Forum: Politik
Greenpeace-Protest in Moskau: Mit dem Schlauchboot Richtung Kreml
AFP

Über das Schicksal von 30 in Russland inhaftierten Umweltschützern und Reportern berät der Internationale Seegerichtshof in Hamburg. In Moskau nahmen Greenpeace-Aktivisten aus Protest auf Schlauchbooten Kurs auf den Kreml.

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mercadante 06.11.2013, 10:55
1. Darf Greenpeace sich alles leisten ?

Jede Organisation die Weltweit operiert muss auch über Rechten und Gesetzen sich informieren , diese dreißig Leute wüssten was sie taten, und ihre Aktionen sind nicht überall geteilt , ob durch ihre Aktionen Arbeit vernichtet wird , darüber wird nicht berichtet , warum denn ? wem kann schon interessieren wenn namenlose Familien ihre Arbeit von Heute auf Morgen verlieren aufgrund Spektakuläre Aktionen die die Medien zum Erstaunen führen ? Jede Aktion hat hinterher immer eine Wirkung , über die Positiven wird berichtet , über die Negativen nicht .

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Obi-Wan-Kenobi 06.11.2013, 11:31
2.

Zitat von sysop
Über das Schicksal von 30 in Russland inhaftierten Umweltschützern und Reportern berät der Internationale Seegerichtshof in Hamburg. In Moskau nahmen Greenpeace-Aktivisten aus Protest auf Schlauchbooten Kurs auf den Kreml.
Die Franzosen haben damals die Rainbow Warrior mal kurz versenkt. Da kann sich Greenpeace jetzt wegen den Russen nicht beklagen. Sicher ist es nicht schön in einem russischen Knast zu sitzen aber wenn man sich mir Russen anlegt hätte man ahnen können, dass das am Ende etwas blöd laufen kann.

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abseitstor 06.11.2013, 11:31
3. Englisch, Russisch, Deutsch

Zitat von sysop
(...)"Freiheit für die Artic 30" stand auf gelben Fahnen: Aktivisten von Greenpeace haben am Mittwoch in Moskau für die Freilassung der 30 Umweltschützer und Reporter demonstriert, die in Russland inhaftiert sind. (...)
Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, steht auf den (Corporate Design-gerecht gestylten) Fahnen auf Englisch "Free the Artic 30". Ins Deutsche übersetzt heißt das "Befreie/befreit die Artic 30" (ich lasse Artic 30 mal als Eigennamen wie bei Popbands durchgehen). Aber möglicherweise hat die Propaganda-Abteilung von GP darauf bestanden, dass das auf Deutsch so heißt.

Was uns zu der wichtigeren Frage bringt: warum eigentlich nicht auf Russisch? Oder ist die Zielgruppe eh nicht der Kreml, sondern der spendenfreudige Prenzlauer Berg?

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robert.c.jesse 06.11.2013, 11:32
4. Bin überrascht...

Eigenartig wie wenig Unterstützung ihre Arbeit und Aktion bekommt. Die Kommentatoren hier sollten sich ein wenig mehr informieren.

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Niederbayer 06.11.2013, 11:33
5. Friedlicher Protest?

Ich denke wenn Greenpeace sich mit Ihrem Kahn den entsprechenden Sicherheitsabstand zur Bohrinsel eingehalten und dann brav die Plakate hochgehalten hätte, wäre nicht viel passiert.

Aber nein, man muß ja unerlaubt auf fremden Eigentum herumturnen und sich und andere in Gefahr bringen. Das nennt sich dann friedlich oder was.

Da muß man sich dann auch nicht wundern wenn andere sauer reagieren und die entsprechenden Gesetze angewandt werden.

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leander204 06.11.2013, 11:34
6. Kampagnenprofis

Da verheizen die Greenpeace-Kampagnenprofis gerade ihre nächsten Mitarbeiter. SPON könnte mal etwas über Greenpeace intern berichten: z.B. die undemokratische Verbandsstruktur, die Finanzierung und die Geschäfte von Greenpeace. Weshalb haben sich denn schon etliche idealistische Umweltschützer von Greenpeace abgewendet?

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urdemokrat 06.11.2013, 11:37
7. Kein Fehler

Hohn und Spott der Foristen sind nicht angebracht .Wer macht denn sonst auf die die Menschen jetzt und in Zukunft belastenden Umweltfaktoren aufmerksam? Was wäre mit dem Umweltschutz in vielen Bereichen ? Eigentlich traurig, was da bisher abgesondert wird.

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ch.weichberger 06.11.2013, 11:39
8. ch.weichberger

wenn die russen das greenpeaceschiff in internationalen gewaessern gekapert haben.ist es genau andersrum..und sie haben sie sich der piraterie schuldig gemacht...

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Proggy 06.11.2013, 11:48
9.

Zitat von robert.c.jesse
Eigenartig wie wenig Unterstützung ihre Arbeit und Aktion bekommt. Die Kommentatoren hier sollten sich ein wenig mehr informieren.
Weil Greenpeace von der Mehrheit nicht mehr ernst genommen wird. Aktionen wie diese - statt mit Tret- oder Ruderboot - mit hochmotorisierten Booten, die mit dem Treibstoff laufen, den die bekämpften Firmen herstellen, ist doch nichts anderes, als eine reine Show zum nächsten Spendenaufruf. Die Ökospinner fahren und fliegen energieintensiv um die ganze Welt, um mit zweifelhaften bis kriminellen Aktionen, auf Kosten der Gutmenschen, ein modernes Piraten- oder Robin-Hood-Leben zu führen. So etwas, sollen vernüftige Menschen unterstützen?

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