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Griechisch-mazedonische Einigung: Das Ende einer Fehde
AFP

Griechenland und Mazedonien haben ihren Namensdisput beigelegt und ein Abkommen unterzeichnet. Doch in der Bevölkerung gibt es Widerstand. Am Rande der Vertragsunterzeichnung kam es zu Protesten.

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zeichenkette 18.06.2018, 00:23
10. Gab es denn alternative Namen?

Gab es irgendwelche anderen Namen, mit denen beide Seiten eher zufrieden gewesen wären? Oder soll das ein ewiger Streitpunkt bleiben? Das sind so typische Konstellationen, bei denen es ohne eine Einigung letztlich nur darauf hinauslaufen kann, dass eine Seite die andere vernichtet, Krieg also. Will das irgendwer? Jede Lösung, die es vermeidet, dass politische Probleme enden wie eine besoffene Kneipenschlägerei, ist eine gute Lösung. Leider sind gerade offenbar mal wieder zu viele Menschen sturzbesoffen.

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richard-x 18.06.2018, 00:36
11. Ein schlechter Scherz

Dieses Land ist zwar ein schlechter Scherz der Nachkriegsgeschichte, aber ein Beweis, wie man regelrecht aus dem Nichts aus ein paar Bulgaren auf Serbischem Gebiet eine Nation machen kann, die nach jahrzehntelanger Kommunistischer Indoktrination glaubt, sie sei eine Nation. Und eine seeeehr alte noch dazu! Dumm nur, dass man in Bulgarien die "Mazedonische Sprache" ohne Weiteres versteht, und dass es bis Tito diese Idee hatte noch nie von so einem Volk gehört hatte. Wie auch?
Die Karte bei Spiegel online ist auch nicht richtig, nur der südliche Teil dieses Landes ist Teil vom historischen Makedonien, nicht das ganze Land. Ich frage mich auch, wieso in einem slavischen Land so viele Alexander-Statuen stehen.... Die Slaven sind doch erst im ersten Jahrtausen NACH Christus nach Europa eingewandert... Wie auch immer.
Es gibt übrigens auch kein Neu-Griechenland. Es gibt nur ein Griechenland und das auch erst seit 1821. Vorher war das Land besetzt und davor waren die Griechen über 1000 Jahre lang Herren des Weströmischen Reiches, auch Byzanz genannt. Und natürlich hätten die Alten Griechen gehofft, dass sie in Ihren Enkeln, auch wenn es nur Enkel im Geiste wären, weiter leben. Denn Griechen sind die, die an "unserer" Bildung Teil haben. Soviel zum Nationalismus der Alten Griechen. Der war fortschrittlicher, als wir es je sein werden!

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parikun 18.06.2018, 04:30
12. Wenn man eine Unwahrheit oft genug wiederholt, glaubt man sie am Ende

Ich will nicht wissen mit welchen wirtschaftlichen Daumenschrauben man dem krisengebeutelten Griechenland hinter der Kulisse gedroht hat...
Der unmittelbare Nutzen für EU und Nato hat naturgemäß Priorität, wer interessiert sich schon für Geschichte...

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schweizerneutral 18.06.2018, 07:12
13. Inkorrekte hist. Karte

Das das gesamte heutige "Nord-Mazedonien" früher einmal Gebiet Makedoniens war ist falsch. BITTE KORRIGIEREN SIE DIE KARTE.
Und die Griechen sind auch kein Vielvölkerstaat sondern sehr klar Hellenen. So heissen sie ja auch auch griechisch.
Die Slawen und Albaner in Skopje sollen doch stolz auf ihre eigene Geschichte sein und nicht eine Identität klauen.

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Leto13 18.06.2018, 09:28
14. hm

Im Dorf wo der Deal unterzeichnet wurde, war ich schon viermal. Ein Tavernenbesitzer sagte mir, dass die Einwohner eine lokale Sprache sprechen. Es handelt sich hierbei, das sagte er nicht, um das, was die Welt nun Mazedonisch nennt, was aber lediglich ein bulgarischer Dialekt ist. Die Dorbewohner haben alle griechische Namen, sind aber wohl, wie viele Menschen in der griechischen Region Mazedonien, slawischer Herkunft. Diese Tatsache nutzen slawische Nationalisten im nun Nordmazedonien genannten Staat nebenan, um Forderungen zu stellen. Jetzt und in der Zukunft.

