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Gewinner und Verlierer im TV-Duell: Obamas Offensive, Romneys Patzer
REUTERS

War das jetzt schon der Befreiungsschlag? Barack Obama hat beim TV-Duell gegen Mitt Romney mit einem aggressiven Auftritt gepunktet. Er profitierte von einem Ausrutscher seines Rivalen. Es war die bisher beste Debatte. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Treffen.

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2wwk 17.10.2012, 16:41
140. Marc mueht sich ab

weil Romney nicht gesagt hat Ordner mit Bewerbungsunterlagen regt sich wer auf ... der Punkt war er hat bewusst versucht Frauen fuer sein Kabinett zu finden .. und wer die Stimmen gewonnen hat wird sich zeigen... Romney hat in allen Sachfragen inkl. Gesundheit und Frauen GEWONNEN

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gandhiforever 17.10.2012, 17:54
141. Welchen Romney haetten's denn heute gern?

Zitat von 2wwk
weil Romney nicht gesagt hat Ordner mit Bewerbungsunterlagen regt sich wer auf ... der Punkt war er hat bewusst versucht Frauen fuer sein Kabinett zu finden .. und wer die Stimmen gewonnen hat wird sich zeigen... Romney hat in allen Sachfragen inkl. Gesundheit und Frauen GEWONNEN
Mitt Romney debates himself, round 2 - YouTube!

Und, was die Aktenordner mit Frauen anbelangt, schauen sie mal unter MassGAP nach, gegruendet VOR der Wahl in Mass, bei der Romney Gouverneur wurde.
Romney versucht wieder einmal, sich mit frenden Federn zu schmuecken.

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Revisor 17.10.2012, 18:02
142. Republikanische Wirtschaftspolitk

Zitat von koepi71
'MUSSTE' die Rahmenbedingungen nutzen. Sagen wir mal so. Romney hat die Rahmenbedingungen, welche durch republikanische Wirtschaftspolitik geschaffen wurden, zu seinem Vorteil nutzen 'KÖNNEN'.In der Regel geht es bei diesen Geschäftspraktiken um Gewinnmaximierung. Warum hier produzieren, wenn es woanders billiger geht und mein Gewinn sich steigern lässt. Solange alles bedingungslosem Wachstum unterworfen ist, werden wir vom Kapital regiert.
An was für eine "republikanischen Wirtschaftspolitik" denken Sie eigentlich? Oder verwenden Sie hier nur ein Schlagwort ohne Kenntnis der Hintergründe?

Die amerikanische Immobilienkrise, die zur größten Erschütterung der Weltwirtschaft seit dem Schwarzen Freitag 1929 führte, geht maßgeblich nicht auf "republikanische Wirtschaftspolitik" zurück, sondern auf die demokratische unter Clinton.

Es war eine typisch linksliberale Volksbeglückungsidee der Demokraten (dieser amerikanischen SPD) , die es den Banken erlaubte, ja sie sogar dazu zwang, in riesigem Maßstab Hypotheken ohne angemessene Sicherheiten zu geben. Jeder sollte ein Häuschen bekommen, ob er es nun verläßlich bezahlen konnte oder nicht.

Das ging solange gut, wie immer neues Geld in den Immobiliensektor floß, bis schließlich die Blase platzte.

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gandhiforever 17.10.2012, 18:11
143. Der bzw. die Unparteiische

Zitat von sysop
War das jetzt schon der Befreiungsschlag? Barack Obama hat beim TV-Duell gegen Mitt Romney mit einem aggressiven Auftritt gepunktet. Er profitierte von einem Ausrutscher seines Rivalen. Es war die bisher beste Debatte. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Treffen.

Wenn Republikaner (das gilt nicht nur fuer Romney, es gilt auch fuer Boehner, Cantor, Akin, Ryan,ect.) nicht so abschneiden, wie sie sich das ertraeumt haben, dann finden sie schnell eine(n) Schuldige(n), in diesem Fall ist es Frau Crowley.

Denn die Schuld bei sich selbst zu suchen (und zu finden) das ist (in ihren Augen) unrepublikanisch. Doch gerade dies ist der Grund, warum die GOP nicht beim Volk ankommt. Die eigene Ueberheblichkeit (sie nennen es patriotisches Selbstbewusstsein) kommt ihnen andauernd in die Quere.

