Forum: Politik
Gewaltexzess in Kairo: Christen und Muslime gehen aufeinander los

Ägyptens*Diktator ist gestürzt, doch religiöse Konflikte arten erneut in Gewalt aus. In der Nacht zum Sonntag sind in Kairo Muslime und Christen*aufeinander losgegangen, es fielen Schüsse, eine Kirche geriet in Brand. Neun Menschen kamen ums Leben.

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Rodri 08.05.2011, 11:05
60. ...

Es ist doch so: Wenn in Ägypten Christen daran gehindert werden zum Islam überzulaufen, dann wird ein riesen Skandal daraus gemacht und alles damit gerechtfertigt. Komisch nur, dass im umgekehrten Fall (also wenn ein Moslem Christ werden will) dafür von der Mehrheit der Moslems die Todesstrafe gefordert wird und es gänzlich ausgeschlossen ist, dass eine Muslimin Christin wird...

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sunnypluto 08.05.2011, 11:06
61. Stammtisch

Zitat von dasoe
Dieses Forum ist zum Fürchten!
Nicht dieses Forum, sondern die Religionen, die Kirchen, die religiösen Eiferer und Aufwiegler und Mitläufer !

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dasistdiezukunft 08.05.2011, 11:09
62. Eben nicht

[QUOTE=dasoe;7794716])
Und der Spiegel ist keineswegs pro-Islam. Das kommt nur für Leute mit vorgefertigtem Feindbild so an.
/QUOTE]

Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass ich eben kein vorgefertigtes Feindbild habe. So einfach sind die Dinge nicht. Ich habe einfach einen gesunden Menschenverstand und einen "Riecher" für faschistische, totalitäre und intolerante Bedrohungen, eben weil ich Deutsche bin. Und nein, ich bin keine Christin, aus dem Verein bin ich schon vor den ganzen Pädophilie-Skandalen ausgetreten, weil ich einfach eine Suchende war/bin.

Und was den Spiegel angeht, der ist genauso verharmlosend und schönredend wie der Rest unserer Qualitätsmedien.

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Freiherr34 08.05.2011, 11:11
63. @ Alg Iii

Ich würde ihnen man den Tipp geben sich ein wenig zu informieren.
Sie scheinen nicht zu wissen das es einer muslmischen Frau, laut Koran, nicht gestatet ist einen "Ungläubigen", egal welcher Art, zu heiraten. Also auch nicht Christen z.B.
Das bedeutet diese pseudo Begründung warum diese Moslems Kirschen in Brand stecken und Chirsten ermorden ist geheuchelte Doppelmoral.
Denn ihre eigenen Frauen dürfen per "göttlichem" Gesetzt, der Scharia, keine Nichtmoselms heiraten. Muslimische Männer dürfen allerdings schon Christinnen heiraten, der Grund dafür ist das die daraus entstehenden Kinder Moslems sein werden, zumindest sagt der Islam das so, denn man ist Moslem wenn der Vater Moslem ist. Das sind die Merkmal einer Ideologie die auf Ausbreitung angelegt ist, auf das der Islam über alle Religionen obsiegen werde.

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MonaM 08.05.2011, 11:12
64. seltsame Vorstellungen

Zitat von dasoe
Ja, der Computer ersetzt zunehmend den Stammtisch. [...] Statt die Chancen zu sehen und die Leute in Ägypten zu unterstützen, zum Beispiel in dem man aufhört die Kluft voranzutreiben, sitzt man lieber auf seinem hohen Roß freut sich heimlich, dass man wieder die Bestätigung hat, wie zivilisiert man selbst ist. Und mal wieder "bewiesen" wurde, dass der Islam Aggression bedeutet.[...]
Interessant. Dann erzählen Sie bitte, wie Sie die Demokratie in Ägypten unterstützen, fernab von den virtuellen "Stammtischen" versteht sich.

Zitat von
Und der Spiegel ist keineswegs pro-Islam.
Wieso sollte er das sein? Ein Nachrichtenmagazin ist dazu verpflichtet, sich an die Tatsachen zu halten, nicht für irgendwen Partei zu ergreifen.

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Brand-Redner 08.05.2011, 11:14
65. "Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus"

Zitat von p.adomat
Sollte es aber ein Formulierungsfehler sein a la: Muslimin wird von einem koptischen Christen geheiratet und festgehalten, dann sieht das ja schon wieder "verständlich" aus. Quasi wird ein Ex-Muslim festgehalten, muss Wiener-Schweinewürstchen essen und ein Kreuz um den Hals tragen. FAZIT: Leute, Leute, über was kann man sich alles aufregen??? Wie im Mittelalter!!!
Vielleicht ahnen Sie gar nicht, wie recht Sie damit haben: Ja, das ist Mittelalter! Der Islam, rd. 600 Jahre jünger als das Christentum, ist eine mittelalalterliche Religion! Das ist natürlich noch lange kein Grund, arrogant auf ihn herunter zu schauen: Vergegenwärtigen wir uns nur kurz, wie es in Deutschland vor 600 Jahren aussah, und was finden wir: Richtig, Mittelalter - und zwar mit allen Schikanen christlicher Inquisition (Hexenverbrennungen, Teufelsaustreibungen u.a.m.).

