Forum: Politik
"Grace 1": Offiziere des Supertankers in Gibraltar gegen Kaution frei
JORGE GUERRERO / AFP

Die festgenommenen Besatzungsmitglieder des beschlagnahmten iranischen Öltankers sind wieder frei. Die Offiziere der "Grace 1" stehen unter Verdacht, mit Öllieferungen an Syrien gegen EU-Sanktionen verstoßen zu haben.

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brux 13.07.2019, 11:08
30.

Zitat von Havel Pavel
Was soll der Handel zwischen dem Iran und Syrien mit der EU zu tun habe? Kann die EU nun bereits schon über die ganze Welt entscheiden was einzelne Staaten für einen Handel betreiben? Wen dem tatsächlich so sein sollte dann frage ich mich warum schreitet man bei den USA nicht dort ein wo es gegen die EU gerichtete Handelsbeschränkungen-bzw. Verbote gibt.
Die EU wurde hier gar nicht gefragt. Das ist ein Vorwand der Briten, die z.Zt. schlecht zugeben können, dass sie von den USA rumkommandiert werden.

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Beat Adler 13.07.2019, 11:11
31. Es bestehen KEINE Sanktionen gegen Russland, nur gegen Einzelpersonen

Zitat von pnegi
Öllieferungen an Syrien verstossen gegen EU-Sanktionen? Nach dieser Logik könnte jedes EU-Mitglied Schiffe, Züge, Flugzeuge, LKWs, die in Richtung Russland fahren, jeden Tag beschlagnahmen. Denn gegen Russland bestehen ja seit Jahren Sanktionen. Offenbar aber greift hier das ausgeübte Recht des Stärkeren nicht. Nein, hier geht es nur darum, unbedingt einen Krieg gegen den Iran zu provozieren, weil man in dieser Zeit des eigenen wirtschaftlichen Niedergangs unbedingt einen Krieg braucht. Die Welt ist verrückt geworden.
Es bestehen KEINE Sanktionen gegen Russland, nur gegen Einzelpersonen, bestimmte Firmen fuer ganz bestimmte Gueter.

Die Sanktionen gegen Syrien haben ein ganz anderes Kaliber und sind mit den Sanktionen gegen Einzelfaelle in Russland NICHT zu vergleichen.

Ob die Festsetzung des Tankers rechtens war, entscheiden Gerichte. Nur Geduld, die Urteile werden gesprochen.
mfG Beat

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blueshift774 13.07.2019, 11:15
32. Verstehe ich das richtig...

UK, bisher scheinbar noch ein einziges EU-Land von vielen, das eigentlich nach den Vorgaben der "City of London"-Clowns Boris and Nigel durch einen harten Brexit schon nicht mehr Teil der EU sein sollte, setzt in einem Akt der Piraterie, einen Ölfrachter in Gibraltar fest mit dem Hinweis, dass dieser ein EU-Embargo breche?!

Erstens hat das die EU zu entscheiden und nicht UK!

Oder aber diese Clowns exekutieren ein US-Embargo im Auftrag als noch "halbes EU-Mitgied" gegen die Entscheidungen der gesamten EU - ein Piratenakt gegen die EU! Super!

Der Iran soll doch mal einen Supertanker für Russland durch Gibraltar schicken. Putin wird diese Meerenge dann schon "frei machen", egal welches Geschrei dann kommt...

Auf Grund dieses völkerrechtswidrigen Vorgangs hätte die EU das Recht, die EU-Verträge für UK zu kündigen und das Land endgültig aus der EU zu feuern, wie ich meine. Sollen diese aristogratischen Deppen sich doch Maßanzüge für die 40 Mrd Euro Schulden schneidern lassen, die sie bei der EU noch haben.

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Emderfriese 13.07.2019, 11:20
33. Unrecht

Zitat von Beat Adler
Das wissen Sie alles noch vor dem Urteil des zustaendigen Gerichtes? Das traue ich mir nie zu! Der Iran, der Besitzer des Schiffes, die Managementgesellschaft, Syrien, die Besatzung, sie Alle sind wirtschaftlich von der Festsetzung dieses Frachtschiffes betroffen, sie verlieren dabei ihr Geld, ihre Investition. Sie koennen vor dem Internationalen Seegerichtshof, der sich auch in Den Haag befindet gegen Grossbritanien wegen erlittenem Verlust klagen und dann sehen wird, was dieses Gericht dort entscheidet! Vorher weiss niemand, was Rechtens ist! mfG Beat
Wie bereits geschrieben:
Wenn sich das Gericht an das Recht und damit an die internationalen Abkommen hält, ist die Sache klar und Großbritannien im Unrecht. Alles andere wäre Rechtsbeugung.
Dass Sie das offenbar in Erwägung ziehen, macht doch die Tendenz Ihres Beitrages klar: Ablenkung. Auch das schrieb ich schon.

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sagichned 13.07.2019, 11:21
34.

Zitat von Beat Adler
Ob die Festsetzung des Tankers rechtens war, entscheiden Gerichte. Nur Geduld, die Urteile werden gesprochen. mfG Beat
Interessant. Und ob die Türkei in den Gewässern vor Cypern nach Gas suchen durfte, dass muss nicht durch Gerichte entschieden werden. Da kann die EU Sanktionen sofort verhängen.