Da koennen die Kochs und Adelmaenner noch so viel Geld in den Wahlkampf investieren (fuer Romneys Wahlkampf wurde fast doppelt so viel Geld bisher ausgegeben als fuer Obamas), es gelingt einfach nicht, selbst wenn die Trainer Romney stundenlang ueben lassen.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er patzt. Und wenn die Moderatorin dann auch noch Schranken aufweist, dann geraet der selbstherrliche Kandidat aus dem Konzept, dann versucht er, sich selbst noch zu uebertrumpfen, verwickelt sich in Widersprueche mit frueheren Statements.

Romney ist und bleibt unglaubwuerdig, weil er eben nicht anders kann.

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eumrose 18.10.2012, 03:43
144. korrekt

Zitat von Rpunkt
"indem er deren Kosten auf acht Billionen (!) Dollar hochschraubte - eine kaum belegbare Horrorsumme" Obama hat sicherlich von einer englischen "Billion" gesprochen, was eine Milliarde entspricht, ein beliebter Übersetzungsfehler.
Da ich die Veranstaltung live gesehen habe, kann ich bestaetigen , dass tatsaechlich in englisch von 8 "trillion" gesprochen wurde, also 8 Billionen in deutsch.

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eumrose 18.10.2012, 03:53
145. Falsch

Zitat von xyz999
Zitat: Es gab noch eine zweite Siegerin: CNN-Moderatorin Crowley. Sie ignorierte die Vorschrift beider Seiten, sich nicht einzumischen, keine Nachfragen zu stellen - und bescherte Romney damit seinen wohl schwierigsten Moment des Abends. Als er behauptete, Obama habe nach dem Anschlag aufs US-Konsulat in Bengasi nicht von "Terrorakt" gesprochen, korrigierte sie ihn sofort: Obama habe das sehr wohl gesagt. Die Linke Crowley lügt. Mit keinem Wort hat Obama jemals von ein em Anschlag gesprochen, sonst hätte man dies ja im Fersehen sicher erfahren: ich war in dieser Zeit 4 Wochen in den USA und mit keinem Wort hat Obama das Wort Anschlag benutzt.......
Es ist inzwische hier in den USA sogar in den rechten Medien bestatigt worden, dass Obama tatsaechlich am naechsten Tag im Rosengarten des Weissen Hauses von einem "Terrorakt" (act of terror) gesprochen hat.
Allerdings mehr im Allgemeinen wie: "Wir werden diese "Terrorakt-e" nicht ungesuehnt lassen .... Erst 2 Wochen spaeter wurde exakt bestatigt, dass es ein Terrorakt war. Hierauf hatte sich Romney in seiner Kritik gestuetzt.

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heimwerker-ass 18.10.2012, 11:30
146.

Zitat von eumrose
Es ist inzwische hier in den USA sogar in den rechten Medien bestatigt worden, dass Obama tatsaechlich am naechsten Tag im Rosengarten des Weissen Hauses von einem "Terrorakt" (act of terror) gesprochen hat. Allerdings mehr im Allgemeinen wie: "Wir werden diese "Terrorakt-e" nicht ungesuehnt lassen .... Erst 2 Wochen spaeter wurde exakt bestatigt, dass es ein Terrorakt war. Hierauf hatte sich Romney in seiner Kritik gestuetzt.
Was Obama tatsaechlich gesagt hat,ist hier nachzulesen:
Remarks by the President on the Deaths of U.S. Embassy Staff in Libya | The White House

Offensichtlich nahm Obamas "acts of terror" in dieser Rede Bezug auf den 9.11,ueber den er zwei Absaetze weiter oben zu reden begann ("Of course, yesterday was already a painful day for our nation as we marked the solemn memory of the 9/11 attacks")
Den Botschaftsangriff selbst nannte er in dieser Rede alles moegliche:
"outrageous and shocking attack", "senseless violence","brutal acts"-
allerdings nicht "act of terror"
Obama hat also in seiner Rede zwar von "acts of terror' gesprochen,den Botschaftsangriff damit aber hoechstens indirekt gemeint ("no acts of terror will ever shake the resolve of this great nation")

Davon,dass Obama den Botschaftsangriff direkt als "act of terror" bezeichnet haette,kann also keine Rede sein.Aber genau das hat die Moderatorin zumindest suggeriert.

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