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Gleichberechtigung in der CDU: Merkel sieht Frauenförderung als Existenzfrage
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Angela Merkel steht seit 18 Jahren an der Spitze der CDU - und sieht in ihrer Partei enormen Nachholbedarf beim Thema Frauenförderung. Es sei eine "Existenzfrage der Volkspartei", mehr Frauen als Mitglieder zu gewinnen.

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hy997 05.05.2018, 18:52
10. Dann aber überall

Ich bin absolut für Gleichberechtigung, aber man kann nichts erzwingen. In meinem Betrieb werden seit langem Frauen gesucht, aber es bewirbt sich keine.
Bei diesen Diskussionen geht es immer nur um Posten in den gut bezahlten Bereichen. Warum fordert kein Politiker mehr Frauen im Straßenbau, Müllabfuhr usw?

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erdmann.rs 05.05.2018, 19:04
11. Frauenquote?

Zitat von fördeanwohner
Man fragt sich schon, ob es für die CDU nicht sinnvoll wäre, eine 50% Quote anzustreben. Ganz ehrlich, die Argumentation, dass es ja nicht genügend qualifizierte Frauen gäbe, ist hier ja wohl vollkommen fehl am Platz. Beide Geschlechter sind gleich gut bzw. schlecht qualifiziert. Interessentinnen scheint es auch genügend zu geben. Vielleicht würden dann tatsächlich mehr Frauen dann CDU wählen?
@fördeanwohner (05.05.18 um 16:41)
Ob beide Geschlechter gleich gut qualifiziert sind oder nicht, das
ist hier doch gar nicht die Frage.
Es geht auch nicht darum, wie viele Frauen CDU wählen.
Das sind sicher gar nicht so wenige.
Es geht um die Mitgliedschaft von Frauen in der Partei.
Wenn der Frauenanteil bei den CDU-Mitgliedern nur etwa 25%
beträgt, dann ist das eben so.
Keiner Frau ist die Mitgliedschaft in einer Partei verwehrt.
Auch Frauen müssen sich in der Parteiarbeit engagieren, sich eben
auch "hocharbeiten", wenn sie entsprechende Posten bekleiden
wollen. Wenn diese 25% Frauen in der CDU nicht ganz besonderen
Ehrgeiz entwickeln und "besser" sind als die Männer, dann ist
es doch unsinnig, von einer 50%-Quote zu träumen oder sie
gar zu fordern.
Das kann auch Frau Merkel kaum s o gemeint haben.

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thememleser 05.05.2018, 19:28
12. Existenzfrage

mir ist es so etwas von Schnuppe ob ein Politiker/in männlich oder weiblich ist.
Fachliche Kompetenz ist gefragt, unabhängig vom Geschlecht.
Aber daran scheint es oftmals zu Mangeln.

Und hat dieses Land nicht andere Sorgen, zu deren sich Frau Merkel mal öffentlich äußern könnte?

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weinrebe 05.05.2018, 19:52
13. ?

Und das fällt Frau Merkel jetzt in ihrer letzten Amtszeit auf? Natürlich gehören mehr Frauen in den Bundestag! Schließlich besteht die halbe Bevölkerung aus Frauen! Und in diesem Jahrhundert kann es ja wohl nicht mehr sein, dass Männer die Gesetze für Frauen machen.

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joachim.stiller 05.05.2018, 20:01
14. Frauneförderung ist wichtig, aber...

Frauenförderung ist zwar wichtig, aber einen "Existenzfrage" (???) ist das sicher nicht... Wenn ich aber sehe, dass alle, die vom Harz-iV-Satz leben, ernsthaft um ihr nacktes Überleben kämpen müssen, würden mir da durchaus "echte" Existenzfragen in den Sinn kommen...

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coppedia 05.05.2018, 20:06
15. Sind Frauen denn willkommen in der Politik?

Das furchtbare an jeder Diskussion um eine Frauenquote ist die Abwesenheit der Realität von Frauen.
In der Politik müssen Frauen genauso durch die Ochsentour wie die Männer. Sitzungen am Abend, ständiger Einsatz, kaum Zeit für die Familie.
Frauen haben es machbar gemacht, dass Männer so arbeiten und regieren könnten. Nun sollten die Männer mal darüber nachdenken, welche Freiräume Frauen benötigen, wenn sie beruflichen Erfolg haben möchten. Irgendwann geht es bei den Damen nämlich um den Nachwuchs. Das ist menschlich und gehört dazu. Ein Arbeitnehmer ist als Mensch, der Nachwuchs zu organisieren hat, nicht „perfekt“ genug. Auch als Politiker ist das ein Drahtseilakt Arbeit und Privatleben zu meistern.

