Forum: Politik
Gipfel-Showdown: EU hat Bammel vor Brexit-Verlängerung
AFP

Das Brexit-Drama geht in die Verlängerung - das gilt vor dem entscheidenden Gipfel in Brüssel als nahezu sicher. Doch die EU geht damit ein Risiko ein: Der Ärger mit den Briten könnte auf nahezu alle Politikbereiche übergreifen.

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tucson58 10.04.2019, 15:59
60.

Zitat von ddcoe
Was wir in den letzten Wochen erlebt haben war doch in erster Linie dem Zeitdruck geschuldet - eine Wertung der Ursachen hilft jetzt nicht weiter. Ein geregelter Brexit ist in beiderseitigem Interesse, daher sollte es jetzt auf ein paar Wochen wirklich nicht ankommen.
Nur mal zur Erinnerung das ganze geht nun schon 3 Jahre und davon wurde 2 Jahre verhandelt und nun treibt eine Terminverschiebereien eine nach der andern und sie kommen mit einem Zeitdruck daher ?

Lustig

Ich sag mal so , die EU hätte im Dezember 18 lieber nochmals mit den Briten neu verhandelt um dann spätestens Ende Februar 19 einen Knopf daran gemachen damit der Austritt wie geplant zum 29.03 erfolgt wäre .

Da machte man noch den Harten und Konsequenten und nun haben sie die Hosen voll !

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santoku03 10.04.2019, 16:00
61.

Zitat von 4711_please
Kann die EU die Mitgliedschaft von GB mit Schleudersitz verlängern? Also können die 27 GB dann einfach rausschmeißen, wenn sie sich einig sind?
Dazu braucht es noch nicht einmal Einigkeit. Es würde reichen, wenn *ein einziges* EU-Land beim Gipfel die E**r hätte, der Verlängerung zu widersprechen. Dann wäre am Freitag Schluss. Es ist eine Schande, dass es dazu nicht kommen wird.

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mueller23 10.04.2019, 16:01
62. Theresa May kann nur eins machen:

Morgen den Antrag auf Austritt nach Artikel 50 des EU-Vertrags zurückziehen,
im UK Neuwahlen des Parlaments beantragen und zurücktreten.

Dann haben sie Zeit sich zu sortieren und möglicherweise eine zweite Volksbefragung zu organisieren.

Brüssel wird von Lobbyisten beherrscht, da geht es nur um Kohle, der harte Brexit würde auf einige Zeit das Geldscheffeln der Großkonzerne behindern. Und Arbeitsplätze, so bringt man vor, würden auch auf dem Spiel stehen.

Politik? voll egal, die Rendite muss stimmen.

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santoku03 10.04.2019, 16:04
63.

Zitat von McSeafield
Ich sehe es kommen, dass es in GB noch ein zweites Referendum gibt und sich am Ende herausstellt, dass die Mehrheit der Briten doch in der EU bleiben wollen, nachdem die Menschen im Land verstanden haben, um was es eigentlich geht und was für sie auf dem Spiel steht.
Das wäre die schlimmste Lösung, da auch in diesem Fall sine starke Minderheit sich um das Ergebnis des ersten Referendums betrogen fühlen würde, was ihren EU-Hass noch mehr steigern würde. Das würde jede britische Regierung zwingen, sich EU-Beschlüssen gegenüber störrisch zu verhalten, um nicht dem Vorwurf des Verrätertums ausgesetzt zu sein. Ergebnis: Ein GB in der EU, das noch mehr Schwierigkeiten machen würde als bisher. Bitte nur das nicht!

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birdie 10.04.2019, 16:07
64. Das hemmungslose Pokern um Rosinen-Vorteile für Little Britain ...

durch die Brexiteers ist nur noch abstossend. Und es wäre zu überlegen, ob eine europäische Volksabstimmung über einen Ausschluss von Little Britain aus der EU mehrheitliche Zustimmung finden könnte. Denn es kann nicht angehen, dass eine Handvoll irregeleiteter Utopisten in Europa das Gesetz des Handelns übernimmt. Nicht zu vergessen ist, dass Herr Trump im Hintergrund die Brexiteers befeuert, weil er sich von einer Schwächung/Lähmung der verhassten EU grosse Handelsvorteile für die USA erhofft.

