Forum: Politik
Grenzstadt nach dem Massaker: El Paso weint, El Paso trotzt
REUTERS

Nach dem Anschlag auf ein Einkaufszentrum an der Grenze zu Mexiko wehrt sich die Stadt gegen politische Instrumentalisierung. Die Menschen wollen in Ruhe trauern - doch nun naht Trump.

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Schartin Mulz 06.08.2019, 10:37
50. Instrumentalisiert

wird dieser Anschlag leider auch von den Trump-Gegnern. Ds ist der übliche Reflex, sobald ein Anschlag aus dem rechten Milieu verübt wird. Dann sind alle möglcihen daran Schuld, hier Trump, anderswo waren es dann AfD oder Seehofer.
Sorry, aber das ist derselbe Reflex, den die Rechten nach islamistischen Anschlägen zeigen. Ein Verbrechen instrumentalisieren, um dem Ausdruck zu verleihen, was man eh schon immer denkt.

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wiseman21 06.08.2019, 10:38
51. Unkenntnis und Ignoranz

Zitat von Anne F.
Unter Obama gab es 24 Massenschiessereien. Wo war da in der Presse zu lesen, der Präsident sei schuld daran? Warum wurde Obama von den Massenmedien und Demokraten nicht drangsaliert, die Gesetze zu ändern? Wo war da die politische Instrumentalisierung? Natürlich geht es hier um politische Instrumentalisierung bei El Paso und Dayton, wie sonst ist es zu erklären, dass nicht erwähnt wird, das Schiessereien in amerikanischen Großstädten mit vielen Todesopfern an der Tagesordnung sind. In Chicago wurde allein an diesem Wochenende auf 71 Menschen geschossen, davon 11 noch vor Ort tödlich. Wo war da der Aufschrei? Die Solidarität, die Pressekonferenz oder die Medienberichterstattung? Warum wird darüber nicht so gross berichtet? Weil es nicht in die gewünschte Agenda passt: Trump ist schlecht, white supremacists rule, Waffen müssen weg. Selbst der groesste Bann auf Waffen, wird das Böse in der Welt nicht verbannen. Sind die Waffen verboten, dann wird halt mit LKWs in Menschenmengen gefahren, oder Flugzeuge in Wolkenkratzer geflogen. Wer Böses tun will, wird immer einen Weg finden. Die Waffen sind nicht das Problem der Menschen, sondern ihre Herzen/Intentionen.
So würde ich einmal Ihren Post zusammenfassen wollen. Selbstverständlich wurde Obama wegen der Amokläufe in seiner Amtszeit angegriffen. Insbesondere von den Reps, die ihm massiv Untätigkeit vorgeworfen hatten. Doch Obama hat keinen Hass geschürt, sondern immer wieder alle seiten zur Mäßigung aufgerufen. Und was noch wichtiger ist: Obama hat im Gegensatz zu Trump Gesetze zur Beschränkung der Waffenfreiheit eingebracht. Und raten Sie einmal an wem diese Gesetzesinitiativen gescheitert sind.
Also hören sie doch auf, Lügen und Unwahrheiten zu verbreiten.

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TscheffichheißeTscheff 06.08.2019, 10:40
52. Abgesehen davon,

Zitat von leid
Wie, 2 Anschläge? Seitdem bekannt ist, dass der Killer von Dayton von Mainstream-Medien und Journalisten radikalisiert worden ist und zwar zur linken Seite hin, ist dieser Anschlag für den Spiegel nie passiert.
dass Ihre Äußerung überhaupt keinen Sinn macht - Journalisten radikalisieren Killer zur linken Seite hin - gibt es kein einziges Medium in den USA, dass so etwas behauptet. Nicht mal FoxNews. Aber Sie haben irgendwas auf Twitter gesehen, richtig? Sie machen sich mitschuldig an der Verbreitung von Fake News, und das sollte Konsequenzen haben.

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TscheffichheißeTscheff 06.08.2019, 10:42
53. Blödsinn

Zitat von AirSeal
Irrtum ! In Dayton handelt es sich um einen Täter aus der Linken Szene !
Nicht mal Fox News behauptet sowas. Vielleicht haben Sie ja ein Photo von einem Tweet auf Twitter gesehen? Ganz toll. Sie verbreiten Fake News, und das sollte Konsequenzen haben.

