Forum: Politik
Glücksspiel: Regierung stößt mit "Spielerkarte" auf Kritik
DPA

Mit einem Gesetzesentwurf will die Regierung das Automatenspiel in Spielhallen regulieren. Kernbestandteil der Neuerungen ist eine Karte, mit der sich Spieler an den Geräten anmelden sollen. Kritiker rügen, dass das Gesetz einzig den Automatenbetreibern diene.

der_pirat 21.08.2012, 17:22
1. Zeitverschwendung

Mich würde mal interessieren, wie viele hoch bezahlte Beamte sich wie lange mit diesem Unsinn befasst haben. Der volkswirtschaftliche Schaden dürfte immens sein... Immerhin hätten diese Leute ja in der Zeit Kugelschreiber zusammenbauen können.

Aber zur Sache: Was soll das bitte bringen? Man kann nur an einem Automaten spielen? Aber wer verhindert, dass ich mir einfach zehn Karten besorge? Es wird ja nicht erfasst, wer welche Karte hat.

Ich freue mich schon auf den Tag an dem ich im Supermarkt drei Tafeln Schokolade kaufen möchte und der Kassierer sagt: "Es tut mir leid, aber nach Richtlinie 93789427 U 0133903/9 darf ich Ihnen am Tag höchstens zwei Tafeln verkaufen." Das wäre nämlich blöd, weil ich dann noch in einen anderen Laden müsste.

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metbaer 21.08.2012, 17:25
2. Richtig so!

Richtig so! Man muss die Leute endlich besser vor sich selbst schützen.
Ich fordere weiterhin:
- eine nationale Tabakkonsumentenkartei
- eine personalisierte und zentral erfasste Alkoholkonsumkarte (in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen)

- eine Unfallkarte, die jegliche Unfälle einer Privatperson in seiner Freizeit erfasst und bei Transaktionen, die die Freizeit betreffen vorgezeigt werden muss und damit das Individuum davor schützt, einen Unfall erneut zu erleiden (bspw. das Verbot vom Verkauf von Sägen an all jene, die sich bei der Arbeit mit einer Säge schonmal verletzt haben!)

- die Einführung von Ernährungsführerscheinen, die je nach Qualifikation den Erwerb bestimmter Produktgruppen erlauben oder verbieten
Das würde mir zunächst genügen, um mich als besorgten Bürger zu beruhigen!

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Tesla XT 21.08.2012, 17:25
3. Geniale Idee

Ich schlage vor, wir nehmen einfach das personalisierte Kfz-Kennzeichen von Herrn Ramsauer für die Identifikation. Damit haben wir die zwei wichtigsten Themen Deutschlands gelöst.
XT

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otto_iii 21.08.2012, 18:27
4. regulierungssucht

Es gibt ein weiteres, bislang kaum beachtetes Suchtproblem von enormer Gesellschaftlicher Tragweite: Die Regulierungssucht!

Die Junkies treiben sich allerdings seltener in Bahnhofsnähe herum, sondern lassen sich schicke Ministerien, Behörden und Parlamente errichten. Die Bekämpfung dieses Suchtphänomens ist extrem schwierig, da die Betroffenen die Problematik komplett verdrängen und aus ihren eigenen Reihen sog. Sucht- und Drogenbeauftragte rekrutieren, die durch Dämonisierung anderer erfolgreich von ihrer eigenen Sucht ablenken.

Für die Befriedung ihrer Sucht benötigen sie enorme Geldmittel, haben aber den Vorteil, dass sie diese durch Beschaffungskriminalität erwirtschaften, die sie wiederum durch extremes Ausleben ihrer Regulierungssucht abzusichern wissen (sog. Steuer"recht").

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khid 21.08.2012, 18:52
5. Sinnfrei und Ahnungslos!

Zitat von metbaer
Richtig so! Man muss die Leute endlich besser vor sich selbst schützen. Ich fordere weiterhin: - eine nationale Tabakkonsumentenkartei - eine personalisierte und zentral erfasste Alkoholkonsumkarte (in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen) ...
Sie haben ganz offenkundig genauso viel Ahnung von Spielsucht, wie die Bundesregierung!

Ein Spielsüchtiger hört erst dann auf zu Spielen, wenn
a) "sein" Geld verbraucht ist (das schließt geliehenes Geld und Spielgewinne ausdrücklich mit ein!)
b) die Spielhalle schließt (was bei 24h Spielhallen gar nicht erst passiert...)
c) er so müde ist, dass er schlafen MUSS!
d) ihm der Zugang zu Spielautomaten verwehrt ist/wird!

