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Gipfeltreffen in Pjöngjang: Kim und Moon wollen koreanische Halbinsel von Atomwaffen
KBS via APTN/DPA

Nordkorea hat sich nach Angaben des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zum Abbau seiner landesweit größten Atomanlage bereit erklärt. Zudem will Kim Jong Un bald nach Seoul reisen - eine Premiere.

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UweGroßberndt 19.09.2018, 07:15
1. Wenn es klappt :-)

Auch wenn jetzt viele Unken ihr Rufen starten, es ist ein Anfang.
Un kämpft nicht nur um sein politisches Überleben, die Wirtschaft und Landwirtschaft seines Landes liegt am Boden, das kann man ein kurze Zeit mit PR Gags überspielen, aber nur eine kurze Zeit.
Mehr als eine Atombombe braucht er Lebensmittel, Medikamente und Maschinen. Wenn ihm In das liefern kann und will, dann sichert ihm das sein Überleben.
Was ein Amerikaner und schon gar kein Trump, verstehen kann ist die Mentalität. Trump kommt beleidigt und erwartet Zugeständnisse. Die Asiaten lächeln, nicken und denken sich was für eine armselige Wurst. Es erfordert viel Geduld und Fingerspitzengefühl um mit Asiaten zu verhandeln. Am Ende müssen sie das Gefühl haben mehr gewonnen als gezahlt zu haben.
Wie dem auch sei, In und Un können sich auf Augenhöhe begegnen und einigen. beide wissen wie es um den anderen steht und wie man miteinander verhandelt.

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peter-k 19.09.2018, 08:10
2. Der Herr Moon hat bisher sowieso schon klug agiert

Es wäre eine weise Entscheidung des Herrn Kim sich viel mehr auf die asiatischen Nachbarn zu verlassen.
Süd-Korea, Singapur, Thailand ... alle würden gerne kooperieren und ganz sicher keinen Konflikt. Lass den orangen Julius Caesar mit seinen hausgemachten Wirtschaftskriegen alleine.

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ManRai 19.09.2018, 08:38
3. Trump als Pausenfueller

Zwischen Nord- und Sued Korea muessen seit langem Kontakte laufen, unter dem Radar, sonst wären schon einige heikle Situationen explodiert. DT hat mal mit lautem Geschrei die wirklichen Akteure eingeführt, ohne irgendetwas zu erreichen, die machen jetzt die Show - und zwar alleine. Wie peter-k sagte, NK soll sich an die Asiatischen Länder halten, auch wegen der Mentalität, die zwischen Kaukasiern :-) und Asiaten schon immer zu Verwirrungen führte. Und Kim liebt ja Singapore, früher wurde er öfters im Zouk (Singapore Disco) gesichtet. Wenige Länder haben Diplomatische Vertretungen von und in NK, Singapore gehoert dazu und Singapore entwickelt sich auch zu einem Zentralpunkt der Diplomatie, fast alle Länder sind dort vertreten.
Es muss Kim nur gelingen die Wirtschaft anzukurbeln - speziell ueber Importe - und die Lebensqualität drastisch zu erhöhen, ohne sein Gesicht zu verlieren. Ueber die anderen üblen Defizite NKs muss man dann auch reden koennen, aber die Tür muss erstmal offen sein.

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Pfaffenwinkel 19.09.2018, 08:40
4. Von einem Friedensabkommen

könnten beide Staaten nur profitieren - und die Welt wäre ein klein bißchen sicherer.

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mwroer 19.09.2018, 08:50
5.

Es ist seltsam - wenn man die USA außen vor lässt kann man in Asien auf einmal ganz vernünftige Gespräche führen und erzielt echte Fortschritte.

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vulcan 19.09.2018, 09:14
6.

Zitat von UweGroßberndt
Auch wenn jetzt viele Unken ihr Rufen starten, es ist ein Anfang. Un kämpft nicht nur um sein politisches Überleben, die Wirtschaft und Landwirtschaft seines Landes liegt am Boden, das kann man ein kurze Zeit mit PR .....
Das sehe ich ein wenig anders - die USA können ohnehin gut mit Südkorea und ein paar deutliche Worte an Nordkorea (Trump-Style) waren sicher auch schon lange überfällig.
Donald ist sicher kein Fingerspitzendiplomat, aber hierzu hat er schon beigetragen. Es war vielleicht mal nötig, auf 'asiatische Befindlichkeiten' zu pfeifen.
Diplomatie klappt auch mal ohne Kunst.

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vulcan 19.09.2018, 09:22
7.

Zitat von ManRai
Zwischen Nord- und Sued Korea muessen seit langem Kontakte laufen, unter dem Radar, sonst wären schon einige heikle Situationen explodiert. DT hat mal mit lautem Geschrei die wirklichen Akteure eingeführt, ohne irgendetwas zu erreichen, die machen jetzt die Show - und zwar alleine. Wie peter-k sagte, NK soll sich an die Asiatischen Länder halten, auch.....
Glauben Sie allen Ernstes, Südkorea spricht seine Treffen und Maßnahmen nicht mit den USA ab? Nicht, dass sie dort um Erlaubnis fragen, aber die USA sind für Südkorea viel zu wichtig -in jeder Beziehung- um einfach übergangen zu werden.
Das ist nur naives Wunschdenken. SK hat den USA (und der UN) praktisch alles zu verdanken (=die Existenz) und das wird man dort nicht so schnell vergessen; ein DT hin oder her.

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peter-k 19.09.2018, 09:29
8.

Zitat von vulcan
Das sehe ich ein wenig anders - die USA können ohnehin gut mit Südkorea und ein paar deutliche Worte an Nordkorea (Trump-Style) .....
Das sehe ich anders. Der Herr Trump ist in die Party hineingeplatzt wie der Elefant in den Porzellanladen. Der Herr Moon hat lange vorher eine stille Diplomatie geführt. Alles was sie jetzt lesen ist +alleine+ das Resultat seiner geschickten Diplomatie. Der Herr Trump wollte lediglich zu diesem Zeitpunkt einen Midterms-Wahleffekt für zu Hause, nichts weiter.

Singapur entsendet schon seit Jahren Wirtschaftsspezialisten und Ingenieure nach Nord-Korea. Und das hat mehr bewirkt wie die meisten Menschen in der Welt ahnen. Genau das sollte Deutschland auch machen.
Peter Kroll, Singapur

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funkstörung 19.09.2018, 09:45
9. korea dankt

wenn es mit der annäherung der beiden länder klappt, dann wird man trump in korea ähnlich verehren wie hier gorbatschow, als jemanden dem man die entscheidenden impulse zu verdanken hat.

wahrscheinlich wird trump dann in seinem land (und natürlich in deutschland) ähnlich verhasst sein wie gorbatschow im heutigen russland.

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