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Robert_Rostock 18.06.2018, 09:53
15.

Zitat von Nickg
Dass die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien keinen Bezug zur Geschichte des antiken Mazedonien hat kann man in jedem Geschichtsbuch nachlesen. Uns wäre in Deutschland auch nicht wohl wenn es einen neuen souveränen Staat östlich von ......
In Polen gibt es drei Wojewodschaften (Provinzen), die "Pommern" im Namen haben sowie zwei mit "Schlesien".

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pavel1100 18.06.2018, 12:13
16. Ich will es schon wissen

Zitat von parikun
Ich will nicht wissen mit welchen wirtschaftlichen Daumenschrauben man dem krisengebeutelten Griechenland hinter der Kulisse gedroht hat... Der unmittelbare Nutzen für EU und Nato hat naturgemäß Priorität, wer interessiert sich schon für Geschichte...
Bevor sie hier Zweifel streuen und unbewiesene Behauptungen aufstellen sollten sie schon mal ein paar Beweise präsentieren. Der unmittelbare Nutzen für beide Staaten bei einer Zusammenarbeit und der Mitgliedschaft in EU und Nato liegt doch ebenfalls auf der Hand.

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pavel1100 18.06.2018, 12:25
17. Stimmt nicht

Zitat von schweizerneutral
Das das gesamte heutige "Nord-Mazedonien" früher einmal Gebiet Makedoniens war ist falsch. BITTE KORRIGIEREN SIE DIE KARTE. Und die Griechen sind auch kein .....
Die Griechen sind auch ein Vielvölkerstaat. Dort leben z. B. Aromunen, Carmen, Pomaken, Avaniten und auch immer noch Nachfahren der Osmanen. Alle mit eigener Sprache und Kultur. Außerdem sind nach der slavischen Landnahme, die auch auf dem Peloponnes stattfand, viele der heutigen Bewohner Griechenlands eigentlich graecisierte Slaven. Wenn die sich heute in der Tradition der klassischen Griechen sehen ist das trotzdem in Ordnung. Die Nord-Mazedonier klauen auch keine Identität sondern führen nur den historischen korrekten Namen fort. Und bitte, warum soll die Karte falsch sein?

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jamguy 18.06.2018, 12:36
18.

Zitat von parikun
Ich will nicht wissen mit welchen wirtschaftlichen Daumenschrauben man dem krisengebeutelten Griechenland hinter der Kulisse gedroht hat... Der unmittelbare Nutzen für EU und Nato hat naturgemäß Priorität, wer interessiert sich schon für Geschichte...
bis weit in die Vergangenheit gab es immer wieder die Versuche gleich der EU zum Ziel Macht Fussionen zu wagen in denen sich immer Minderheiten dagegen wehren wollten/mussten und nie hat Multikulti funktioniert ,letztlich mündete und mündet alles wieder in Grenzen .

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geometaxas 18.06.2018, 19:45
19.

Zitat von geschwafelablehner
Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn sich auf dem Gebiet des heutigen Polens (oder wo auch immer) ein Staat namens Preußen, Brandenburg oder Pommern bilden würde; vielleicht will der sich dann irgendwann mal mit uns vereinigen, wozu wir zustimmen können, oder auch nicht; vielleicht will sich ja auch Nordmazedonien irgendwann mal mit Griechenland vereinen, wozu dann Griechenland zustimmen könnte, oder auch nicht; es ist doch wirklich nicht anzunehmen, dass das kleine Nordmazedonien irgendwann auf die Idee kommen könnte, das größere Griechenland anzugreifen; und zu Zeiten, wo alle diese Staaten sowieso in der EU sind, machen solche Streitereien sowieso keinen Sinn!
aber sicher haettes du was dagegen wenn die polen ein auto bauen und es Mercedes BMW und VW nennen. Makedonien ist ein Brand Name.
was ist wenn sich der Nord GR teil von GR sich trennen will wie z.b Katalonien in Spanien ,dann haben Wir das recht nicht Makedonien zu nennen aber die Slaven Bulgaren,Albaner und Roma in diesen Land!

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