ukrainer nicht?
Liebe Ukrainer, es geht nicht um euch, es geht um die Ausbreitung des machtbereichs des Kapitals und der Einflußzone des Zaren Putins, ihr seid nur die Verlierer.

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südwest3 19.02.2014, 14:32
9. UNO als Vermittler

... wäre völlig falsch, da dann die EU keinerlei Einfluss mehr hat, jedoch Putin als Vetomacht im Sicherheitsrat an Einfluss gewinnt - und Putin ist ebenso Partei wie die EU. Ich meine, die EU steht auf der richtigen Seite, ist doch die Regierung Janukowitsch nicht die legitime Regierung der Ukraine, da sie nur durch massive Wahlfälschung an die Macht kam.
Jetzt hilft nur Druck mit dem Ziel auf von der OSZE überwachte Neuwahlen. Ein militärisches Eingreifen von Außen verbietet sich, es sei denn, ein ganzes Volk wäre von staatlicher Gewalt an Leib und Leben bedroht, wie das in Syrien der Fall ist.
Aber die UNO ist ein zahlloser Tiger, bewusst einflusslos gehalten von China und Russland. Diktaturen haben im Sicherheitsrat einfach nichts verloren!

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