Nur d) ist ein Weg, die 200.000+X Spielsüchtigen (überwiegende Mehrheit an Automaten!), dieses Problem allmählich! in den Griff zu bekommen!
Dazu wäre eine "personalisierte Karte" ebenso notwendig, wie ein Fingerabdruckscan!!

Da Herr Gauselmann und Co. aber exakt dagegen sind, wird es bei dieser Reagierung nicht so weit kommen!
Die schönen "Anti-Spielsucht-Hilfe-Heftchen", die in den Spielhallen ausliegen, sind reine Heuchelei!
Das Personal ist nicht einmal befugt einzuschreiten (etwa Hausverbot zu erteilen), wenn jedem Blinden Glas klar ist, wenn ein Spielsüchtiger gerade sein (und das seiner Familie!) Hab und Gut verzockt!

Herr Gauselmann sollte mir besser nicht im Dunkeln begegnen...
da mache ich vielleicht bald meine eigene Lobby auf!!

Meine Meinung - als betroffener Angehöriger!

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passionsblume 21.08.2012, 22:10
6. Jedem Menschen

sollte gleich bei seiner Geburt ein Chip eingepflanzt werden. Damit muss er jedes Jahr, insbesondere nach Erlangen der Volljährigkeit, zum staatlichen TÜV, damit er entsprechend eingestellt werden kann. Wird der Chip auf Spielsucht programmiert, verweigern sich automatisch durch ein Funksignal alle Automaten. Wird er auf zuviel Alkoholkonsum programmiert, gibt es im Supermarkt keinen Alkohol mehr für den Betroffenen. Wird der Chip auf Meckern über den Staat eingestellt, dann wird der Betroffene automatisch gleich abgeholt und landet in einem Umerziehungslager.

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ykarsunke 22.08.2012, 00:27
7. nicht personengebundenes Identifikationsmittel

"Der Entwurf schafft erst einmal eine Grundlage dafür, dass in der Spielverordnung ein nicht personengebundenes Identifikationsmittel geregelt werden kann."

stark. wen identifiziert eigentlich ein "nicht personengebundenes Identifikationsmittel"?

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Werner655 22.08.2012, 03:03
8. Weg damit!

Zitat von khid
Sie haben ganz offenkundig genauso viel Ahnung von Spielsucht, wie die Bundesregierung! Ein Spielsüchtiger hört erst dann auf zu Spielen, wenn a) "sein" Geld verbraucht ist (das schließt geliehenes Geld und Spielgewinne ausdrücklich mit ein!) b) die Spielhalle schließt (was bei 24h Spielhallen gar nicht erst passiert...) c) er so müde ist, dass er schlafen MUSS! d) ihm der Zugang zu Spielautomaten verwehrt ist/wird! Nur d) ist ein Weg, die 200.000+X Spielsüchtigen (überwiegende Mehrheit an Automaten!), dieses Problem allmählich! in den Griff zu bekommen! Dazu wäre eine "personalisierte Karte" ebenso notwendig, wie ein Fingerabdruckscan!! Da Herr Gauselmann und Co. aber exakt dagegen sind, wird es bei dieser Reagierung nicht so weit kommen! Die schönen "Anti-Spielsucht-Hilfe-Heftchen", die in den Spielhallen ausliegen, sind reine Heuchelei! Das Personal ist nicht einmal befugt einzuschreiten (etwa Hausverbot zu erteilen), wenn jedem Blinden Glas klar ist, wenn ein Spielsüchtiger gerade sein (und das seiner Familie!) Hab und Gut verzockt! Herr Gauselmann sollte mir besser nicht im Dunkeln begegnen... da mache ich vielleicht bald meine eigene Lobby auf!! Meine Meinung - als betroffener Angehöriger!
Regulierungswut ist grundsätzlich nicht mein Ding. Doch gegen diese Daddelautomaten hilft nur eines: Weg damit! Einfach verbieten, so wie sie in vielen anderen Ländern verboten sind.

Es handelt sich um legalisierten Betrug.

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jener123 27.04.2013, 00:16
9.

Zitat von sysop
Mit einem Gesetzesentwurf will die Regierung das Automatenspiel in Spielhallen regulieren. Kernbestandteil der Neuerungen ist eine Karte, mit der sich Spieler an den Geräten anmelden sollen. Kritiker rügen, dass das Gesetz einzig den Automatenbetreibern diene.

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