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Gipfel von Trump und Putin: Russland zeigt sich kompromissbereit - außer beim Thema K
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Wirtschaftssanktionen und der Konflikt in Syrien: Für das geplante Treffen mit Wladimir Putin und Donald Trump stehen heikle Themen auf der Agenda. Um eines soll es aber auf keinen Fall gehen.

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Andraax 02.07.2018, 14:25
1. Läuft für Putin

"US-Sicherheitsberater John Bolton schloss nicht aus, dass Trump bei dem gemeinsamen Treffen in Helsinki die Wiederaufnahme Russlands in die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G7) und damit die Neuauflage der G8 ansprechen wolle. In einem Interview mit dem US-Sender CBS hielt Bolton zuletzt auch eine Anerkennung der Krim-Annexion durch die USA für möglich."
Alleine diese 2 "Ergebnisse" waren für Putin den ganzen Aufwand mit Trump wert. Da hätten sich sogar noch ein paar Milliarden für den US Wahlkampf gerechnet, soweit man weiß war das aber viel billiger. Ich frage mich wie der Oberfalke Bolton dazu überredet werden konnte da mit zu machen. Putin scheint die ganze US-Regierung auf dem Gehaltszettel zu haben. Obwohl ich mit Putins Regierungsstil/Agenda nichts anfangen kann - Chapeau.

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andraschek 02.07.2018, 14:37
2. Da bin ich aber einmal gespannt was dabei herauskommt.

Wie zu erwarten wird es in der Krimfrage kein Zurück geben, dort besteht ja auch kein Handlungsbedarf. Bleibt für Syrien zu hoffen das es eine für alle Seiten annehmbare Lösung kommt.

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jörg pk 02.07.2018, 14:37
3. Mittelfristig fast alles denkbar...aber kaum mit den beiden zu machen

Mittelfristig wären Schritte von Beiden Seiten durchaus denkbar: In einer ersten Phase... könnte Russland sich in Sachen Menschenrechte, Press-, Rede-, Versammlungs-Freiheit auf die Pre-Putin-Ansätze besinnen und schrittweise aber doch spürbar mehr Demokratie zulassen: Russland könnte in Syrien mit den USA, der Türkei und Frankreich einen eher unspektakulären Regimewechsel gegen den Iran durchsetzen und somit auch den Israelisch-Iranischen Konflikt etwas entschärfen;...und seine Rhetorik gegen Polen, Finnland und die Baltischen Staaten deutlich entschärfen). Die USA könnte mit der EU erst mal Putin wieder zu G8 und ähnlichen Treffen einladen, die Blockade der Nordstream-II zumindest gedanklich zur Disposition stellen, und auch die Sanktionen an ein paar ersten Stellen etwas lockern. In einer anschliessenden Phase könnte man tatsächlich über Partnerschaften und Garantien für Mitteleuropa sprechen (wo man sich in der NATO auf die einstigen Versprechungen von 1990 besinnt und den Russen eine Garantie ausspricht: "No further Expansion"), Im Gegenzug könnte Russland den betreffenden Staaten in Mitteleuropa Garantien aussprechenr "no agression in any political, economical or Military way". Und dann könnte man über eine 30-jährige Co-Regentschaft von Russland, Ukraine und der UNO über die Krim aussprechen, an deren Ende die Bürger der Krim über ihre Zugehörigkeit oder Unabhängigkeit von Ukraine und Russland entscheiden. In einer späteren Phase könnte man auch darüber nachdenken,...die EU und die NATO nur noch dann gen Osten auszuweiten, wenn auch die Russen dazu gehören...
Auch wenn die letztgenannten Phasen wohl eher nach Science Fiction klingen, wäre dieser Tage (mit einem schönen russischen Sommermärchen) doch genau die Zeit für etwas Träumen und ein "bisschen Friden" ganz gut gewählt. Nur mit einem Putin und einem Trump scheint das nicht machbar. Der eine ist zu blöd um die eigenen Schnürsenkel zu binden und der andere zu gerissen, um diese Schwäche nicht auzunützen. Schade.

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MiniDragon 02.07.2018, 14:39
4. Nie und nimmer

Wird ein russischer Machthaber es wagen, die eingemeindete Krim freiwillig ( ohne Krieg )wieder rauszurücken. Politiker, die das fordern, leiden an Realitätsverlust.
Selbst wenn die Ukraine wieder mit Russland vereinigt würde: Die Krim wird nie mehr zur Ukraine gehören.
Eher wird Kaliningrad Teil der EU.:-)

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sir wilfried 02.07.2018, 14:40
5. Putin ist schuld

Zitat von Andraax
"US-Sicherheitsberater John Bolton schloss nicht aus, dass Trump bei dem gemeinsamen Treffen in Helsinki die Wiederaufnahme Russlands in die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G7) und damit die Neuauflage der G8 ansprechen wolle. In einem Interview mit dem US-Sender CBS hielt Bolton zuletzt auch eine Anerkennung der Krim-Annexion durch die USA für möglich." Alleine diese 2 "Ergebnisse" waren für Putin den ganzen Aufwand mit Trump wert. Da hätten sich sogar noch ein paar Milliarden für den US Wahlkampf gerechnet, soweit man weiß war das aber viel billiger. Ich frage mich wie der Oberfalke Bolton dazu überredet werden konnte da mit zu machen. Putin scheint die ganze US-Regierung auf dem Gehaltszettel zu haben. Obwohl ich mit Putins Regierungsstil/Agenda nichts anfangen kann - Chapeau.
Einen darbenden Kleinaktionär wie Trump kann Putin mit seinen unendlichen Reichtümern leicht kaufen. Überhaupt kann jeder, der eine normale Beziehung zu Russland befürwortet, nur von Putin gekauft sein.

