Forum: Politik
Griechenland-Krise: Altkanzler Kohl ruft Europa-Skeptiker zur Ordnung
Getty Images

Helmut Kohl schaltet sich in den Streit um weitere Finanzhilfen für Griechenland ein: Das Ziel eines geeinten Europa dürfe nicht in Frage gestellt werden, warnt der 82-Jährige in einem Zeitungsbeitrag. Die Opposition wittert nach dem Verfehlen bereits das Ende der schwarz-gelben Koalition.

Seite 7 von 36
chinataxi 28.02.2012, 08:48
60. lol

Zitat von kuchenjohnny
Kohl ist 100prozentig dement, der wird von den Euro-Vasallen mißbraucht, um Stimmung zu machen. Schauen Sie sich mal Fotos von vor 1 bis 2 Jahren an - sein linkes und rechtes Auge kreuzen sich 20 Zentimeter vor dem Gesicht! Der kann nichtmal mehr nen Keks in lauwarme Milch tunken, und jetzt soll er gewichtige politische Debatten führen? Das ist so unverschämt, Leute sowas glauben machen zu wollen!
"gewichtig" sind sie ja schon, irgendwie :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bunterepublik 28.02.2012, 08:48
61. Foristen-Unsinn

Mal wieder unerträglicher Unsinn ist in diesem Forum zu lesen. Panikmacher, Schwarzseher, Schlechtredner, Nörgler, Neider......einfach deutsch. German Angst ums "Ersparte", obschon diese paar Kröten kein Pfifferling wert sind.

Die Deutschen sind Besitzstandswahrer, "Angekommene", die jedes Risiko, jede Veränderung scheuen und gerne mit dem Finger auf andere zeigen.

Wir brauchen weniger Unterlasser und mehr Unternehmer, Leute mit Visionen,....Kaputtreden, wie jetzt den Euro oder die EU, kann jeder...Was wären aber die Alternativen? Kein einziger dieser Nörgler hat eine realistische Alternative zur EU; der Rückfall in Kleinstaaterei wäre vernichtend. Deutschland hat sich im 19. Jhdt. geeint. Norddeutscher Bund, Zollunion, Reich. Hätte Deutschland die industrielle Revolution und den atemberaubenden Aufstieg seit 1870 bis 1910 geschafft, wenn es kein geeintes Reichsgebiet gehabt hätte? Sicherlich nicht. Die Zollschranken hätten den Binnenmarkt abgewürgt. Kleinstaaterei ist keine Alternative.

Mal was ganz praktisches: Ohne EU gäbe es keine europäischen Normen, die Zulassung von bspw. deutschen Bauteilen, Maschinen etc. in anderen Ländern wäre durch nationalstaatliche Vorschriften einfach zu verhindern. Nur noch Großkonzerne könnten sich das Exportgeschäft erlauben. Und gerade Deutschland ist hiervon abhängig, jeder einzelne Arbeitsplatz lebt von der Wertschöpfung der exportierenden Industrie.

Ein Zerfall des Euros hätte eine unerhörte Aufwertung der deutschen Nachfolgewährung zur Konseuqenz, der Export würde abgewürgt. Die deutsche Industrie würde wieder wie in den 90ern die Koffer packen und nach Tschechien, Ungarn, Polen oder sonstwo hingehen. Folge: Rezession, Arbeitslosigkeit, soziale Einschnitte.

Man muss es einfach akzeptieren: Wohlstand für ressourcenarme Länder wird nur durch Freihandel, Warenverkehr und einen großen einheitlichen Binnenmarkt geschaffen. Wer darin mitreden will, diesen Markt gestalten will, braucht einen "Dachverband", also die EU.

Insoweit ist der Weg, den Deutschland derzeit beschreitet, alternativlos; alternativlos natürlich nur in dem Sinne, wenn das Wohl des Einzelnen und das Wohl Deutschlands im Vordergrund steht. Andere Alternativ gibt es; diese sind aber unbeherrschbar und führen ins Chaos und in die Instabilität. Wer diese Altenrativen riskieren will, soll bitte nach Schwarzafrika oder in den Maghreb auswandern. Dort ist solches Chaos täglich zu erleben. Wie es dort - auch gut ausgebildeten Menschen geht - kann dort inspiziert werden. Dieses Chaos erinnert zudem stark an die Zeiten der Weimarer Republik.

