Forum: Politik
Griechenlandkrise: Schäuble spielt mit Rücktritt
AFP

Sein Plan für einen Grexit auf Zeit brachte Wolfgang Schäuble viel Kritik ein. Doch der Finanzminister will sich in der Griechenlandkrise treu bleiben, sagt er im neuen SPIEGEL - zur Not bis zum Äußersten.

Seite 1 von 67
klausbrause 18.07.2015, 08:24
1.

Über Rücktritte redet man nicht, man macht sie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schlaubix 18.07.2015, 08:24
2. wird auch Zeit

...daß die radikalen Kräfte abziehen. Bei Schäuble dürfte aber der Machterhalt doch Priorität haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forumgehts? 18.07.2015, 08:25
3. Scäuble

will und wird als tragischer Held in den Geschichtsbüchern vermerkt werden. Der Mann, der die Katastrophe kommen sah, aber nichts dagegen tun konnte. Für seine Pension wirds schon noch reichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tangoxy 18.07.2015, 08:27
4. Rücktritt?

Der Rücktritt dieses Mannes wäre eine Tragödie.
Als einer der wenigen Politiker hat er Rückgrat bewiesen und versucht die Früchte unserer Arbeit zu schützen.
Mehr Politiker seines Formates mit seiner Erfahrung und seiner Ehrlichkeit wären notwendig.
Die Masse an weichgespülten "ja-Sagern" werden unsere sauer verdienten Steuern schnell verschleudern.
Weil spendabel zu sein viel schöner und populärer für sie ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bresson1 18.07.2015, 08:32
5. Ein Rücktritt von Schäuble wäre eher in Sachen Steuerflucht von Deutschen zu suchen

Ein Rücktritt von Schäuble wäre eher in Sachen Steuerflucht von Deutschen zu suchen.

Sein Verhalten und sein Vorgehen in puncto GR bzw. in puncto EURO sind völlig in Ordnung.

Nur was er uns seit Jahren vorenthält - nämlich: Steuerflucht und Steuerhinterziehung effektiv zu bekämpfen, Verrechnungstricks der Firmenketten zu eliminieren, und die Finanzmärkte auch nur einigermaßen transparenter zu machen (von Kontrolle will ich gar nicht reden), das sind tatsächlich mögliche Gründe dafür, den Hut zu nehmen. Hier lässt er permanent SPD - Finanzminister die eigentliche Arbeit machen und die politischen Vorstöße unternehmen.

In der Tat ist angesichts der Risiken der Währungspolitik auf internationaler Ebene (nicht nur innerhalb der Eurozone, sondern vor allem auch in Bezug auf die USD, JPY, CHF, GBP - Wettbewerbssituation) ein Rücktritt weder "im deutschen Interesse" und für die EU / für Europa wäre es ein eminenter Schaden, würde er gerade jetzt gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 18.07.2015, 08:32
6.

Jetzt will der Mensch auch noch den Helden spielen - als wenn es für einen gesundheitlich schwer angeschlagenen Mann von 72 Jahren ein Opfer bedeutete, ein arbeitsintensives und anstrengendes Amt aufzugeben! Abgesehen davon sollte der Herr Kollege Schäuble einmal Art 64 GG nachlesen - dann würde er lernen, dass er sich den Weg zum Bundespräsidenten sparen kann. Der könnte ihn nämlich nur "auf Vorschlag der Kanzlerin" entlassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
verspiegelt24 18.07.2015, 08:33
7. Ich bin dagegen

dass Schäuble geht. Schließlich haben wir hier in Deutschland freie Meinungsäußerung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
new_eagle 18.07.2015, 08:33
8. Schäuble einer der wenigen Politiker mit Rückgrat

Wolfgang Schäuble ist heute in Deutschland einer der ganz wenigen Politiker mit Rückgrat. Einer der das Fähnchen nicht ständig in den Wind hängt. Einer der den Durchblick hat und eben nicht wider besseren Wissen handelt. Richtig wäre es Merkel würde zurücktreten und ihr Amt Schäuble übergeben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pledi 18.07.2015, 08:34
9. Das Übliche

Die Guten (die Konsequenten) gehen:

Axel Weber (Ex-Bundesbank-Chef und designierter EZB-Präsident)
Jürgen Stark (Ex-EZB-Chefvolkswirt)
Wolfgang Bosbach (?)
Wolfgang Schäuble (?)

Die Schlechten (die Opportunisten) bleiben.


Kein Wunder, in welche Richtung sich die Politik bewegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 67