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pavel1100 02.07.2018, 14:40
6. Voraussetzung

Die Rückgabe der russisch besetzten Gebiete, insbesordere der Krim ist aus meiner Sicht Voraussetzung für eine Normalisierung der Beziehungen. Mit einer weitgehenden Autonomie innerhalb der Ukraine würden die Krim Bewohner, vor allem die nicht russischen Minderheiten weitaus besser fahren als jetzt.

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schmuella 02.07.2018, 14:41
7. Alles ist möglich

Die Fronten sind möglicherweise nicht so verhärtet, wie es in der letzten Zeit den Anschein hatte. Der Fall Nordkorea hat gezeigt, welche überraschenden Wendungen möglich sind. Dies ist nicht zuletzt dem "Politikstil" der gegenwärtigen amerikanischen Regierung geschuldet.

In Anbetracht der vielen globalen Krisenherde sollte jedes bisschen Entspannung und Normalisierung willkommen sein.

Schade nur, dass Europa bis jetzt keinen nennenswerten bzw. konstruktiveren Beitrag leisten konnte.

Es sind mal wieder die "Big Player", wozu Europa bedauerlicherweise offenbar nicht gehört.

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jowitt 02.07.2018, 14:55
8. @schmuella heute, 14:41 Uhr

Zitat von schmuella
Die Fronten sind möglicherweise nicht so verhärtet, wie es in der letzten Zeit den Anschein hatte. Der Fall Nordkorea hat gezeigt, welche überraschenden Wendungen möglich sind. Dies ist nicht zuletzt dem "Politikstil" der gegenwärtigen amerikanischen Regierung geschuldet. In Anbetracht der vielen globalen Krisenherde sollte jedes bisschen Entspannung und Normalisierung willkommen sein. Schade nur, dass Europa bis jetzt keinen nennenswerten bzw. konstruktiveren Beitrag leisten konnte. Es sind mal wieder die "Big Player", wozu Europa bedauerlicherweise offenbar nicht gehört.
"Es sind mal wieder die "Big Player", wozu Europa bedauerlicherweise offenbar nicht gehört."

Nun, Europa (die EU) ist halt kein Staat, hat keine Regierung, sondern es sind 28 Staaten mit 28 verschiedenen Regierungen. Die müssen sich immer erst mal einigen. Das ist naturgemäß schwierig. Solange die EU keine Regierung mit klaren Kompetenzen hat, wird sich das auch nicht ändern.

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kkllaauussii 02.07.2018, 14:59
9. @ Jörg PK

Keinen der von Ihnen angesprochenen Punkte wird es geben. Warum nicht? Weil sie absoluter Unsinn sind.
Warum sollte Russland über sein Staatsgebiet eine wie lange auch immer geteilte Herrschaft dulden? Die Russen sehen die Krim als ihr ureigenstes Gebiet an. Das wäre etwa so, als ob Deutschland 30 Jahre die Herrschaft über Niedersachsen tekilt und dann mal schaut.
Auch die Presse- Meinungs und sonstwie Freiheit ist zunächst mal einfach nur anders organisiert. Mag uns nicht passen, ist aber so. Die Wahlen sind gerade gewesen, in den nächsten Jahren wird sich da ohne Putins Zustimmung nix tun.
Und warum sollte der Sieger im Syrien Krieg (Putin , Iran und Assad) den Verlierer die Rebellen, die WestAllianz inkl. USA) das Heft in die Hand geben? The winner takes it all!
Und die Russen haben garnichts gegen den Iran. Im Gegenteil, der Iran als verbündete Regionalmacht ist ein echter Gewinn für die Russen. Er hält die USA und deren Vasallenstaaten in der Region klein und von der eigenen Grenze fern. UNd Israel ist den Russen aber mal so was von nicht wichtig ...

Also was soll Russland geboten werden, damit die in den genannten Punkten etwas aufgeben? Ein Sitz bei G7? Wo die wichtigen Länder China, Indien, Brasilien nicht mitmachen? Am Katzentisch? also ehrlich.
Ein Ende der Sanktionen? Wo Russland für die meisten Dinge bereits Ersatzlieferanten hat? Nö.
Nordstream II? Wo die Finanzierung auch ohne Westen jetzt steht, nachdem wir den Russen zugeschrien haben, sich darum zu kümmern und so unseren Einfluß zu minimieren?

Und die Ukraine? Die würde Putin uns liebend gerne aufs Auge drücken, eine Kleptokratie, die die EU aussaugen wird, bis sie dran zerbricht und ein Staat, der auch in 50 Jahren failed sein wird.

Also Jörg, nur mit blauen Augen klimpern wird nicht reichen, was soll Putin geboten werden?

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