Also:
Die paar Kröten, die die "Euro-Rettung" jetzt kosten, sollte es dem Gemeinwesen wert sein, um die Stabilität, und damit die Grundlage des Wohlstands, zu erhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rheinläufer 28.02.2012, 08:49
62. Titel

Das Kohlsche Konzept eines geeinten und friedlichen Europa funktioniert (noch) nicht. Die Geschwindigkeit war und ist zu hoch. Selbstherrliche Träumereien von ihm und anderen haben das übersehen lassen. Nun sitzen wir deshalb in der Patsche. Vor diesem Hintergrund sollte er sich demütiger äußern.

Aber der Kardinalfehler für die akute Krise kam von Schröder, der mit seiner oftmals unsoliden Politik beim Thema GR einfach seinen Job nicht gemacht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zudummzumzum 28.02.2012, 08:51
63. Stimmt!

Zitat von fort-perfect
haben damals sehr wohl um die wirtschaftlichen Gegebenheiten der zukünftigen EU Mitglieder gewusst. Allerdings sind diese Grundlagen bewusst verschwiegen worden um die sogenannte politische Einheit nicht zu gefährden.... wären die offensichtlichen wirtschaftlichen Fakten vor dem EU Vertrag offen auf den Tisch gekommen, dann hätten Kohl und Co die Verträge nie ratifizieren können....
Politik ist eben nicht die Kunst des Sinnvollen, sondern die des Machbaren, also in der Demokratie die Kunst Mehrheiten zu bilden.

Mich gruselt selbst bei dem Gedanken, dass ausgerechnet ich mal anfange die Birne zu verteidigen - aber eins hat er uns allen meilenweit voraus: nämlich den viel vernünftigeren Umgang mit Bimbes, mit Geld: entgegen all dem, was uns Banker (und der Großteil der Politiker) klarmachen wollen (und wir nur allzu gerne zu glauben bereit sind) hat das nämlich keinen Wert, sondern es kommt darauf an, was man daraus macht.

Ein Großteil der Bevölkerung will es haben, aber nicht ausgeben. Es soll also auf den Konten rumgammeln können (für was eigentlich?). Also verschuldet man die Staaten, so dass beide etwas davon haben: Nämlich anstrengungslosen Wohlstand für die Faulen und die Fleißigen. Bei den Einen werden die Beträge auf den Konten immer höher (ist ja egal, ausgeben wollen sie es sowieso nicht), und den anderen geht es auch prima. Im vereinten Europa sind Mangelerkrankungen aller Art besiegt, keiner muss verhungern oder erfrieren. Noch niemals waren sich die konkreten Lebensbedingungen von "Arm" und "Reich" so ähnlich: jeder hat ausreichend Nahrung, Kleidung, Wohnung, sozio-kulturelle Teilhabe, und das die Einen ihren Kram in der Plastiktüte und die Anderen in der Louis-Vuitton-Tasche rumtragen, sollte nicht wirklich ein Problem sein.

Aber genau das hat das vereinte Europa ermöglicht: ohne das Leid von Krieg, ohne größere innere Unruhen. Sämtliche Spannungen, die früher mal unser Leben diktiert haben, sind in die virtuelle Welt fiktiver Geldbeträge auf digitalen Konten gewandert. Fast wie im PC-Spiel, nur mit einer Schnittstelle zur Realität.

Wer hats gemacht? Helmut Kohl! Ich weiß nicht, ob es seinem intellektuellen Vermögen oder mehr einer intuitiven "Bauernschläue" entspringt, aber es hat sich als richtig erwiesen. Ungeachtet seiner politischen Färbung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
loeweneule 28.02.2012, 08:51
64.

Zitat von pepito_sbazzeguti
Herrn Kohls Verdienste hätte ich jetzt aber gern mal etwas präziser definiert.
Blühende Landschaften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kalzifer 28.02.2012, 08:53
65. Volksentscheid?