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harald_maier 13.07.2019, 11:27
35.

Zitat von Beat Adler
Das wissen Sie alles noch vor dem Urteil des zustaendigen Gerichtes? Das traue ich mir nie zu! Der Iran, der Besitzer des Schiffes, die Managementgesellschaft, Syrien, die Besatzung, sie Alle sind wirtschaftlich von der Festsetzung dieses Frachtschiffes betroffen, sie verlieren dabei ihr Geld, ihre Investition. Sie koennen vor dem Internationalen Seegerichtshof, der sich auch in Den Haag befindet gegen Grossbritanien wegen erlittenem Verlust klagen und dann sehen wird, was dieses Gericht dort entscheidet! Vorher weiss niemand, was Rechtens ist! mfG Beat
Komisch! Wenn ich über eine rote Ampel fahre, dann weiß ich genau, daß das nicht rechtens ist! Und jeder, der es sieht, auch - egal ob da eine Polizei ist, die mich anhält und den Fall einem Gericht übergibt oder nicht.

Sie verstecken sich hinter juristischen Floskeln, um Piraterie zu rechtfertigen! EU-Sanktionen - die für sich genommen schon gegen das Völkerrecht verstoßen - gelten nur für EU-Staaten. Seit wann gehört der Iran dazu?

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Kurt2.1 13.07.2019, 11:27
36. #31

Zitat von Beat Adler
Es bestehen KEINE Sanktionen gegen Russland, nur gegen Einzelpersonen, bestimmte Firmen fuer ganz bestimmte Gueter. Die Sanktionen gegen Syrien haben ein ganz anderes Kaliber und sind mit den Sanktionen gegen Einzelfaelle in Russland NICHT zu vergleichen. Ob die Festsetzung des Tankers rechtens war, entscheiden Gerichte. Nur Geduld, die Urteile werden gesprochen. mfG Beat
Ja, nur Geduld. Bis dahin schaffen die Briten im Namen der USA Tatsachen und verstecken sich gleichzeitig hinter der EU, was schon an sich ein Witz ist angesichts der Brexit-Situation. Es wäre schön, wenn die EU hier sehr laut Klarheit schaffen würde und sich von britischen Alleingängen im Namen der EU distanzierte.
Ich denke, genau so etwas wie die Kaperung dieses Schiffes ist es, was den Engländern zukünftig vorschwebt, wenn sie vom freien Handel faseln.

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Emderfriese 13.07.2019, 11:29
37. Angerichtet

Zitat von Beat Adler
Es bestehen KEINE Sanktionen gegen Russland, nur gegen Einzelpersonen, bestimmte Firmen fuer ganz bestimmte Gueter. Die Sanktionen gegen Syrien haben ein ganz anderes Kaliber und sind mit den Sanktionen gegen Einzelfaelle in Russland NICHT zu vergleichen. Ob die Festsetzung des Tankers rechtens war, entscheiden Gerichte. Nur Geduld, die Urteile werden gesprochen. mfG Beat
"...Nur Geduld, die Urteile werden gesprochen." Auch dazu ein Kommentar:
"Nur Geduld" schreiben Sie... das heißt, Zeit lassen, bis... ?
Die USA und ihr Komplize Großbritannien haben allerdings viel Zeit, Zeit, die sie brauchen, um den Iran möglichst nachhaltig zu schädigen. Und dabei meine ich nicht die Mullahs, sondern auch den "einfachen" Iraner, den die Sanktionen besonders treffen.
Ihr vertrösten auf eine ferne Zukunft, da die Gerichte entscheiden, hilft keinem der Menschen dort. Es ist im Gegenteil eine zynische Art, Recht und Gesetz zu verschleppen, bis beides nicht mehr gebraucht wird...

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Beat Adler 13.07.2019, 11:33
38. Neutral sein hat Vorteile! Etwas nicht wissen und es zugeben, auch!

Zitat von Emderfriese
Wie bereits geschrieben: Wenn sich das Gericht an das Recht und damit an die internationalen Abkommen hält, ist die Sache klar und Großbritannien im Unrecht. Alles andere wäre Rechtsbeugung. Dass Sie das offenbar in Erwägung ziehen, macht doch die Tendenz Ihres Beitrages klar: Ablenkung. Auch das schrieb ich schon.
Neutral sein hat Vorteile! Etwas nicht wissen und es zugeben, auch!

Da ich NICHT wissen kann, ob Grossbritanien das Recht brach, masse ich mir dazu KEINE Meinung an und warte geduldig auf die Urteile der zustaendigen Gerichte.

Es kann sein, dass Grossbritanien Schadensersatz zahlen muss. Es kann aber auch sein, dass das Schiff zu Recht an die Kette gelegt wurde.
mfG Beat

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M. Vikings 13.07.2019, 11:34
39. Da muss ich energisch protestieren.

Zitat von Beat Adler
Sie koennen vor dem Internationalen Seegerichtshof, der sich auch in Den Haag befindet gegen Grossbritanien wegen erlittenem Verlust klagen und dann sehen wird, was dieses Gericht dort entscheidet!
Der International Seegerichtshof befindet sich in Hamburg,
im Bezirk Altona, im Stadtteil Nienstedten, mit Blick auf die Elbe.
Da kann ich von mir aus fast rüber spucken.
Das soll auch bitte so bleiben.

MfG Thomas

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