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Griechenlandkrise: Europas Linke feiern ihren Helden Tsipras
AFP

Niemand weiß, wie es mit Griechenland weiter geht, doch die linken Parteien in Europa bejubeln einhellig das Ergebnis des Referendums. Und sie haben für den Ausweg aus der Krise ihre eigenen Ideen - und Forderungen.

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Luxinsilvae 07.07.2015, 10:25
100. So ist es!

Zitat von rurei
Die Linken haben die Lawine los getreten! Wenn die Linken abstimmen wollen, ob sie unser Geld noch nehmen, dann "müssen" jetzt die Geber abstimmen, ob sie ihr Geld noch geben wollen. Wenn schon Volk, dann überall Volk ! Sie wollten es, sie kriegen es !
Oder sind wir etwa nur Zahlvieh und Bürger 2. Klasse. Laßt Slowaken, Iren, Slowenen, Belgier, Litauer und auch uns abstimmen, ob wir weiter für die Varoufakis und sonstige Traumtänzer dieser Welt zahlen wollen.

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franxinatra 07.07.2015, 10:25
101. Es gibt nichts zu feiern...

...denn wie immer wenn Konservative Kreise zu feige sind schmerzhafte Entscheidungen umzusetzen sind es Linke, die die drecksarbeit zu machen haben, wie unter Schröder mit HartzIV; den Griechen sei ein glücklcheres Händchen gewünscht als wir es mit unserem Sargnagel der Sozialdemokratie hatten.

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peeka(neu) 07.07.2015, 10:25
102. Das Ende der Volkswirtschaftslehre

Im Grunde genommen ist die VWL seit 35 Jahren am Ende, weil sie ihre Grundlage verloren hat. Die Globalisierung lässt sich mit simlpen bilateralen oder multilateralen Verträgen genauso wenig steuern wie ökologische Probleme.
Versäumt hat es meiner Ansicht nach die grüne Bewegung, hier eine neue Wirtschaftswissenschaft zu fordern, die diese Punkte erst einmal überhaupt erforscht.

Dass die Globalisierungsanalyse von Karl Marx von 1867 heute seine Gültigkeit erhält, hat nicht unbedingt etwas mit einem Erfolg der sozialistischen Ideologie zu tun. Denn die bisherigen sozialistischen Lösungsansätze sind ja sämtlichst in die Hose gegangen.

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dr.joe.66 07.07.2015, 10:26
103. Links-Fuß...

Zitat von harleyfahn
Gnade uns Gott wenn diese linken Ideologen die Überhand gewinnen, deren politische Grundlage darin besteht, das Geld anderer für eigene soziale Wohltaten ohne Gegenleistung rauszuschmeissen.
Genau!

Wie viele linke Systeme, wie viele Länder mit linken Regierungen sind dauerhaft erfolgreich? Wirtschaftlich? Politisch?

Folgender ironischer Vergleich zeigt die Absurdität der linken Ansichten:
Bei der nächsten Fußball WM der Frauen tritt die deutsche NM mit nur 6 Spielerinnen an. Zuvor lässt Frau Neid abstimmen (demokratisch natürlich), dass Deutschland Weltmeister wird. Und Sportfans in aller Welt jubeln, dass endlich Gerechtigkeit im Frauenfußball einzieht...

Liebe Linke: Ihr habt ja Recht, wenn Ihr die negativen Auswirkungen des Turbo-Kapitalismus aufzeigt und anprangert. Aber ein Referendum pro Korruption, pro Unfähigkeit, pro Vetternwirtschaft bejubelt Ihr? Seid Ihr noch ganz dicht ???

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jeze 07.07.2015, 10:26
104. Der Staat

Zitat von kayakclc
Der Staat produzierte nichts, sondern gibt nur Geld aus.
Der Staat kann Allgemeinwohl produzieren.

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aufrechtsterben 07.07.2015, 10:26
105. @Astir01

Chapeau!! Treffender kann man es nicht ausdrücken! Kommt allerdings bei den Linken nicht gut an. Es wird so sein wie immer : wenn erst einmal die Macht erobert wurde, dürfen die " Normalos " die Utopien bezahlen. Prosit.

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huggiii 07.07.2015, 10:27
106. Titel

Zitat von rudig
Hoffentlich gewinnt Podemos in Spanien die Wahlen, dann hätte diese furchtbare Austeritätspolitik, die viele Länder in Europa in Armut gestürzt hat, ein Ende. GR alleine schafft es nicht, die sind zu klein.
... wissen Sie denn was Austeritätspolitik bedeutet? Es ist das Auskommen mit dem Einkommen, eine grundsolide und bewährte Vorgehensweise.

Wer zeitweise nicht mit seinem Einkommen auskommt, dem kann durchaus geholfen werden, wer grundsätzlich mit seinem Einkommen nicht auskommt wird immer untern herumkrebsen müssen.

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Luxinsilvae 07.07.2015, 10:28
107. Respekt, ein sehr ...

Zitat von Attraktor1
Nein zu einem ausgeglichenen Staatshaushalt mit einschneidenden Reformen, und ja zum Euro ist nur möglich, wenn man kriecht, bettelt und sich abhängig macht. Für Stolz ist da kein Platz mehr. Nehmen wir einmal an, Deutschland würde sich dazu entschliessen, die Eurozone zu verlassen. Der Jubel würde sofort verstummen...
.. anschauliches Beispiel - ein möglicher Dexit und seine Rezeption im stolzen, ach so "unabhängigen" Griechenland. In der Tat, ich stimme Ihrer Prognose zu.

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gsm900 07.07.2015, 10:29
108. Toll

Nichts schaffen, nur anderen wegnehmen. Hat ja im real untergegangenen Sozialismus so toll funktioniert: "Ruinen schaffen ohne Waffen".

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zynik 07.07.2015, 10:29
109. McCarthy lässt grüssen.

Das erinnert ja schon an die Rhetorik der McCarthy-Ära. Immer feste druff auf die bösen Linken, die offensichtlich die Krise in Europa verursacht haben. Dabei wäre nach heutigen Maßstäben selbst Ludwig Erhard ein "Kommunist".

Der Grund ist auch klar: Die etablierten Pseudoeliten Europas haben Angst vor einem Erfolg von Podemos in Spanien und einer möglichen Solidarisierung der Opfer des neoliberalen Kurses. Also die schlichten Gemüter moblisieren und für die eigenen Interessen instrumentalisieren. Es darf keine Alternative geben.

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