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Gewinner und Verlierer im TV-Duell: Obamas Offensive, Romneys Patzer
REUTERS

War das jetzt schon der Befreiungsschlag? Barack Obama hat beim TV-Duell gegen Mitt Romney mit einem aggressiven Auftritt gepunktet. Er profitierte von einem Ausrutscher seines Rivalen. Es war die bisher beste Debatte. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Treffen.

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CampoViejo 17.10.2012, 10:09
60. Was, um Himmels Willen ...

... soll denn sexistisch an Romneys Aussage sein? - Stelle mir grad' vor, ich wäre Gouverneur von Massachusetts, hab' grad einiges zu tun - z.B. eine Kabinettsbildung - und ruf' meinem Assistenten zu: "Bring mir mal bitte kurz den Bewerbungsordner mit den Frauen."

Die Empörungsmaschinerie auf SPON nimmt langsam immer absurdere Züge an.

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damtschweli 17.10.2012, 10:17
61.

Zitat von damtschweli
War auch mein erster Gedanke beim Lesen des Artikels. Aber kann das sein? Daß man beim Spiegel einen politischen Kommentator sitzen hat, der amerikanischen Wahlkampf kommentiert und sich mit den Zehnerpotenzen im Englischen nicht auskennt? Jedenfalls werd ich mir nicht die ganze Debatte reinziehn, um das rauszukriegen...
Ok, jetzt hab ich das doch mal geprüft. Ich lag richtig mit der Einschätzung, daß der Spiegel-Kommentator so blöd eigentlich nicht sein könne. Die sprachen dort tatsächlich über "spending 8 trillion dollars", also 8 Billionen...

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toskana2 17.10.2012, 10:22
62. Illusion

Zitat von senn-heist-er
glaubt denn wirklich noch einer mit gesundem Menschenverstand daß die sich da bekriegen? Egal wen man wählt, es wird immer der richtige Vasalle sein. Das Stimmvieh wird in jedem Fall hinters Licht geführt und übers Ohr gehauen. So eine Farce kann einem auch nur Amiland bieten. Kopfschüttel.
Das steht außer Zweifel,
das System Kapitalismus fegt jeden weg,
der es in Frage stellt.

Ein paar Krümmelchen mehr fallen denoch
unter den Tisch für die Partei-Followers.

Diese Krümmelchen helfen,
die Illusion aufrecht zu halten,
Kapitalismus sei eine menschenwürdige Angelegenheit.

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gapun 17.10.2012, 10:27
63. Doch

Zitat von senn-heist-er
glaubt denn wirklich noch einer mit gesundem Menschenverstand daß die sich da bekriegen? Egal wen man wählt, es wird immer der richtige Vasalle sein. Das Stimmvieh wird in jedem Fall hinters Licht geführt und übers Ohr gehauen. So eine Farce kann einem auch nur Amiland bieten. Kopfschüttel.
Doch doch... die bekriegen sich schon.

Geht es doch darum, ob sich die linke oder rechte Hand des Teufels den goldenen Handschuh überzieht.

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gapun 17.10.2012, 10:30
64.

Zitat von althus
Wählen wir eigentlich in America oder in Deutschland? Ihre Berichterstattung ist schon arg breit-, und hat sich unter Obama viel geändert ? Er führt seine Kriege,es gibt nach wie vor Guantanamo,die Blockade Kubas,den nicht mehr zu gewinnenden Afghanistankrieg,die einseitige Stellungsnahme für Israel......Könnte man wirklich das kleinere Übel wählen ? Oder sind beide Kandidaten nach europäischen Kriterien unwählbar ?Etweas weniger US.Wahlkampf bei SPON wäre mehr!
... und was hätten die Republikaner anders gemacht, außer ggf. die Steuern für die reichen gesengt?

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Altesocke 17.10.2012, 10:34
65. Trillion!

Zitat von Rpunkt
"indem er deren Kosten auf acht Billionen (!) Dollar hochschraubte - eine kaum belegbare Horrorsumme" Obama hat sicherlich von einer englischen "Billion" gesprochen, was eine Milliarde entspricht, ein beliebter Übersetzungsfehler.
Obama said Romney outlines feel-good plans for lower tax rates and higher military spending that would cost $8 trillion over 10 years

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Wildes Herz 17.10.2012, 10:36
66.

Zitat von frankiehin
Wer über die USA berichtet, sollte schon wissen, dass 8 Billion dollars, auf Deutsch 8 Milliarden Dollar bedeutet....
...und wer Anderen Übersetzungs-Tipps gibt, sollte sich vorher vielleicht mal kurz die Rede anhören, auf die sich die Übersetzung bezieht ;-)

O-Ton Obama:

'Here, I want to spend seven or eight trillion dollars, and we're going to pay for it, but we can't tell you until maybe after the election how we're going to do it,' you wouldn't have taken such a sketchy deal, and neither should you, the American people".

Wo hat er von "8 Billion Dollars" geredet? Er hat ganz klar und unmissverständlich "seven or eight trillion dollars" gesagt. Und das heißt im Amerikanischen nicht "8 Milliarden", sondern "8 BILLIONEN"!

Die Übersetzung ist also völlig korrekt.

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boilingfowl 17.10.2012, 10:36
67.

Ich hab mir die Debatte live auf Englisch angesehen und auch wenn ich nicht alles verstanden hab, frag ich mich wie man ernsthaft Romney wählen kann.

In 90 Minuten war sein einziges Argument, dass er selbst in der Privatwirtschaft gearbeitet hat und weiß wie Sachen laufen. Fragen wurden von ihm teilweise nicht beantworter, stattdessen erzählt er, als es darum ging, Waffen von Kriminellen fernzuhalten, etwas davon dass man seinen Kindern eintrichtern soll vorm Kinder kriegen zu heiraten.

Mein absolutes Highlight (Achtung Sarkasmus) allerdings: Bei der Frage zu mehr Jobs für Frauen und seine wahnsinnig tolle Geschichte, wie er einer Frau ermöglicht hat, im Job flexibel zu sein, damit sie ihrer Familie das Essen auftischen kann...

Liebe Amerikaner, wählt bitte NICHT Mittens...

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charlie11 17.10.2012, 10:42
68. Billions & Millions

Billions vs. millions ist very confusing, das bringt man leicht durcheinander in der Übersetzung. Ansonsten ein interessanter und ausgewogener Bericht über dieses Duell, das ich mir gern live angesehen hätte !

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koepi71 17.10.2012, 10:43
69. grün, grün, grün

die Farbe des Geldes. Dass ein Romney überhaupt soweit gekommen ist, zeigt mir, was dem durchschnitlichen U.S. Bürger wichtig scheint. Wer würde hier jemanden als Kanzlerkandidaten akzeptieren, der als Gründer einer Kapitalgesellschaft hunderte Arbeitsplätze vernichtet, unzählige Unternehmen in die Insolvenz getrieben und sich dabei dermaßen bereichert hat? Ich hoffe niemand! Dort scheint es egal womit man sein Vermögen gemacht hat. Haupsache da steht ein Macher.

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