Forum: Politik
Gipfel-Showdown: EU hat Bammel vor Brexit-Verlängerung
AFP

Das Brexit-Drama geht in die Verlängerung - das gilt vor dem entscheidenden Gipfel in Brüssel als nahezu sicher. Doch die EU geht damit ein Risiko ein: Der Ärger mit den Briten könnte auf nahezu alle Politikbereiche übergreifen.

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ichliebeeuchdochalle 10.04.2019, 19:49
170.

Zitat von Zeitwesen
1. Entschuldigung, Sie stellen Ihre Behauptungen ohne Quellen als Fakten dar und man möchte meinen dass Sie sich selbst für den Gralshüter des WIssens halten. Wenn es Ihnen so wichtig ist jedem erklären zu müssen, dass Sie die hellste Leuchte im Forum seien, oder sich zumindest selbst dafür halten, 2. aber statt zu argumentieren lieber auf Beiträge verweisen die man doch selber suchen soll ist das ja noch irgendwie niedlich. Da Sie aber zudem noch auf einem beleidigendem Niveau agieren lasse ich Ihnen ihr Vergnügen und konzentriere mich lieber auf Beiträge mit argumentativem Tiefgang.
1. Das ist eine Fehlinterpretation ... da sind wir Deutschen ja seit PISA 2000 bekannt für.

2. Ich bin nach 3 Jahren ein wenig müde, wenn jemand in eine seit langem laufende Veranstaltung hereinplatzt und laut schreit, er habe Anspruch darauf, daß man ihm die Infos hinterher trägt, deren Wissen Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung ist.

3. Von meinen 1.000 Beiträgen zum Thema Brexit kommen da mehr als 900 von mir in Frage. Ich wünsche gutes Verstehen.

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ichliebeeuchdochalle 10.04.2019, 20:07
171.

Zitat von floedy
Der Kasus schmerzt! MICH dünkt, Punkt 5 sollten Sie noch einmal selbst zensieren.
Ich gebe zu, als ich das schrub, habe ich es nicht recherchiert, da mir/mich dünkte, es aus der TV-Serie "die zwei", deutsche Synchronisation zu kennen. PS: Wiederholung derzeit im rbb Fernsehen. Lord Sinclair ist dann doch schon eine andere Nummer als Bübchen Rees-Moog.

Dativ geht nicht?

https://context.reverso.net/übersetzung/deutsch-englisch/Mir+dünkt

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geotie1 10.04.2019, 20:09
172.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Da wären die in guter Gesellschaft ... Sie merken ja auch nicht, daß Sie nichts merken. Da eine Verschiebung auch im wirtschaftlichen Interesse der EU ist, kann es kein "Vorführen" sein.
Auch wiederum recht, aber mit den Briten bin ich nicht auf du und erwarte noch so einige Gemeinheiten. Sofern die EU es zulässt, muss damit gerechnet werden.

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floedy 10.04.2019, 22:04
173.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Ich gebe zu, als ich das schrub, habe ich es nicht recherchiert, da mir/mich dünkte, es aus der TV-Serie "die zwei", deutsche Synchronisation zu kennen. PS: Wiederholung derzeit im rbb Fernsehen. Lord Sinclair ist dann doch schon eine andere Nummer als Bübchen Rees-Moog. Dativ geht nicht? https://context.reverso.net/übersetzung/deutsch-englisch/Mir+dünkt
Nein, in Konrad Beikirchers Namen, der Dativ geht definitiv nicht, den Fall kann nicht einmal Lord Sinclair adeln; aber "schrub" find ich wirklich lustig.

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mostly_harmless 11.04.2019, 09:25
174.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
[] Im kapitalistischen System hat nicht nur die Konjunktur ihr Auf und Ab sondern auch die Politik. Nach dem Linksruck folgt der Rechtsruck und geht es wieder in die andere Richtung. Normal. Wir sind mitten in der Rechtsphase, also wird die politische Rechte bei der EU-Parlamentswahl dazu gewinnen[...]
Jo, wir haben das Spielchen in den letzten 150 Jahren ja ein paar mal gespielt. Die Rechten kommen an die Macht, die Rechten ruinieren durch Krieg o.ä. das Land, dann wird aufgeräumt und die Rechten sind einige Zeit still, dann kommen die Rechten an die Macht, ruinieren das Land .... 1870ff, 1914ff, 1939ff. Und nun scheints wieder soweit zu sein

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Pless1 11.04.2019, 10:26
175.