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Nubari 10.04.2019, 16:07
65. Die EU macht sich zum Narren

Es reicht doch völlig, wenn Großbritannien sich selbst verarscht. Das populistische Gift muss auf Distanz gehalten werden, so lange dies noch nützt. Die Ansteckungsgefahr steigt mit jeder weiteren Verlängerung, und was Rees-Mogg an Folterinstrumenten vorzeigt, sollte der EU zu denken geben. Die Kosten einer Zerrüttung der Union sind gar nicht bezifferbar und auf jeden Fall erheblich höher als die eines No-Deal-Brexit. Dieses durchgedrehte Britannien ist ohnehin nicht in der EU zu halten, so lasst sie einfach gehen. Wenn Westminster nicht bis übermorgen den May-Vertrag annimmt, dann war's das. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Da die EU-Mitgliedschaft Britanniens beste Option bleibt, wird eine Läuterung stattfinden. In einem Jahrzehnt werden es ganz andere Briten sein, die höflichst in Brüssel anfragen werden, über Beitrittsverhandlungen zu sprechen. Allerdings muss dazu sicher gestellt sein, dass es die EU bis dahin nicht zerreißt. Daher: ziehen lassen und die Wunden heilen lassen.

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st.cloud 10.04.2019, 16:07
66. Ruhe reinbringen?????

Ich kann es jedenfalls nicht mehr verstehen!!
Ruhe wird nur einkehren wenn GB draußen ist.
Wer sich anderen Hoffnungen hingibt naja....hat die Strategie der Briten wohl nicht verstanden.
Warum sollen sie sich nach der EU Wahl zurückhalten. Sie werden immer und überall ein Veto einlegen und sich nicht " verantwortungsvoll, loyal " verhalten. Warum auch. Sie haben Narrenfreiheit bekommen und das werden sie ausnutzen. Ob es Frau Merkel, den Herren Tusk und Juncker gefällt oder nicht.
Das ist wie mit Kindern die erzogen werden sollen.
Wenn sie etwas angestellt haben werden sie mit Eiscreme und erweiterter Fernsehzeit bis Mitternacht "bestraft".
Genauso ist das hier. Die Briten holen sich jetzt noch unzählige Eiscremportionen ab und kommen vor Lachen nicht in den Schlaf.
Ruhe ist wirklich erst wenn sie draußen sind.
Sie wollten gehen, nun geht endlich und zwar schnell. Falls die Verantwortlichen in der EU noch etwas Selbstachtung haben sollten sie kräftig nachhelfen. Sie setzen aber lieber den Fortbestand der EU auf's Spiel. Sehr beunruhigend!!!

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clift 10.04.2019, 16:10
67. Sagenhaft inkonsequent

Haben 2 Jahre nicht gereicht?!? Was bitte sollte jetzt anders werden? Die EU riskiert den letzten Respekt, wenn sie sich jetzt an der Nase herumführen lässt. UK wird ein ungutes Vorbild für andere EU-kritischen Staaten, die nur Rosinen wollen.

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mwroer 10.04.2019, 16:10
68.

Zitat von hallotach2000
alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller alleralleralleralleralleralleralleralleralleraller letzten Mal. Wenn ihr Briten jetzt nicht dem Deal zustimmt, gibt es keine weitere Fristverlängerung. Da sind wir konsequent! Juncker, Merkel, Macron, EU im Jahr 2030
Sehen Sie und damit Sie, vermutlich unwissentlich, genau den Punkt getroffen:

Juncker - geht 2019 nach den Europawahlen
Tusk - geht 2019 nach den Europawahlen

Genau die beiden die unbedingt verlängern wollen sind die beiden die davon nichts mehr ausbaden müssen. Tusk arbeitet für seine polnischen Landsleute (als größte betroffene Personengruppe nach den Briten) und Juncker will 'seine EU' intakt abgeben bzw. nicht der sein der ein Mitglied 'verloren' hat.

Reine persönliche Interessen, Eitelkeiten oder Agenda. Können Sie nennen wie Sie wollen.

Merkel - geht (spätestens, ganz sicher) 2021
Macron - geht (spätestens, sehr wahrscheinlich) 2022

Auch diese beiden haben die Folgen nur für sehr, sehr kurze Zeit zu tragen - Frau Merkel ggf sehr viel kürzer, je nach dem welche blöden Ideen der SPD so kommen dieses Jahr. Macron wird ziemlich sicher bis zum Ende seiner Amtszeit regieren - aber der kann sich dann groß als 'Kämpfer gegen die Blockierer des UK' profilieren.

Nein, die EU setzt heute den ersten Schritt in Richtung Abgrund :(

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Airkraft 10.04.2019, 16:10
69. Also ich befürchte ja,...

Also ich befürchte ja, dass ich die EU durch eine weitere Verlängerung des BREXIT einen "Kuckuck" in Nest setzt :-(

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