Forum: Politik
Google Street View: Die lächerliche Angst vorm bösen Blick

Google will den Kartendienst Street View nun auch in Deutschland starten. Und schon empören sich die Datenschützer. Doch ihre Aufregung ist nicht mehr als die provinzielle Furcht vor der allgegenwärtigen Öffentlichkeit - und in einer offenen global vernetzten, kommunikativen Welt nicht zeitgemäß.

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promedico 11.08.2010, 17:04
1. Usa

Wer in den USA bezeichnet Deutschland als "Datenschutzhölle"?
Und für wen ist das wichtig?
Es gibt Länder, dort gilt die USA als "Reich des Bösen"...

Nein, ich halte die Bedenken nicht für "ausschließlich provinziell".
Warum soll sich eigentlich jeder Fuzzi weltweit mein Haus ansehen?
Und was ist daran provinziell, wenn ich das ganz einfach nicht will?

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motormouth 11.08.2010, 17:05
2.

Terrorabwehr! Warum ist eigentlich noch niemand der Google-Kritiker auf diese Zauberwort gekommen? Damit läßt sich doch von Staatsseite alles begründen/verbieten/erlauben!

Oder hab ich es einfach überlesen?

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gsm900 11.08.2010, 17:07
3. Kein wunder wenn Raser und Falschprker glauben

Zitat von sysop
Google will den Kartendienst Street View nun auch in Deutschland starten. Und schon empören sich die Datenschützer. Doch ihre Aufregung ist nicht mehr als die provinzielle Furcht vor der allgegenwärtigen Öffentlichkeit - und in einer offenen global vernetzten, kommunikativen Welt nicht zeitgemäß.
man dürfe keine Beweisfotos von ihnen oder den Fahrzeugen machen.
Dumm nur wenn die gerufene Polizei feststellt daß auch keine Fahrerlaubnis mitgeführt wurde.

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mkaekenm 11.08.2010, 17:10
4. Internetphobie?

Sicher steckt dahinter eine Angst, möglicherweise eine neue "German Angst" vor Kontrollverlust durch das Digitale verkörpert in Google.

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ezuensler 11.08.2010, 17:10
5. Gut

Dieser Artikel ist endlich mal ein Wort der Vernunft. Ausser Aigners Ilsebill interessiert das doch sowieso niemand.

In anderen Ländern ist Streetview seit Jahren eine grosse Hilfe und eigentlich ein alter Hut - nicht nur Google, auch die französischen Gelben Seiten haben das bereits vor einem Jahrzehnt angeboten.

In Deutschland gilt ohnedies die Panoramafreiheit, da darf auf öffentlichem Grund jeder fotografieren, was er will.

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autocrator 11.08.2010, 17:12
6. zuordnung

das datenschutzrechtlich grundgesetzlich persönlichkeitsrecht erwächst i.m.h.o. aus der person heraus. D.h. daten (welche auch immer), müssen einer person zuondungsbar sein, direkt oder ggf. sogar indirekt.
Wem ein haus gehört, wer wo wohnt, und wie, sieht man einer abfotografierten fassade nicht an, solange eindeutige hinweisschilder, gesichter/figuren oder autokennzeichen verlässlich (!) gelöscht werden. Dies scheint (!?!) gewährleistet zu sein.
Daher: es ist nur einem sommerloch-medienhype.

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Paulina 11.08.2010, 17:12
7. Dümmlicher Kommentar

.....in einer Welt, in der wir so stolz darauf sind, offen für alles, global vernetzt und unglaublich kommunikativ zu sein.......
_____________

Wie provinziell, auf so was "stolz" zu sein!

Ich möchte ganz einfach nicht, dass fotografiert wird.
Ich möchte es noch nicht einmal begründen müssen.

So einfach ist das.

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redpirate37 11.08.2010, 17:12
8. Ganz easy

Machen wir doch alle am Besten von der Geburt an an jedes Menschlein und Tierlein eine Minicam und nen Mini Chip,
das Ganze dann 24 Stunden live, wireless übertragen im Web, das gesamte Leben lang.
Dann gibts keine Vermissten mehr und die Väter wissen auch ob bei der Zeugung alles von ihnen stammt!

Alles andere ist provinziell und nicht mehr zeitgemäß...

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Spiegel-Leser 11.08.2010, 17:13
9. Danke

Sehr geehrter Herr Darnstädt,

vielen Dank für diesen Artikel.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

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