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Griechenland-Krise: Opposition stellt sich hinter Tsipras
REUTERS

Nicht nur das griechische Volk, auch die Oppositionsparteien haben Ministerpräsident Tsipras ihre Unterstützung zugesagt. Sie erteilten ihm den Auftrag, weiter mit Brüssel zu verhandeln.

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ackergold 06.07.2015, 17:12
1. Finde ich prima!

Wenn die Opposition sich hinter Tsipras stellt, dann steht ja einer Verfassungsänderung nichts mehr im Wege, wonach in Zukunft auch die reichen Griechen besteuert werden können. Das ist absolut positiv. Weiter so!

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vwievendetta 06.07.2015, 17:20
2. Mitgefangen...

Bleibt denen etwas anderes übrig? Jeder alternative Versuch der Opposition wird zu Recht als Sündenbock für ein Scheitern hinhalten müssen. Weil auch sie zu passiv und perspektivlos die vergangenen Jahre haben vorbeiziehen lasse.

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noalk 06.07.2015, 17:21
3. falsche Reihenfolge

Die Griechen müssen zuallererst mit sich selbst verhandeln und gemeinsam ihr gesamtes staatliches System so umkrempeln, dass der ökonomische Boden so fruchtbar wird, dass darauf ein funktionierender Staat wachsen kann, der nicht mehr von Anderen alimentiert werden muss. Die Griechen bemühen gerne ihr Stolzgefühl, das sie durch die Bevormundung durch die EU und die "Institutionen" mit Füßen getreten sehen. Wie kann man darauf stolz sein, sich nicht mal so zusammenraufen zu können, dass man es sich erstmal selber hilft? Für mich sieht das alles nach einem "weiter so wie bisher" aus - weiter tricksen und täuschen, das Lletztere vor allem sich selbst.

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dotojas 06.07.2015, 17:29
4. Besser finde ich!

Die Opposition sollte sich lieber an die Seite der Regierung stellen, um Reformen im eigenen Land voran zu bringen! Sich hinter Tsipras zu stellen, wenn es um weitere Hilfspakete geht, die Steuerzahler anderer Euro-Länder finanzieren müssen, ist ein billiges Manöver!

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Normalbürger 06.07.2015, 17:35
5. Die griechische Regierung....

ist ein Haufen von Versagern. Ich kann den Miforisten vorher nur zustimmen: verhandelt erstmal mit Euch selbst, um den Saustall in Ordnung zu bringen.

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rkinfo 06.07.2015, 17:37
6. 100 Mrd. ? entspricht 10.000 ? je Grieche

Für die Griechen ist es ein 'Bombengeschäft' wenn der Rest der EU ihre Schulden auch teils bezahlen.
Jene Schulden entstanden z.B. durch Luxusrenten die früher auch die Konjunktur beflügelten.
Griechische Krankenhäuser erhalten nicht mal mehr im Ansatz die Plangelder ... gleichzeitig wird Geld für Wehrpflicht rausgeworfen die wir Deutschen aus Kostengründen schon stoppten.

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schwerpunkt 06.07.2015, 17:42
7. ncc1701a

Zitat von noalk
Die Griechen müssen zuallererst mit sich selbst verhandeln und gemeinsam ihr gesamtes staatliches System so umkrempeln, dass der ökonomische Boden so fruchtbar wird, dass darauf ein funktionierender Staat wachsen kann, der nicht mehr von Anderen alimentiert werden muss. Die Griechen bemühen gerne ihr Stolzgefühl, das sie durch die Bevormundung durch die EU und die "Institutionen" mit Füßen getreten sehen. Wie kann man darauf stolz sein, sich nicht mal so zusammenraufen zu können, dass man es sich erstmal selber hilft? Für mich sieht das alles nach einem "weiter so wie bisher" aus - weiter tricksen und täuschen, das Lletztere vor allem sich selbst.
Ich sehe das ähnlich.
Die Zeit für verandlungen sind erst mal vorbei.
Das nächste was Griechenland liefern darf, wenn sie weitere Kreditzusagen oder einen Schuldenschnitt möchten, ist Fakten im eigenen Land zu schaffen, welche sie als Verhandlungsmasse überhaupt einsetzen könnten. Wenn diese alles sonstige ablehen, dann bitte erst mal eigene Ideen umsetzen. Dann kann man sehen ob diese Effekt haben bzw. ob Griechenland überhaupt den Willen zu Reformen hat ... auch wenn es Eigene sind.

Sollte der Grexit erfolgen, müssen sie sowieso Reformen angehen ... und zwar viel härtere, als die EU je empfohlen hat.

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iffelsine 06.07.2015, 17:44
8. Da denkt auch nur jeder an sich selbst !

Würde sich Schäuble in Griechenland zur Wahl stellen und den Griechen die Rente ab 40 versprechen, Mehrwertsteuerfreiheit für jeden über 18 Jahre, dann würden 99,9% der Griechen ihn wählen ;o)

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ghanima23 06.07.2015, 17:45
9.

http://demonocracy.info/infographics/eu/debt_greek/debt_greek.html

coole visualisierung.

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