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Griechenland-Krise: Fidel Castro gratuliert Tsipras zu "brillantem Sieg"
DPA

Führende linke Politiker Europas feiern das Ergebnis des Referendums in Griechenland. Auch Kubas Ex-Präsident Fidel Castro stimmt in den Jubel ein: Er gratulierte Premier Tsipras in einem Brief überschwänglich.

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Reiner_Habitus 07.07.2015, 13:15
90.

Zitat von enforca
Die griechische Bevölkerung soll nicht für die Rettung der Banken bluten. Eine politische Legende gratuliert - der deutsche Stammtisch-Michel ärgert sich. Gut so !
Richtig lasst diese fiesen Banken pleite gehen. Selber schuld das sie sich mit Staatsanleihen verspekuliert haben.

Deswegen ELAS an Griechische Banken sofort kündigen.

Ich hoffe sie als Linker sie bereit dafür der Konsequenz aus ihrer Forderung ins Auge zu sehen.....

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de.montalban 07.07.2015, 13:18
91. Übernahme griechischer Staatsschulden

Fidel hat ja in den vergangenen Jahren derart viele Dvisenüberschüsse gehortet, daß es ihm leichtfallen dürfte, die unerheblichen 330 Mrd.Schulen der Griechen zu übernehmen!!!
Dazu noch die medizinische Versorgung durch 5000 cubanische Ärzte!!!!

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niceemotions 07.07.2015, 13:18
92. linientreu

Die meisten Kommentare hier zeugen von einer gewissen Linientreue gegenüber dem Kapitalismus und der bei uns herrschenden politischen Klasse, die ganz offensichtlich dem Kapitalismus hörig ist. Die meisten Kommentatoren hier merken das nicht mal, vermutlich aufgrund der linientreuen, suggestiven Medien. Der Kommunismus an sich ist meiner Ansicht nach kein Teufelswerk, er wurde in der Praxis bislang leider nur völlig absurd, diktatorisch und menschenverachtend umgesetzt, egal ob nun in der Sowjetunion, in der DDR, in China oder auch in Kuba. Schon alleine der Titel "Máximo Líder" widerspricht dem sozialistischen Gedankengut. Wie auch immer, es kann doch nicht sein, dass eine Minderheit der Menschheit im Reichtum schwelgt und andere Menschen wissen nicht wie sie überleben sollen, weil sie nichts zu essen haben. Die Resourcen dieses Planeten müssen gerechter verteilt werden und genau das sagt letztendlich die sozialistische Ideologie aus. Niemand sollte reich geboren werden, sondern sich durch eigene Anstrengung nach oben arbeiten können und müssen. Allerdings ist das, was die linke, griechische Regierung derzeit tut, keinesfalls zu rechtfertigen. Das hat mit linker Politik nichts, aber auch gar nichts zu tun. Kein Land darf die Steuerzahler anderer Länder zur Kasse bitten, jedes Land sollte sich aus eigener Kraft finanzieren. Genau das ist dem Máximo Líder offensichtlich entgangen. Was die derzeitige griechische Regierung praktiziert ist ausschließlich Schnorrerei und dafür sollte sich dieses Land abgrundtief schämen.

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sirraucheinviel 07.07.2015, 13:19
93.

Zitat von WwdW
Vermutlich kaum jemand der hier so rumstänkert. Es ist erstaunlich was Kuba trotz Isolierung und Blockade der USA in den letzten 60 Jahren so alles auf die Beine gestellt hat. Und nein ich war nicht nur im Hotel dort ... ... aber ich bezeichne Kuba auch nicht als den Hort aller Glückseligkeit, wie Liberale und Konservative die USA bezeichnen. Der Unterschied ist links zu sein, heißt seinen eigenen Standpunkt permanent zu hinterfragen und ggf. auch zu ändern, wenn man erkennt dass man im Unrecht ist. Liberal und Konservativ zu sein bedeutet recht zu haben, egal wie und anderen die eigene Lebensweise aufzudoktrinieren.
Vergessen Sie es doch einfach. Ich war auch schon dreimal in Kuba und habe das Land als sehr aufgeschlossen und trotz der politisch verursachten Einschränkungen in der Menge als zufriedener mit seinen politischen Führern wahrgenommen als ich Deutschland wahrnehme. Zumindest machten viele Kubaner den Eindruck. (Jaja, ich weiss, wenn die was sagen werden sie sofort erschossen, blablabla) Das interessiert aber doch hier keinen. Da wird lieber wie der Blinde von der Farbe über die Unfähigkeit der Kubaner sich in der Welt reich zu räubern schwadroniert (haha ! Denn wir sind ja so reich und toll ! Und total verdient vor allem !) und völlig ausser acht gelassen, daß die USA die letzten 50 Jahre einen Zaun um Kuba gebaut haben. Nicht mal die vertragliche Pacht für Guantanamo haben Sie gezahlt, denn Castro ist ja kein Vertragspartner. Hergeben ? Nee, besser nicht. Kann man so schön fernab der Heimat Menschen foltern ...
Das Kuba weniger Analphabeten hat als wir hier und in der Biotechnologie ziemlich gut dasteht für ein so armes kleines Land interessiert auch keinen. Gute Feindbilder sind für uns hier rar. Nur wenn man die hat, hat der Tag Struktur.

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sirraucheinviel 07.07.2015, 13:20
94.

Zitat von doubletrouble2
Der ehemalige Gefängnisdirektor ermuntert einen angehenden, der sich anschickt, sein Land in ein der Insel Kuba vergleichbares Elend zu stürzen an diesem Vorhaben festzuhalten. gemeinsam hungert es sich schöner, sofern man zum einfachen Volk gehört. Es ist eine widerwärtige Posse.
Sie meinen die Reisefreiheit, wie die Freheit der US-Amerikaner nach Kuba zu fliegen ? Bedeutete 2 Jahre Knast und ab 100000$ Strafe. Also mal nicht so erbärmlich von oben herab.

