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Gewinner und Verlierer im TV-Duell: Obamas Offensive, Romneys Patzer
REUTERS

War das jetzt schon der Befreiungsschlag? Barack Obama hat beim TV-Duell gegen Mitt Romney mit einem aggressiven Auftritt gepunktet. Er profitierte von einem Ausrutscher seines Rivalen. Es war die bisher beste Debatte. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Treffen.

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anigart 17.10.2012, 09:04
30. Trillions

Zitat von poohsen
ich hab das Duell nicht gesehen, aber selbst im Spiegel "Liveticker" wird von "etlichen Milliarden" gesprochen (engl: "billions"). Das kommt mir auch wahrscheinlicher vor.
Peinlich dass hier einige glauben sie muessten eine Show kommentieren die sie nicht gesehen haben. Alles bei YouTube erhaeltlich, lernen statt labern. Es geht hier sehr wohl um Billionen (engl. trillions), wen interessieren schon 5 laecherliche Milliarden wenn es um die groesste Volkswirtschaft der Welt geht.

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hxk 17.10.2012, 09:07
31. Artikel nicht gelesen?

Zitat von Klopsdrops
Eine Differenz von 7 Punkten als Fehlerbereich kann auch bedeuten, dass die Umfrage in die andere ichtung abweicht, nicht nur in die eine. Nur so als Tipp. Aber grämen Sie sich nicht. Es gibt neben Ihnen noch Milliarden andere Leute auf dem Planeten, die von Mathematik bzw. Statistiken keine Ahnung haben und dem Drang verfallen, aus Statistiken das herauszulesen, was sie herauslesen wollen, obwohl die Zahlen das gar nicht hergeben.
Scheint so. Obama wurde wegen des 7% Vorsprungs zum Gewinner erklärt, worauf hin die Meinungsforscher erklärten, warum man dass nicht so sehen darf.
Mein Tipp, in Zukunft erst den Artikel lesen, bevor man andere User runtermacht, dann geht der Schuss nicht wieder nach hinten los.

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Maya2003 17.10.2012, 09:08
32.

Zitat von xyz999
Zitat: Es gab noch eine zweite Siegerin: CNN-Moderatorin Crowley. Sie ignorierte die Vorschrift beider Seiten, sich nicht einzumischen, keine Nachfragen zu stellen - und bescherte Romney damit seinen wohl schwierigsten Moment des Abends. Als er behauptete, Obama habe nach dem Anschlag ..........
FOX News wird das sicher klären :)

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achim68 17.10.2012, 09:08
33. ...

Zitat von sysop
War das jetzt schon der Befreiungsschlag? Barack Obama hat beim TV-Duell gegen Mitt Romney mit einem aggressiven Auftritt gepunktet. Er profitierte von einem Ausrutscher seines Rivalen. Es war die bisher beste Debatte. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Treffen.
Ich kenne beide Kandidaten politisch nicht in ausreichender Weise um zu beurteilen ob Romney nur ein vorlauter Polterer ist, der ab und an schneller redet als denkt. Oder ob Obama im ersten Duell vielleicht nur versucht hat "präsidial" zu wirken und dann im zweiten Versuch den Wahlkämpfer wieder ausgepackt hat. Eigentlich ist dies auch zweitrangig. Ein Willy Brandt ist Bestform hätte die ganz heute murksende bundesdeutsche Politikerkaste verbal Vernichtet. Aber wäre er dafür 2012 der bessere Kanzler gewesen? So sehr ich Ihn verehre... ich bezweifle das.

Obama hat den Vorteil bereits etwas "geleistet" zu haben. Und den Nachteil bereits sehr viel NICHT geleistet zu haben. Romney ist bis jetzt nur ein (politischer) Schwätzer. Was den Vorteil hat dass er auf der internationalen politischen Bühne noch nicht viel vermurkst hat.
Aber interessiert dies jemand? Interessiert es jemand was in den Wahlprogrammen steht? Hat irgenjemand ein interesse daran was faktisch für das eigene Volk, dem es in weiten Teilen furchtbar dreckig geht, wichtig wäre?

Diese Mischung aus Klientelwahlkampf und Medialwahlkampf der in den USA geführt wird ist erschreckend und ernüchternd. Ich dachte immer in Deutschland geht es im Wahlkampf nur rudimentär um politische Strategien. Im Vergleich ist dies wohl ein Irrtum. Ich glange zu der Überzeugung, wenn Mickey Mouse in den USA die geilsten Fernsehspots hat, das größte wahlkampfbudget und am meisten verspricht wird sie lässig Präsident.

Ob der tatsächliche Unterschied dann so groß wäre ist zu bezweifeln. Sowohl Romney wie Obama würden hier kaum die Kommunalwahl in Castrop-Rauxel gewinnen...

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roland.vanhelven 17.10.2012, 09:12
34. .

Zitat von curlygerman.de
Aber der letzte Absatz "In der Tat erhöhen sich nun die Chancen, dass beide Kandidaten je 269 Wahlmännerstimmen auf sich.....
dramatisch ? spannend ? politik ist die unterhaltungsabteilung des industriell-militaerischen komplexes. ist doch voellig egal, was diese beiden herren dort sagen oder wer gewinnt. beide werden von den selben banken und konzernen bezahlt, und beide werden mehr steuern, mehr GMO, mehr eugenik, mehr kriege, mehr ueberwachung, weniger freiheiten, weniger arbeitsplatze und mehr geld fuer die privaten banken bringen...

