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Göring-Eckardt zu schwarz-grüner Sondierung: "Ich bin offen für mögliche Überraschung
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Führende Grüne gehen pessimistisch in die entscheidende Sondierungsrunde mit der Union - doch Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt will Schwarz-Grün noch nicht abhaken. "Ich bin neugierig auf die zweite Runde und offen für mögliche Überraschungen", sagt sie SPIEGEL ONLINE.

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robbyy 15.10.2013, 08:30
10. optional

Die CDU-Wirtschaftslobby sägt an der Energiewende, die Sozis in Frankreich verlängert die Laufzeit der Atomkraftwerke und Öttinger unterschlägt die Subventionskosten für Kohle und Strom. Als nächstes werden Schwarz-Rot wieder die Privatisierung der Atommüllendlagerung ins Gespräch bringen. Ich erwartete und hoffe dass die Grünen so clever sind, und ihre Erfolge von 30 Jahren Politik nicht wegen ideologischen Brettern vorm Kopf aufs Spiel setzen werden. Lasst den Schwarzen doch das Betreungsgeld und gebt dem Seehofer die Autobahnmaut, aber habt keine Angst vor der eigenen Courage..... Jetzt könnten die grünen einlochen und was machen sie: Keiner traut sich, den Ball zu spielen...

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robbyy 15.10.2013, 08:32
11. optional

Die CDU-Wirtschaftslobby sägt an der Energiewende, die Sozis in Frankreich verlängert die Laufzeit der Atomkraftwerke und Öttinger unterschlägt die Subventionskosten für Kohle und Strom. Als nächstes werden Schwarz-Rot wieder die Privatisierung der Atommüllendlagerung ins Gespräch bringen. Ich erwartete und hoffe dass die Grünen so clever sind, und ihre Erfolge von 30 Jahren Politik nicht wegen ideologischen Brettern vorm Kopf aufs Spiel setzen werden. Lasst den Schwarzen doch das Betreungsgeld und gebt dem Seehofer die Autobahnmaut, aber habt keine Angst vor der eigenen Courage..... Jetzt könnten die grünen einlochen und was machen sie: Keiner traut sich, den Ball zu spielen...

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MütterchenMüh 15.10.2013, 08:37
12. Apparatschik Goering-Eckardt

Zitat von sysop
Führende Grüne gehen pessimistisch in die entscheidende Sondierungsrunde mit der Union - doch Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt will Schwarz-Grün noch nicht abhaken. "Ich bin neugierig auf die zweite Runde und offen für mögliche Überraschungen", sagt sie SPIEGEL ONLINE.
Goering-Eckardt nickt alles ab und schluckt jede Kröte!
Das hat sie schon bei Schröder als vehemente Hartz-IV-Einpeitscherin bewiesen, und sie weiß, dass es diesmal ihre letzte Chance für ein Ministeramt ist. Sie hat keine Visionen, sie ist ein Apparatschik, der gut abnicken kann.

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dr.joe.66 15.10.2013, 08:45
13. nur in Deutschland ??

Zitat von mitverlaub
... und die berufsbetroffene-empörte C. Roth stellvertretende Bundestagspräsidentin würde. Welch eine Karriere für Leute, die ihre Partei heruntergewirtschaftet haben und nicht einmal eine Berufsausbildung voweisen können und hier mit hochdotierten Pöstchen versorgt werden.. So etwas ist nur in Deutschland möglich.
Mir ist Frau Roth auch nicht sympatisch.
Aber immerhin werden die führenden Grünen innerhalb ihrer Partei in diese Positionen gewählt. Und vielleicht hat Frau Roth Qualitäten, die nicht unbedingt ein Studium oder eine andere Ausbildung notwendig machen.

Und wenn ich mir politische Karrieren in anderen Ländern anschaue (Berlusconi, Putin, Palin, Bush, Reagan, Haider, Shinzo Abe, etc. pp.), dann geht es uns in Deutschland noch ziemlich gut mit unseren Politikern. Selbst mit denen, die ich nicht wähle...

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FocusTurnier 15.10.2013, 09:03
14. @dr.joe.66 Freie Wahlen....

Zitat von dr.joe.66
Mir ist Frau Roth auch nicht sympatisch. Aber immerhin werden die führenden Grünen innerhalb ihrer Partei in diese Positionen . .
Sagt Ihnen das Frauenstatut der Grünen etwas?

"Wahllisten sind grundsätzlich alternierend mit
Frauen und Männern zu besetzen, wobei den
Frauen die unge-raden Plätze zur Verfügung stehen
(Mindestparität). Frauen können auch auf den
geraden Plätzen kandidieren. Reine Frauenlisten
sind möglich.
Sollte keine Frau für einen Frauen zustehenden
Platz kandidieren bzw. gewählt werden, entscheidet
die Wahlversammlung über das weitere Verfahren.
Die Frauen der Wahlversammlung haben
diesbezüglich ein Vetorecht entsprechend § 4 des
Frauenstatuts."

http://www.gruene.de/fileadmin/user_...auenstatut.pdf

Da können Sie sich mal informieren, WIE bei den Grünninnen gewählt wird - freie und demokratische Wahlen sehen nicht vor, daß vorher schon die Gewinnerin feststeht....