Zitat von Erbsenschäler
das volk hätte sich 1990 anders entscheiden können. hat es aber nicht. und das ganze gejammere, was danach kam, ist einfach erbärmlich.
Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals einen Volksentscheid zu dem Thema gab. Dieses "vereinte" Europa basiert auf einem höchst undemokratischen Prozess.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KnoKo 28.02.2012, 08:53
66.

Der Ex-Kanzler wie man ihn kennt - unbelehrbar und mit dem Kopf durch die Wand. Hat wohl Angst, dass sein egomanes Lebenswerk noch zu seinen Lebzeiten dahinbröselt und übertreibt nun maßlos, indem er die Abstimmung über die weitere griechische Insolvenzverschleppung zu einer europäischen Existenzfrage hochstilisiert. Die Kosten, welche dem deutschen Steuerzahler aufgebürdet werden sind ihm offensichtlich egal, solange der Zug nur weiter unbeirrt Richtung Abgrund donnert. Glückwunsch Herr Kohl. Sie haben nichts dazugelernt.
Und dann diese unsägliche Frau Nahles - was bildet diese Person sich eigentlich ein? Zitat: "Wenn sie Mumm hätte, würde sie ihn rauswerfen." Frau Nahles, haben Sie schon einmal von einer "Gewissensverpflichtung" gehört? "Schaden vom deutschen Volk abwenden" und so? Offensichtlich nicht. Ach ja, ich vergaß - Fraktionsdisziplin wird in der SPD groß geschrieben und Leute mit einer zur Parteispitze abweichenden Meinung sind Querulanten, welche kaltgestellt gehören. Und wenn es dann noch ein Minister der Gegenseite ist, dann werden auch schonmal demokratische Prinzipien und der Amtseid ignoriert, den diese Person geleistet hat. Hauptsache, der Gegner wird beschmutzt.
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich manche Leute anwidern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
edvjojo 28.02.2012, 08:54
67. Liebe Spiegel-Redakteure

Zitat von sysop
Helmut Kohl schaltet sich in den Streit um weitere Finanzhilfen für Griechenland ein: Das Ziel eines geeinten Europa dürfe nicht in Frage gestellt werden, warnt der 82-Jährige in einem Zeitungsbeitrag. Die Opposition wittert nach dem Verfehlen bereits das Ende der schwarz-gelben Koalition.
WIe Sie den anderen Beiträgen entnehmen könne, herrscht weitestgehend Einigkeit bei den LESERN dieses Artikel. Daher setze ich die Zustimmung der anderen Kommentatoren voraus und bitte Sie, uns in Zukunft vonb weiteren geistigen Ergüssen eines Herrn H. K. aus Oggersheim zu verschonen. Wir haben mit seiner "Ziehtochter" schon genug am Hals.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
niketz 28.02.2012, 08:55
68. Kohl...

Zitat von fr.rottenmeier
verfasst von Hr.Kohl persönlich? Herrjemine...nun bedient man sich schon der Namen von Altpolitikern, die vorsichtig ausgedrückt "gesundheitlich" nicht mehr als zurechnungsfähig gelten.
...kann noch nie zurechnungsfähig gewesen sein, sonst hätte er den Völkern Europas nicht diesen immensen Schaden zugefügt. Was immer in Deutschland und von Deutschland ausgehend in den letzten 22 Jahren an herausragend Negativem passiert ist, hat seinen Ursprung bei Kohl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markh 28.02.2012, 08:55
69. jetzt ist Schluß Maistro

Zitat von sysop
Helmut Kohl schaltet sich in den Streit um weitere Finanzhilfen für Griechenland ein: Das Ziel eines geeinten Europa dürfe nicht in Frage gestellt werden, warnt der 82-Jährige in einem Zeitungsbeitrag. Die Opposition wittert nach dem Verfehlen bereits das Ende der schwarz-gelben Koalition.
der Mann, der mit der Privatisierung der Medien Millionen Menschen in ein unwürdiges Dasein katapultierte,sollte sich mal lieber an der eigenen Nase fassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 36