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TscheffichheißeTscheff 06.08.2019, 10:43
54. Schon mehrfach wurde

Zitat von SubjektiveWahrheit
Wurde schon erwähnt, dass der Täter ein linker und Trump Gegner war? Einfach mal googeln. Die bisherigen Zuweisungen waren nicht korrekt. Ich hoffe diese Wahrheit wird nicht ausgefiltert. Das sehen die Schuldzuweisungen schon ganz anders aus.
diese Lüge hier erzählt. Nicht mal Fox News behauptet sowas. Vielleicht haben Sie ja ein Photo von einem Tweet auf Twitter gesehen? Ganz toll. Sie verbreiten Fake News, und das sollte Konsequenzen haben.

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pulverkurt 06.08.2019, 10:50
55. Rechtsextremisten in Anführungszeichen

Zitat von Der Pragmatist
Gefundenes Fressen fuer den Spiegel. Taeglich Reportage ueber den Massenmord in El Paso im Spiegel. Warum? Der Mord wurde von einem “Rechtsextremisten” begangen. Fast am selben Tag wurden auch in Dayton 9 Menschen ermordet. Es wird im Spiegel kaum erwaehnt. Warum nicht? Der Moerder war kein “Rechtsextremist” sondern ein “Linksextremistisch” und daher von keinem Interesse fuer den Spiegel. Er passt nicht ins Program. Am gleichen Wochenende wurden in Chicago 7 Menschen ermordet, eine typische Wochenendbilanz. Wit die im Spiegel ueberhaupt nicht erwaehnt, da der/die Moerder keine “Rechtsextremisten” waren. Dies ist der Grund, warum die Bezeichnung “Fake News” kreiert wurde. Sie passt auf den Spiegel bestens.
Zunächst: Nur Rechtsextremisten schreiben Rechtsextremisten in Anführungszeichen.

Dass Leuten wie Ihnen die Berichterstattung über den rassistischen Massenmord von El Paso unangenehm ist, an dem Ihr Idol Trump durch seine Hassparolen nicht unerheblichen Anteil hat, liegt auf der Hand. Ebenso, dass sie nach jedem Strohhalm greifen, um davon abzulenken. Der Täter von Dayton ist also ein Linksextremist? Weil er es angeblich von sich selber behauptete? Hat ihn vielleicht Greta Thunberg mit ihren Klimahassreden dazu inspiriert? Wenn der Typ irgendwo verlautbart hätte vom Mars zu kommen, würden Sie hier versuchen ein Problem mit Marsbewohnern zu konstruieren, um von Trump abzulenken!

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die-metapha 06.08.2019, 11:06
56. @Schartin Mulz

Der feine Unterschied ist, dass Trump sowohl im Vorfeld eine Spirale aus Hass in Gang setzt und so den Eindruck erweckt, wer seinen Worte in Taten umsetzt, tut etwas "gutes" für die Gesellschaft und unmittelbar nach den Anschlägen auf Twitter solch ein Geschehen politisch instrumentalisiert.
Wie wäre es, wenn er diese demagogische Sprache erst gar nicht nutzen würde und etwas anderes "vorlebt" als das, was er bisher bietet?
Gleiches gilt natürlich auch für dessen Anhänger - zu denen Sie sich offensichtlich auch zählen.

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freidenker! 06.08.2019, 11:08
57. Richtigstellung

Man muß jeden exakt gleich behandeln. Auch die Berichterstattung muß objektiv sein und darf nicht unterschiedlich in der Gewichtung sein, wenn es um einem linken oder rechten Anschlag mit Todesopfern geht. Die toten Opfer verpflichten dazu. Eine stille Warnung an die Lebenden. Und die Aufforderung mit Vernunft und Liebe sein Leben zu leben. Es ist das letzte was die Toten noch können.

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DerMat 06.08.2019, 11:14
58. @3, 4, etc...

Eventuell sollten sie nicht rechtsaussen Propaganda Medien, wie RedState, Buzzfeed, etc) konsultieren. Da werden etwas gar viele Verschwörungstheorien vermittelt. Beim Dayton Shooter handelt es sich wohl nicht um einen politischen Akt. Die Person zeigte keine radikalen Ansichten (weder Antifa noch rechts); die BuzzFeeds und Breitbarts versuchten dies jedoch bei beiden shootern (auch bei demjenigen in El Paso) zu verbreiten. Während in El Paso die Sachlage absolut klar ist (und deshalb auch diskutiert wird), ist in Dayton die Untersuchung noch voll im Gange (der Täter hat zuerst seine Schwester und deren Freund erschossen, was eine politisch motivierte Tat eher unwahrscheinlich macht).
Aber schön, dass die AfD/Trump-Fans hier gleich auf solche Züge aufspringen!

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otto_lustig 06.08.2019, 11:32
59. Wenn sie

die Washington Times zitieren, können sie auch gleich Fox News zitieren. Ist die gleiche Brühe. Beide stehen weit rechts.

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