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karlsruher_kind 17.10.2012, 09:13
35. Math

Zitat von hxk
Ob er sich gut genug verkauft hat? "Die Autoren der Erhebung betonten allerdings, dass die Differenz von sieben Punkten im Fehlerbereich der Umfrage liege." D.h. nur ein Unentschieden und das trotz einer parteiischen Moderatorin. Da es in den USA viele Medien gibt, die nicht wie.der Spiegel stramm pro Obama sind, ist Rommney der eigentliche Gewinner.
Zwei interessante Thesen, die Sie da in den Raum stellen:
1. Fehlerbereich von 7% bei Umfragen = automatisch 7% mehr für Romney einechnen --> "Unentschieden"
Ihre Zahlenkenntnisse scheinen sich anscheinend auf dem Niveau der US-Bürger zu befinden, die sich durch Romneys "Sparmaßnahmen" und Zahlenspielereien blenden lassen (Verringerung des Spitzensteuersatz allein durch Stopfen von Schlupflöchern).

2. These: Viele US-Medien nicht stramm für Obama --> Romney der eigentliche Gewinner.

Ich erkenne überhaupt keine Substanz in einer solchen Aussage.
Wer das Duell gesehen hat, hat mitbekommen, dass Obama deutlich stärker aufgetreten ist, so wie Romney im ersten Duell klar überlegen war.
Es geht für Obama auch nicht darum, die Stammzuschauer von FOX und treue Republikaner dazu zu bringen, ihn plötzlich zu wählen. Es geht in dieser Endphase v.a. um die unentschlossenen Wähler. Obama konnte Romney in der Debatte in starke Bedrängnis bringen und dürfte einige der Wähler überzeugt haben bzw. zumindest Skepsis gegenüber seinem Konkurrenten erzeugt haben.

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b.oreilly 17.10.2012, 09:13
36. 16,187 Billionen Schulden!

Zitat von anigart
wen interessieren schon 5 laecherliche Milliarden wenn es um die groesste Volkswirtschaft der Welt geht.
also derzeit tickt die US-Schuldenuhr am Tag etwas 2,7 Milliarden nach oben:
U.S. National Debt Clock : Real Time
aber die haben derzeit auch ein Vermögen von 87,4 Billion!

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dirkfleck 17.10.2012, 09:17
37. Randproblem Klimawandel

Nichts wurde ausgespart - außer diesem kleinen Randproblem, wie heißt es doch gleich? Ach ja: Klimawandel. Hat Spiegel-Online sie noch alle? SPON-Korresponent Marc Pitzke lässt das in seiner Nachbetrachtung doch tatsächlich kommentarlos so stehen, als hätte die wichtigste Herausforderung der Menschheit, die ja maßgeblich von den USA provoziert worden ist, in der politischen Debatte unserer Tage nichts zu suchen. Und die Redaktion scheint das völlig in Ordnung zu finden. Was für ein Problembewusstsein, alle Wetter!

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seppedoni 17.10.2012, 09:19
38. schwach anfangen und sich dann steigern

Zitat von fatherted98
...ich hatte schon auf Rommney gehofft. Leider ist der US-Wahlkampt letztlich eine Medienschlacht...und Obama weiß sich zu verkaufen. Vielleicht war die schwache Vorstellung des ersten Schlagabtausches sogar gewollte Absicht...um sich dann zu steigern und zur Wahl hin die letzten Prozente einzusammeln.
Ich dachte mir nach dem letzten Aufeinandertreffen der beiden auch schon so etwas: Setzt Obama darauf, dass der letzte Eindruck zählt? Wollte er dazu den Gegner beim ersten Mal in Sicherheit wiegen? Schließlich war Romney auch vor zwei Wochen schon eine sehr angreifbare Marionette des militärisch-industriellen Komplexes. Das wäre aber eine äußerst riskante Strategie gewesen.
Insgesamt finde ich es äußerst bizarr und beunruhigend, dass im noch immer mächtigsten Land der Erde derjenige zum Präsidenten gewählt wird, der in der Glotze die beste Show liefert. Oder ist es hier auch schon so? Hätte ein alter, gebrechlicher Mann mit geringem Wortschatz wie Adenauer heute noch Wahlchancen?

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Atheist_Crusader 17.10.2012, 09:21
39.

Zitat von sysop
"Ich weiß, wie es besser geht. Ich habe mein Leben in der Privatwirtschaft verbracht." Das ist unterdessen zu seinem Credo geworden.
Das ist ein ausgesprochen dummes Credo. Die Regierung ist dazu da, präzise das zu tun, was die freie Wirtschaft NICHT kann. Mal Dinge zu tun OHNE Gewinnerzielungsabsicht, knallharte Kalkulation und mitleidsloses cost-cutting. DAFÜR hat man Regierungen.
Dass das ein "Business man" nicht begreift, muss einen nicht wundern. Vor allem Jemand, der in solchen Aasgeier-Geschäften tätig war wie Romney.

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