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mehrgedanken 15.10.2013, 09:03
15. :)

Zitat von sysop
Führende Grüne gehen pessimistisch in die entscheidende Sondierungsrunde mit der Union - doch Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt will Schwarz-Grün noch nicht abhaken. "Ich bin neugierig auf die zweite Runde und offen für mögliche Überraschungen", sagt sie SPIEGEL ONLINE.
"Ich bin offen für überraschende neue Ämter". so wie Frau Nahles. Gestern schlug einer auf phoenix sie als Aussenministerin vor, stellt Euch das mal... Frau Nahles als Aussenministerin.

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karlv 15.10.2013, 09:09
16. Merkels Triumph

Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Koalition mit den Grünen für Merkel ein Triumph wäre. Sie hat die CDU in vielen Fragen auf neuen Kurs gebracht. Die Grünen waren und sind in weiten Teilen der CDU immer noch ein absolutes no go (was umgekehrt auch gilt). Eine solche schwarz-grüne Koalition böte beiden Seiten viele interessante Ansätze. Sie würde das Land weiter bringen, als eine vermuffte GroKo mit den üblichen langweiligen Standards. Schließlich würde eine GroKo die Wähler geradezu in die Arme der kleinen Parteien treiben, die eine Opposition ohne jede echte Möglichkeit wären.
Schwarz auf grünen Koalitionskurs zu bringen, wenn Merkel das schafft, hätte sie Deutschlands Politiklandschaft nachhaltig verändert.

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guteronkel 15.10.2013, 09:31
17. optional

Das mit schwarz-grün oder grün-schwarz wird wohl nichts werden. Die SPD hält den Hintern doch schon 4 Jahre hin, da muss Frau Merkel nur zugreifen. Der Gabriel biedert sich an wie eine 20-Pfennig-Hafendirne. Man will halt unbedingt mitmachen und ein paar Pöstchen ergattern. Das Geschachere ist groß, die Ergebnisse werden ausbleiben-so wie die letzten 4 Jahre auch schon. Die Wählerschaft der SPD sollte sich überlegen, ob sie genau das wollte. Die Grünen wären der nächste Kandidat für den Auszug aus dem Bundestag, sollten sie eine Koalition mit der CDU/CSU eingehen. Deren Unglaubwürdigkeit ist ohnehin groß genug-das Potential ist bei denen schon lange weg.

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dr.joe.66 15.10.2013, 09:35
18. Frauenquoten in den Parteien

Zitat von FocusTurnier
Sagt Ihnen das Frauenstatut der Grünen etwas? "Wahllisten sind grundsätzlich alternierend mit Frauen und Männern zu besetzen, wobei den Frauen die unge-raden Plätze zur Verfügung stehen (Mindestparität). Frauen........
Ist ja nett, dass Sie mich aufklären. Danke.

Aber der Vollständigkeit halber:

Grüne: 50% Frauenquote
Die Linke: 50% Frauenquote
SPD: 40% Frauenquote
CSU: 40% Frauenquote oberhalb Ortsverbände (ja, man glaubt es kaum)
CDU: 33% Frauenquorum (Soll-Vorschrift); wird das Quorum im ersten Wahlgang nicht erreicht, ist dieser als ungültig zu erklären und ein zweiter Wahlgang durchzuführen


Wenn Ihnen das mit der Frauenquote wichtig ist, müssen Sie wohl FDP wählen, die haben das nämlich nicht..........

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Spiegelkritikus 15.10.2013, 10:05
19. Schwarz-Grün sehr unwahrscheinlich

Zitat von sysop
Führende Grüne gehen pessimistisch in die entscheidende Sondierungsrunde mit der Union - doch Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt will Schwarz-Grün noch nicht abhaken. "Ich bin neugierig auf die zweite Runde und offen für mögliche Überraschungen", sagt sie SPIEGEL ONLINE.
Die "Überraschung" dürfte GE sicher sein, allerdings nicht so, wie von ihr gemeint. Die ideologischen Differenzen zwischen grünem Mainstream und Union, insbesondere der CSU, sind eigentlich unüberbrückbar. Allein beim Thema "offene Gesellschaft" bzw. offene Grenzen für Migranten tun sich grosse Gräben auf. Seehofer hat in Bayern nicht zuletzt deshalb so hoch gewonnen, weil die CSU diesbezüglich eine restriktive Linie fährt. Auch von Merkel erwarten das viele Bürger.
Beim CO2-Ausstoss hat Merkel gerade höhere Werte im Interesse der Autoindustrie durchgesetzt - kein idealer Auftakt für eine Einigung.

Angesichts des Machtverhältnisss von 5:1 wird die Union nicht bereit sein, nennenswerte Zugeständnisse an die kleinen Grünen zu machen.

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