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Gleichberechtigung in der CDU: Merkel sieht Frauenförderung als Existenzfrage
REUTERS

Angela Merkel steht seit 18 Jahren an der Spitze der CDU - und sieht in ihrer Partei enormen Nachholbedarf beim Thema Frauenförderung. Es sei eine "Existenzfrage der Volkspartei", mehr Frauen als Mitglieder zu gewinnen.

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fördeanwohner 05.05.2018, 16:41
1. -

Man fragt sich schon, ob es für die CDU nicht sinnvoll wäre, eine 50% Quote anzustreben. Ganz ehrlich, die Argumentation, dass es ja nicht genügend qualifizierte Frauen gäbe, ist hier ja wohl vollkommen fehl am Platz. Beide Geschlechter sind gleich gut bzw. schlecht qualifiziert. Interessentinnen scheint es auch genügend zu geben.
Vielleicht würden dann tatsächlich mehr Frauen dann CDU wählen?

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Watschn 05.05.2018, 17:06
2. Quoten sind entwicklungs-kontraproduktiv

Starke gute Frauen werden sich so oder so durchsetzen. Das können aber in der Politik von konservativen Parteien (wie die CSU, FDP u. AfD) nur Frauen bzw. Kandidaten (w/m) sein, welche auch die elementare Rechtsordnungen u. Rechtsgefüge eines Staates in ihrer wichtigen Form u. für die existentielle Komplexität des Funktionierens dessen...begreifen u. dies politisch tragen wollen...

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soldev 05.05.2018, 17:10
3. Ist doch vollkommen egal, ob man als Frau oder als Mann...

...von Altersarmut betroffen ist. Ob man seinen Rollator über Schlaglöcher quält oder sich den Arzt nicht mehr leisten kann. DAS sind Themen, die die Leute bewegen - wie hoch der Frauenanteil in der Unchristlichen DU ist, ist vollkommen wumpe.

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hankmoody2 05.05.2018, 17:44
4. Typischer Fall von...

Zitat von fördeanwohner
Man fragt sich schon, ob es für die CDU nicht sinnvoll wäre, eine 50% Quote anzustreben. Ganz ehrlich, die Argumentation, dass es ja nicht genügend qualifizierte Frauen gäbe, ist hier ja wohl vollkommen fehl am Platz. Beide Geschlechter sind gleich gut bzw. schlecht qualifiziert. Interessentinnen scheint es auch genügend zu geben. Vielleicht würden dann tatsächlich mehr Frauen dann CDU wählen?
... Problem nicht verstanden, aber Hauptsache, mal was gesagt. Wobei der Artikel natürlich auch absichtlich suggestiv formuliert ist. Fängt schon mit der Überschrift an: Hier geht's nicht um Gleichberechtigung, sondern um Gleichmacherei - äh, ich meine "Gleichstellung".

Die CDU/CSU hatte bei der letzten Bundestagswahl bei den Frauen ein Wahlergebnis von 36%, bei den Männern waren es 30% (die Wahlbeteiligung bei Männern und Frauen war nahezu identisch). Ergo haben sogar bedeutend mehr Frauen als Männer die CDU gewählt.
Das Problem sind also nicht die wenigen Wählerinnen, sondern die wenigen weiblichen Parteimitglieder. Und das dürfte kaum etwas mit Diskriminierung zu tun haben (welche besonderen Hürden ergeben sich bitte für eine Frau, in eine Partei einzutreten?), sondern schlicht und ergreifend mit dem - im Durchschnitt - geringeren politischen Interesse von Frauen zu begründen sein. Wenn sich nun in einer Partei 75% Männer aktiv engagieren und nur 25% Frauen, warum sollten dann die Spitzenposten im Verhältnis 50/50 vergeben werden? DAS wäre Diskriminierung!

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teloudis 05.05.2018, 17:51
5. Huch

nach 18 Jahren hat Madame die Frauen entdeckt, unglaublich, das glaube ich nicht. Ist das ein Werbegag für die CDU?

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spdf 05.05.2018, 17:54
6. re

Zitat von fördeanwohner
Man fragt sich schon, ob es für die CDU nicht sinnvoll wäre, eine 50% Quote anzustreben. Ganz ehrlich, die Argumentation, dass es ja nicht genügend qualifizierte Frauen gäbe, ist hier ja wohl vollkommen fehl am Platz. Beide Geschlechter sind gleich gut bzw. schlecht qualifiziert. Interessentinnen scheint es auch genügend zu geben. Vielleicht würden dann tatsächlich mehr Frauen dann CDU wählen?
48 Prozent aller CDU Wähler sind weiblich. Die Partei steht also von der Seite aus betrachtet gut dar. Was den Parteieintritt angeht, wenn es mehr Frauen als Männer nicht interessiert, dann ist das halt so.

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women_1900 05.05.2018, 18:07
7. naja, die Frauenquote kommt halt gut an, bei den Frauen

die niemals eine Chance haben werden in Vorstände oder Aufsichtsräte zu kommen, deren Töchter auch nicht.
Nach der Bundestagswahl 2013 war zu lesen:"Wählerwanderung
Merkels neue Wähler
Die Frauen, die Jungen, die Arbeiter: Sie alle wählten die CDU diesmal überdurchschnittlich stark. (...) Ähnliches bei den Frauen: Früher waren sie mal eine Bastion für die Sozialdemokraten. Inzwischen ist die Merkel-Partei klar die Frauen-Partei Nummer eins in Deutschland. 44 Prozent der Frauen haben CDU gewählt, nur 39 Prozent der Männer. ..." https://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-09/Wahlergebnisse-Bundestagswahl-CDU-Merkel
sind der CDU etwa die Wählerinnen bei der BTW 2017 abhanden gekommen? Es war doch immer zu lesen, dass gerade Merkels Flüchtlingspolitik bei den Wählerinnen gut ankam.
Am Ende ists nur wieder so ein Beruhigungsgeplänkel der Kanzlerin?

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Volker Zorn 05.05.2018, 18:17
8. Zustimmung

Zitat von hankmoody2
... Und das dürfte kaum etwas mit Diskriminierung zu tun haben (welche besonderen Hürden ergeben sich bitte für eine Frau, in eine Partei einzutreten?), sondern schlicht und ergreifend mit dem - im Durchschnitt - geringeren politischen Interesse von Frauen zu begründen sein. Wenn sich nun in einer Partei 75% Männer aktiv engagieren und nur 25% Frauen, warum sollten dann die Spitzenposten im Verhältnis 50/50 vergeben werden? DAS wäre Diskriminierung!
Wenn die CDU jetzt mit Quoten weitermacht, dann kann sie doch gleich mit der SPD fusionieren. Für mich als Mann ein weiterer Grund, diese Partei nicht (mehr) zu wählen. Ich hoffe, das machen viele Männer so, dann wird das für die CDU zum Nullsummenspiel.

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erichaugust 05.05.2018, 18:45
9.

BeitragOb jemand ein brauchbares Parteimitglied ist, hängt davon ab, ob er gute oder schlechte Parteiarbeit leistet. Ob er im Stehen oder im Sitzen pinkelt, ist doch wurscht. Frau Merkel wird empfohlen, diese alberne Geschlechterhuberei zu unterlassen.
Erich Wiedemann

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