Zitat von haresu
Sorry falsch. Das Ergenis, das Austrittsabkommen, existiert, dafür waren die zwei Jahre da. Leider hat aber das britische Parlament keine Lust auf das Ergebnis.
Wobei man das nicht dem Parlament ankreiden kann.

Die britische Regierung wusste, dass sie ein Ergebnis braucht, das vom Parlament akzeptiert werden kann. Sie hätte daher das Parlament von Anfang an beteiligen müssen anstatt bis zum Schluss alleine zu verhandeln und dem Parlament dann ein fertiges Ergebnis nach dem Motto vorzusetzen: Friss oder stirb! Dann hätte sie während der zwei Jahre schon früh gemerkt, dass es keine mit der EU machbare Lösung gibt, für die ihre Regierungsmehrheit bereit steht und hätte entsprechende Konsequenzen (z. B. Gespräche mit der Opposition) nicht erst in der Verlängerung aufnehmen können.

Dann hätten wir jetzt vermutlich einen Deal, der keines Backstops bedurfte weil man einen Verbleib in der Zollunion vereinbart hätte - mit einer fraktionsübergreifenden Mehrheit aus Remainern und "milden" Brexiteers.

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mostly_harmless 11.04.2019, 10:49
176.

Zitat von Pless1
[...] Die britische Regierung wusste, dass sie ein Ergebnis braucht, das vom Parlament akzeptiert werden kann. Sie hätte daher das Parlament von Anfang an beteiligen müssen anstatt bis zum Schluss alleine zu verhandeln und dem Parlament dann ein fertiges Ergebnis nach dem Motto vorzusetzen: Friss oder stirb! Dann hätte sie während der zwei Jahre schon früh gemerkt, dass es keine mit der EU machbare Lösung gibt, für die ihre Regierungsmehrheit bereit steht und hätte entsprechende Konsequenzen (z. B. Gespräche mit der Opposition) nicht erst in der Verlängerung aufnehmen können. [...]
Das sehe ich auch so. Man sollte aber erwähnen, dass es bei den Tories nicht wenige Abgeordnete gibt, die einen No-Deal-Brexit WOLLEN. Und die keinem wie auch immer gearteten Deal zustimmen werden. Der Kardinalfehler war also IMHO, dass May nicht sofort auf die Opposition zugegangen ist.

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Pless1 11.04.2019, 11:08
177.

Zitat von mostly_harmless
Das sehe ich auch so. Man sollte aber erwähnen, dass es bei den Tories nicht wenige Abgeordnete gibt, die einen No-Deal-Brexit WOLLEN. Und die keinem wie auch immer gearteten Deal zustimmen werden. Der Kardinalfehler war also IMHO, dass May nicht sofort auf die Opposition zugegangen ist.
Vollkommen richtig.

Dazu muss man aber das Wohl des Landes über das der eigenen Partei resp. Fraktion stellen. Was in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist, da wir an Koalitionsregierungen gewöhnt sind, ist in Großbritannien allerdings fremd. Das ist ein Ergebnis des Mehrheitswahlrechts, was ein Ergebnis des Mehrheitswahlrechtes ist. Das führt zu einem "Wir oder Die". Das hat ja manchmal durchaus auch seine Vorzüge, wie wir in der Vergangenheit des Öfteren gesehen haben. Wenn in einem Sachverhalt die Frontlinien aber wie im Falle des Brexits quer zu den herrschenden politischen Lagern verlaufen führt das schnell zu einer Pattsituation die dann mit der dort herrschenden politischen Kultur deutlich schlechter aufgelöst werden kann als das in Ländern wie Deutschland mit seinen Koalitionen oder Frankreich mit der häufigen Kohabitation der Fall ist.

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