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Gilets Jaunes in Deutschland: Wagenknecht fordert in gelber Weste Proteste vorm Kanzl
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Tausende protestierten seit Mitte November in Frankreich gegen die Regierung, es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen. Sahra Wagenknecht versucht nun ebenfalls, ihre Landsleute zu etwas mehr Widerstand zu animieren.

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HLoeng 23.12.2018, 18:44
50. Deutsch und Widerstand?

Das ist ein Oxymoron. Für den aufrechten Deutschen sind Obrigkeiten von Gott eingesetzt. Außerdem gibt es weder bei Apple noch bei Google eine Widerstands-App. Erst wenn die Bierkiste über 10,00 € und das Kilo Schweinenacken über 4,00 € kosten und der Billigflug gefährdet ist, könnte Michel geneigt sein, untertänigst den Antrag zu stellen, ein wenig Unmut äußern zu dürfen.

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Nonvaio01 23.12.2018, 18:49
51. stimmt

Zitat von Magentasalex
Ich meine, dass niemand in unserem Land Angst vor Aufständen oder großen Revolten haben muss. Noch nie in unserer Geschichte gab es solche Zustände, die unser ganzes Land in Gefahr brachten. Es sind bei uns immer nur sehr wenige, die krakelen. Zum Glück haben wir auch eine hochgerüstete Polizei, die solche Sachen schnell im Keime ersticken kann.
S21 ist da ein gutes beispiel fuer unsere Polizei.....wie man sieht hatten die Buerger recht, die kosten sind total aus dem ruder gelaufen.....fuer prestige.....

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002614 23.12.2018, 18:52
52. SPD und Linke

Zitat von BettyB.
Deutlicher könnte Sahra ihre neue Einstellung nicht deutlich machen. Statt rot jetzt gelb. Damit sollte der von ihr und Oskar verhinderte Weg der Zusammenarbeit zwischen SPD und der Linken endlich geebnet sein.
sollen zusammen gehen?
Und dann die CDU mit der AfD ?
Dann haben wir ein Zwei-Parteien-System und gar keine Differenzierung mehr.
Die Rechts- und Linksaußen wären dann NPD und KPD.
Wer will das wirklich?

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meinungsmacher 23.12.2018, 18:53
53. Zu behaupten...

...es gebe keine Protestkultur mehr in Deutschland bzw. das habe doch eh alles keinen Sinn, sind keine Ausreden mehr für's bequeme Sitzenbleiben. Die Mitgliederzahlen bei der neuen Bewegung "Aufstehen" zeigen den Trend, gegen die sozialen Ungerechtigkeiten aufzustehen. Und auch wenn wir auf den Zug der Gelbwesten nur aufspringen, wie manche das insinuieren, so darf man davon ausgehen, daß das weder die ersten noch die letzten Proteste gegen soziale Ungerechtigkeit weder in Frankreich noch in Deutschland gewesen sind und sein werden. Wir dürfen uns inmitten einer beweglichen Geschichte wähnen, so unbeweglich sich auch manche der hiesigen Wortführer hinter ihren Monitoren fühlen mögen. Sahra hat einfach recht mit ihrem Appell. Ich werde dabeisein und hoffe, wir werden Viele! Gebt Euch einen Ruck, auch die Bequemgewordenen. Dann klappt es auch mit den Erfolgen gemeinsamer Kundgebungen für soziale Gerechtigkeit, siehe Frankreich! Und: die gelbe Weste ist eben KEIN Synonym für Gewalt, sondern schlicht für den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. Natürlich wollen wir, daß die Proteste friedlich verlaufen. Ich hoffe, niemand wird sich von etwaigen gewaltprovozierenden eingeschleusten Verfassungsschutzspitzeln anstacheln lassen!