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cato. 07.07.2015, 13:20
95.

Zitat von kuac
Merkels Freunde sind Saudis, Chinesen und auch natürlich Putin. Alle lupenreine Demokraten.
Welche Saudis sind Merkels Freunde ? Oder Konstruieren sie aus einem Waffendeal eine Freundschaft ?
Auch die Chinesen sind lediglich Handelspartner, Freundschaftsbekundungen oder Inschutznahme problematische Politik durch Merkel wäre mir neu.
Und das mit Putin meinen sie wohl nicht ernst oder ? Freunde belegen sich jedenfalls nicht gegenseitig mit Wirtschaftssanktionen.

Mit Viktor Orbán hätten sie jemanden gehabt, den sie tatsächlich hätten anführen können, da dieser Mitglied der Christdemokratischen Parteienfamilie ist und man im EU Parlament eine Fraktion teilt.

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yvowald@freenet.de 07.07.2015, 13:25
96. Begrenzung der politischen Macht des Großkapitals

Von "Sieg" über den Neoliberalismus kann zur Zeit noch keine Rede sein.
Wichtig scheint jedoch, dass aus Griechenland der Anstoß zum Richtungswechsel innerhalb der EU gekommen ist, der - vielleicht - dazu führt, dass die politische Macht des Großkapitals und der Großbanken beschränkt und am Ende ganz ausgeschaltet wird.
Dann hätte nicht nur Fidel Castro allen Grund, zu gratulieren.
Auch wir Europäerinnen und Europäer könnten uns dann selbst beglückwünschen.
Viel zu lange schon wurde Europa durch kapitalistische Vorgaben unterdrückt.
Endlich sollten alle die Früchte des erarbeiteten Sozialprodukts gemeinsam ernten. Endlich...

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neanderspezi 07.07.2015, 13:25
97. Ob kubanischer Peso oder griechische Drachme, Hauptsache es erleichtert das Geschäftliche

Wenn das nächste Hilfspaket ausfällt tanzt dieser Tsipras vollständig abgehoben einen Sirtaki am Strand der Ägäis und damit dies vor seinen Landsleuten noch mehr Eindruck erweckt, holt er sich den alten Máximo Líder aus Kuba und exerziert diesen Tanz Hand in Hand mit ihm, glücklich und zufrieden den Geldgebern einen überragenden Sieg beigebracht zu haben. Seine Landsleute drehen inzwischen ihre Taschen um und schauen, ob sich nicht doch noch ein Euro darin versteckt hält, den sie lässig mit einem letzten Greek Coffee oder einem Ouzo am Buffet auf den Kopf hauen können. Die Griechen lieben das leichte Leben und ohne Euro geht es vielleicht noch viel unbeschwerter, man muss das einfach mal ausprobieren. Unter den vielen Tsipras-Gratulanten werden sich sicher etliche hervortun, die nach dem Sieg gegen die Spendierhosen der EU Griechenland jauchzend das nötige Kleingeld besorgen wollen, rein als Geschenk zum glückselig machenden Verbrauch. Die Don Quichottes aus der EU sehen mit tränenden Augen aus der Ferne dem Spektakel zu und diskutieren heftig darüber, ob sie nicht doch wieder mit Hilfspaketen in Athen anrücken sollten. Ein Fass ohne Boden sollte doch partout irgendwie durch stetige Zugaben zu füllen sein.

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mimicheng 07.07.2015, 13:27
98.

Fidel Castro ist Kommunist und ein greiser Narr. Kommunisten und Tsipras wollen teilen, unf wenn sie das aufgebraucht haben, wollen sie noch einmal teilen. Cuba ist mit Castro ja sehr weit gekommen. Ich hoffe, daß die Griechen klüger sind

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sirraucheinviel 07.07.2015, 13:28
99.

Zitat von Teile1977
Ich glaube so mancher hier hat wenig Ahnung von der Wirtschaft. Zum Beispiel die Banken: Die bösen Banken sind an allem Schuld, warum muß man die mit Geld rettet? Ganz einfach: in Griechenland haben die Bürger ihr Geld bei der Bank angelegt, und diese hat von dem Geld Staatsanleien gekauft. Nun bekommen die Bürger Angst und heben ihr Geld (das nicht mehr da ist) ab. Damit die Banken nicht Pleitegehen (und somit das Geld der Bürger weg ist) werden diese mit ELA Notkrediten versorgt. Hätte die verkasste EU dieses Geld nicht zur verfügung gestellt gäbe es in Griechenland schon seit einem halben Jahr kein Geld mehr, auch weil Sypras nicht verhindert hat das Milliardensummen ins Ausland überwiesen wurden (das jetzt den Rentnern fehlt) Wer ist also Schuld, Die EU, oder der grichische Staat?
1. Wen meinen Sie mit Sypras ? Tsipras oder Syriza ?
2. Schuld ist wenn dann der gri*e*chische Staat. Aber ganz sicher nicht die Syriza.
3. Ooooch, jetzt fehlt das Geld den aaarmen Rentner ! Wo wir Deutschen die Renten da unten eh viel zu hoch sehen. Und wenn wir doch von der Syriza den Abbau des Sozialsystems fordern, brauchen wir uns doch nun wirklich einen Scheiss um die Rentner da unten zu kümmern. Uns geht es um die Kreditrückzahlungen an UNSERE Banken. Um mehr nicht. Pro Euro, Kontra Euro - alles in Ordnung. Aber nicht so tun als wollten wir der griechischen Bevölkerung helfen. Das ist lachhaft.

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