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Gipfeltreffen in Brüssel: EU will "verantwortliche Kürzung" der Türkeihilfen
DPA

Die Europäische Union reagiert auf die "absolut unbefriedigende Situation der Menschenrechte" in der Türkei: Sie will die Finanzhilfen für das Land kürzen. Laut Merkel bewege sich "der gesamte Rechtsstaat in die falsche Richtung".

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chickenrun1 20.10.2017, 02:54
1. Schlechter Witz

In der EU gäbe es keine Mehrheit für die Beendigung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Man bemühe sich um eine moderate Kürzung der Vorbeitrittsgelder. Was muss eigentlich noch passieren, damit diese Damen und Herren aufwachen. Diese offensichtliche Handlungsunfähigkeit zeigt nicht nur die grotesken Züge der EU auf, es spiegelt vielmehr ein kaputtes politisches System, welches nicht agieren kann, wo es keine zwei Meinungen darüber gibt, dass man agieren muss. Diese Beitrittsgespäche sowie die damit verbundenen Hilfen hätten schon lange eingestellt werden müssen. Die EU als gerne zitierte sogenannte Wertegemeinschaft hat wohl ausgedient. Der Umgang mit der Türkei zeigt dies deutlich auf.

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skiddles 20.10.2017, 05:58
2. Finanzhilfe für die Türkei

Warum bekommen die überhaupt Geld?

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StefanieTolop 20.10.2017, 06:01
3. Welche Gelder?

Wieso bekommt die Türkei überhaupt Gelder aus der EU - also von uns? Das halte ich für die wichtigste Frage.

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dirk1962 20.10.2017, 07:34
4. Stimmt das denn?

Auf Focus online kühnen wir gerade lesen, dass die Maßnahmen gegen die Türkei nicht im Abschlußdokument des Gipfels stehen. Leider ist alles was dort nicht festgehalten ist nur heisse Luft. Was stimmt denn nun? Hat die EU etwas beschlossen, oder fantasiefrei die gescheiterte Merkel aus Angst vor dem Wähler?

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miklo.velca 20.10.2017, 08:28
5. Erbärmlich

Ist doch immer wieder die selbe Masche. Immer einen auf Freiheit und Menschenrechte predigen und dann mit Diktatoren Waffendeals und Menschenhandel betreiben.

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kladderadatsch 20.10.2017, 08:28
6. Regierung mach sich mitschuldig

Wer einem Regime, das gegen Menschrechte verstößt Geld gibt, macht sich mitschuldig. Man stelle sich mal vor. D hätte Pinochet Geld für einen möglichen EU-Beitritt gegeben. Genauso realistisch ist der Beitritt der Türkei.

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Bret 20.10.2017, 09:15
7. nicht kürzen - abschaffen!

Und zwar solange bis der Kurs in der Türkei wieder nachweislich menschenfreundlich ist und bleibt. Gilt übrigens auch für die anderen EU Staaten, die sich nicht an Abmachungen halten.

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hansriedl 22.10.2017, 03:14
8. Für den Sultan wird es hart-

die Türkei ist wirtschaftlich am Ende.
Erdogan braucht Investoren. Und den Besitzern dieser Investments, Aktien und Anleihen kann Erdogan nicht befehlen wie seinen eigenen Leuten. Kommen diese Herrschaften zu dem Schluss, ihre Anlagen seien in der Türkei nicht mehr sicher oder gewinnbringend oder es würde eine Rezession drohen, dann ist Schluss mit lustig.

Der Erdogan-Hype ist vorbei

Das macht weitere Geldgeber unruhig. Eine schwache Währung lässt die Inflationsrate (derzeit 7,6 Prozent) kräftig steigen. Es kommt wegen hoher Inflationsrate und weniger Auslandsinvestments zu einer Rezession. Was wiederum weitere Besorgnisse der Anleger schürt."
Dass "Sultan" Erdogan nicht so stark ist wie er mit seiner Trumpfkarte Flüchtlingslager immer tut, zeigt sich auch an einer anderen Ecke: Trotz einer leichten Verbesserung hatte die Türkei 2016 immer noch ein Außenhandelsdefizit von 56 Milliarden Dollar.

Das sind 4,7 Milliarden Dollar im Monat, ein Loch, das ständig durch Kapitalzuflüsse oder Kredite aufgefüllt werden muss. Und die Miesen hielten bis zuletzt an, auch im Januar 2017 lag das Defizit bei 4,3 Milliarden Dollar.
Zum Glück hat er Freunde in Katar, die werden ihn nach seinen
hilfreichen Taten, was Saudi-Arabien anbelangt nicht hängen lassen.

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neutralfanw 22.10.2017, 09:42
9.

Wenn ein Arbeitsloser nicht festgelegte Bedingungen erfüllt, bekommt er kein Arbeitslosengeld. Ein Student, der nicht mehr alle Voraussetzungen für die Ausbildungsförderung erfüllt, der bekommt ebenfalls kein Geld mehr. So einfach wird das gehandhabt. Wenn die Türkei (Erdogan) nicht die vereinbarten Schritte vollzieht, dann bekommt sie trotzdem weiterhin Gelder (Zucker ...) ? Die dummen Ausreden (aus diplomatischen Gründen) kann ich schon nicht hören.

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