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friedrichgadow 23.12.2018, 18:53
54. Chanel-Sozialistin

mit gelber Weste. Würde mich schon interessieren, wie weit sie in Frankreich damit käme. Also, Frau Wagenknecht, fahren Sie mal in die französische Provinz an eine Mautstation, sammeln Sie Eindrücke aus der Realität einer von der extremen Rechten gekaperten Bewegung und überlegen Sie nochmal, was Sie da importieren wollen. Kleiner Tip: es ist mehr als ein modisches Accessoire

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adal_ 23.12.2018, 18:54
55. Die Außerparlamentarische

Erst gründet sie eine Bewegung, ausdrücklich nach dem Vorbild von Macrons "en marche", sodann zieht sie der Bewegung die gelbe Weste über, das Symbol des Protests gegen Macron. Darf man daraus den Schluss ziehen, Wagenknecht und die ihren wollen auf gar keinen Fall parlamentarisch werden? Wie beruhigend. :-)

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Listkaefer 23.12.2018, 18:55
56. Wagenknecht zündelt am ...

... Sozialstaat. Sie ist auf dem Weg zur Brandstifterin. Ihre Politik ist ziemlich simpel: Nehmt den Reichen und gebt den Armen. Mit diesem Rezept würden wir alle gleich arm werden. An sozialer Gerechtigkeit muss man arbeiten, aber nicht mit den Methoden von vorgestern. Wagenknechts Modell ist in allen linksradikal regierten Ländern krachend gescheitert.

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sok1950 23.12.2018, 18:57
57. recht hat sie - aber

die Dame ist an und für sich unglaubwürdig.
Nachdem ich Sie in München live erlebt hatte ist mir klar, dass diese Dame weder andere Meinungen akzeptiert noch in der Lage ist, anderen zuzuhören.
Es geht ihr immer nur um eines: Sie selbst.

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rudig 23.12.2018, 18:57
58. naja,

Zitat von Nordstadtbewohner
Ich wüsste nicht, wozu Deutschland eine Gelbwestenbewegung brauchte. Die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie noch nie, der Staat verfügt über Rekordeinnahmen, die Menschen verdienen ordentlich und die Tarifabschlüsse sind mehr als großzügig. Die Menschen, die wenig haben, bekommen Hartz IV, Wohngeld und Kindergeld. Die Einkaufszentrenten sind voll. Eigentlich sollte alle hierzulande zufrieden sein. Sarah Wagenknecht ist nicht unsympathisch, aber in Zeiten des Wohlstandes in Deutschland einen auf Rosa Luxemburg "reloaded" zu machen, halte ich realitätsfern.
sie sollten mal zur Tafel gehen und mit den Menschen dort sprechen.
Es werden immer mehr und sind überwiegend Rentner und Hartz 4
Empfänger. Die Altersarmut wird immer schlimmer und Sie sollten
mal von Hartz 4 leben, dann würden Sie anders denken.

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otto_lustig 23.12.2018, 18:58
59. Was hier teilweise für sinnlose Kommentare verbreitet werden

ist schon komisch. In Frankreich liefen Streiks (ohne gelbe Westen ) schon immer brutaler ab. Ich finde die Idee von Frau Wagenknecht gut. Die einen tragen gelbe Westen und die anderen tragen rot-blaue. Das trauen sich aber Pegida und Co nicht. Man will ja nicht erkannt werden. Weiter so Frau Wagenknecht! In vielen Autos liegen gelbe Westen, auch in meinem. Es wird Zeit, dass der Bürger sich mal zu Wort meldet. Auch gegen die Regierung, die ja tatenlos zusieht. Ausgerechnet in Hessen wurden rechtsradikale Polizisten enttarnt. Da kann ich nur sagen pfui, in Sachsen gibt es so etwas nicht. (Ironie aus). Ich weiß, dass jetzt ein Shitstorm aus der rechten Ecke kommt. Ist mir egal, lese ich sowieso nicht. Ich schreibe meine Meinung und das wars. Soll ich etwa noch mit anderen Leuten diskutieren, die man ohnehin nicht erreichen kann? Wäre sinnlos vergeudete Zeit.

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