Aber was lehrt uns das alles? Es zeigt zumindest, dass es keinen Zweck hat, den Geschichtsverlauf für dieses oder jenes Volk künstlich "beschleunigen" zu wollen. Wer sich einbildet hat, dass z.B. die Ägypter nach dem Sturz Mubaraks nichts Wichtigeres erstreben würden als die Installation einer FDGO nach westlichem Muster, wird einmal mehr durch die Wirklichkeit korrigiert. Die Völker der Welt müssen ihren eigenen Weg gehen, so verschlungen und mühselig der auch erscheinen mag. Ob in Ägypten, in Libyen, im Irak oder anderswo.

Ausländische Einmischung jedoch erreicht erfahrungsgemäß nur eines: Die eben noch verfeindeten Gruppierungen eines Volkes sind sich plötzlich einig - gegen die fremde Macht! Und dann können sogar diabolische Gestalten wie O.b.Laden auf Zuspruch hoffen!

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Krux 08.05.2011, 11:17
66. Leider nur ein Gerücht

Zitat von ALG III
Ich will mich aber einmischen! Wenn eine Frau einen Mann heiraten will, soll sie das tun dürfen. Dabei ist es völlig egal, ob sich dieses Drama in Italien, Dänemark oder Ägypten abspielt. Es spielt meines Erachtens auch keine Rolle, ob die Frau eine Muslima ist oder eine Buddhistin, der Mann ein Kopte oder ein Anhänger des Voodoo-Kultes. Die Liebe ist ein allgemein-menschliches Gut. Wo zwei Menschen sich aufrichtig lieben, sollten Priester ihren Segen geben oder schweigen. Die Kopten in Ägypten sind aufzufordern, ihre Julia freizugeben, damit sie zu ihrem Romeo kann.
Romeo und Julia und diese Geschichte über diese Christin haben tatsächlich etwas gemeinsam: Sie sind erfunden.

In Ägypten sind Geschichten wie diese aber nicht zur Unterhaltung des Publikums gedacht. Das Publikum soll aufgehetzt werden, damit die Leute, die sie erfunden haben, ihre Ziele erreichen können. Das ist nicht wirklich romantisch.

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dasistdiezukunft 08.05.2011, 11:22
67. Glaube ich nicht

Zitat von dasoe
Danke! Wie wahr!! Ist es nicht entlarvend, dass zuerst mal jeder es so versteht, dass die Muslime "die Bösen" sind? Und dass, wo es um Frauenrechte geht. Das große Thema im Islam (und das einzige Thema über das bei uns der Islam gemessen wird). Können wir irgendwas wie Vorurteile funktionieren daraus lernen? Um zu verhindern, dass wir selbst, sollten wir irgendwann in eine instabile Situation kommen uns genau so verhalten, wie die Aggressoren (auf beiden Seiten) dort, die wir (angeblich) gar nicht verstehen können. Hoffentlich können WIR irgendwann anfangen zu lernen aus den Dingen die passieren.
...den ich denke nicht, dass der Islam die Menschen zur Selbstverantwortung oder Selbstreflexion erzieht. Da denkt der Imam für alle.

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audio2000 08.05.2011, 11:24
68. koptische Christen werden von Muslimen diskriminiert

Die Christen werden praktisch in ALLEN muslimischen Ländern diskriminiert, unterdrückt oder verfolgt.
Warum? Weil der Islam die intoleranteste Religion ist.
Man muss doch einfach nur die Berichte von Menschenrechtsorganisationen lesen.

Zitat aus dem Artikel:
"Islamisten warfen Brandbomben auf die Kirche, deren Fassade in Brand geriet...
...Die Menge rief Parolen wie "Mit unseren Seelen und unserem Blut verteidigen wir dich, Islam".
...In der Silvesternacht kostete ein Bombenanschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria mehr als 20 Menschen das Leben."

Das sagt doch schon alles.

Zitat SPON:
"Viele Kopten fühlen sich von der muslimischen Bevölkerungsmehrheit benachteiligt."
Blödsinn, die koptischen Christen WERDEN systematisch diskrimiert!

Zitat von ALG III
Die Christin will einen Muslim heiraten, wird aber von ihrer Familie gegen ihren Willen festgehalten. Dagegen protestieren die Muslime.
Es handelt sich lediglich um ein Gerücht.
Zitat SPON:
"Seit Monaten sorgen Gerüchte über konversionswillige Kopten für Spannungen zwischen den Religionsgemeinschaften."
"Protestieren" nennt man das übrigens nicht,was die Muslime da machen, eher schon Terror.

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derletzteHumanist 08.05.2011, 11:29
69. Die Revolution frisst ihre Kinder...

Zitat von sysop
Ägyptens*Diktator ist gestürzt, doch religiöse Konflikte arten erneut in Gewalt aus. In der Nacht zum Sonntag sind in Kairo Muslime und Christen*aufeinander losgegangen, es fielen Schüsse, eine Kirche geriet in Brand. Neun Menschen kamen ums Leben.
...und es ist bedauerlich. Das entstandene Machtvakuum ist eine große Gefahr und (fast) immer haben Revolutionen ein Land zunächst in ein blutiges Chaos gestürzt. Es war schon 1789 so. Zudem hat Demokratie in dieser Region keine Tradition, keine Wurzeln.

Vielleicht wäre zu zunächst am besten, die europäischen Länder würden in Form einer provisorischen Militärregierung die Interessen der Länder und seiner Bürger vertreten.

Um die nächtlichen Ausschreitungen in den Griff zu bekommen, sollte eine Ausgangssperre verhängt werden. Wer z.B. nach 22 Uhr auf den Straßen von Kairo angetroffen wird, der wird sofort standrechtlich erschossen. Größere Menschenansammlungen müssten notfalls durch Panzerverbände neutralisiert werden.

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