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Spiegelleserin57 06.05.2018, 09:34
16. das wird auch in einer so konservativen Partei nicht geschehen!

Zitat von hankmoody2
... Problem nicht verstanden, aber Hauptsache, mal was gesagt. Wobei der Artikel natürlich auch absichtlich suggestiv formuliert ist. Fängt schon mit der Überschrift an: Hier geht's nicht um Gleichberechtigung, sondern um Gleichmacherei - äh, ich meine "Gleichstellung". Die CDU/CSU hatte bei der letzten Bundestagswahl bei den Frauen ein Wahlergebnis von 36%, bei den Männern waren es 30% (die Wahlbeteiligung bei Männern und Frauen war nahezu identisch). Ergo haben sogar bedeutend mehr Frauen als Männer die CDU gewählt. Das Problem sind also nicht die wenigen Wählerinnen, sondern die wenigen weiblichen Parteimitglieder. Und das dürfte kaum etwas mit Diskriminierung zu tun haben (welche besonderen Hürden ergeben sich bitte für eine Frau, in eine Partei einzutreten?), sondern schlicht und ergreifend mit dem - im Durchschnitt - geringeren politischen Interesse von Frauen zu begründen sein. Wenn sich nun in einer Partei 75% Männer aktiv engagieren und nur 25% Frauen, warum sollten dann die Spitzenposten im Verhältnis 50/50 vergeben werden? DAS wäre Diskriminierung!
Familie first , heißt dort die Devise und nicht echte Gleichberechtigung der Frau. Dann müssten nämlich auch Männer die Frauenarbeit leisten und so wäre wohl kaum Zeit oft sich zu politischen Treffen zu begeben, dazu fehlt nämlich schlicht die Zeit.
Wer bringt denn abends die Kinder ins Bett wenn zur gleichen Zeit eine Parteisitzung angesetzt ist?

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Spiegelleserin57 06.05.2018, 09:36
17. wäre gut ...

Zitat von hy997
Ich bin absolut für Gleichberechtigung, aber man kann nichts erzwingen. In meinem Betrieb werden seit langem Frauen gesucht, aber es bewirbt sich keine. Bei diesen Diskussionen geht es immer nur um Posten in den gut bezahlten Bereichen. Warum fordert kein Politiker mehr Frauen im Straßenbau, Müllabfuhr usw?
aber welche Frau kann die schwere Arbeit leisten, schon mal daran gedacht? Man kann nur das tun was man körperlich auch leisten kann.. ansonsten ist die Idee gut!

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Spiegelleserin57 06.05.2018, 09:39
18. Das Problem ist sicherlich erkannt aber....

Zitat von coppedia
Das furchtbare an jeder Diskussion um eine Frauenquote ist die Abwesenheit der Realität von Frauen. In der Politik müssen Frauen genauso durch die Ochsentour wie die Männer. Sitzungen am Abend, ständiger Einsatz, kaum Zeit für die Familie. Frauen haben es machbar gemacht, dass Männer so arbeiten und regieren könnten. Nun sollten die Männer mal darüber nachdenken, welche Freiräume Frauen benötigen, wenn sie beruflichen Erfolg haben möchten. Irgendwann geht es bei den Damen nämlich um den Nachwuchs. Das ist menschlich und gehört dazu. Ein Arbeitnehmer ist als Mensch, der Nachwuchs zu organisieren hat, nicht „perfekt“ genug. Auch als Politiker ist das ein Drahtseilakt Arbeit und Privatleben zu meistern.
alles wäre gelöst wenn die Herren eben auch die Arbeit der Frauen teilweise übernehmen würden und somit für Entlastung gesorgt wäre.
200% kann eben niemand schaffen, teilen heißt die Devise...aber wer will schon gerne Hausarbeit machen...eine Vereinssitzung ist deutlich angenehmer!

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thememleser 06.05.2018, 17:55
19.

Zitat von Spiegelleserin57
Wer bringt denn abends die Kinder ins Bett wenn zur gleichen Zeit eine Parteisitzung angesetzt ist?
...Öhmm, der Mann? Im Jahre 2018 scheinen sie noch nicht angekommen zu sein, bei diesem archaischen Weltbild?
Kein Wunder, dass das nicht klappt, mit der Frauenquote und Gleichstellung. Kopfschüttel.

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