Forum: Politik
Griechische Euro-Verhandlungen: Holt den Psychiater!

Um das Verhalten der Regierung in Athen zu verstehen, muss man die Medizin zurate ziehen: Wer genau hinhört, findet alle Elemente, die Fachleute dem "psychotischen Erleben" zurechnen.

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siantis 10.03.2015, 15:47
20. Mumpitz

Von den Haaren herbeigezogener Text, intellektuell aufpoliert - kann aber inhaltlich nicht glänzen.
Den Versuch einer Regierung in harten Verhandlungen das Beste für ihr Volk herauszuholen, aus einer ausweglosen Situation das Optimale zu erkämpfen als psychiatrisch verdächtige "Spielchen" oder gar als kollektive Schrullen mittels psychiatrischen und idiotischen (im eigentlichsten und urspünglichstem Sinn des Wortes) Fachblablas zu eklären, ist doch armselig, dient doch nur -warum nicht, übrigens?- dem endogenen, verbissenem Wunsch zu glänzen, übersteigt aber, nach meiner Meinung, nicht das Niveau des Klugscheißerns.

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taglöhner 10.03.2015, 15:49
21.

Zitat von bonngoldbaer
Psychotisch ist vor allem die Erwartung der griechischen Regierung, die Feinde könnten sich plötzlich in Helfer verwandeln. Statt weiterhin auf Hilfe aus Brüssel und Berlin zu hoffen, sollte sie mit Moskau, Belgrad, Minsk und evtl. anderen Regierungen christlicher Staaten einen antieuropäischen Block bilden.
Der war gut. Und dann gemeinsam übers Kuckucksnest fliegen :))!

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aleman61 10.03.2015, 15:54
22. Paranoid

Leider gibt es noch einige andere Länder mit paranoiden Regierungen: Venezuela, Nord Korea oder auch langsam Argentinien und Russland. Das verheisst nichts gutes für Griechenland. Nach dem Verfolgungswahn kommt die Verfolgung der Andersdenkenden. Hoffen wir für die Menschen, dass es nicht so weit kommt. Die stehen leider mit dem Rücken am Abgrund und wissen sich nicht mehr zu helfen denn um Hilfe bitten ist zu viel für den stolzen Hellenen.

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ludwig49 10.03.2015, 15:58
23. Der Verlust von Realität...

...ist in diesem Fall nicht ein griechisches Problem
allein, sondern auch der Partner- und Geberländer.
Wenn ein Land mit dem Rücken zur Wand steht, dann
braucht es einen Masterplan. Ist dann kein Ergebnis
erkennbar, weil in diesem Falle Griechenland keine Lust
zu Reformen hat, dann ist eben Schluß!

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ornitologe 10.03.2015, 16:00
24. Eine Gruppentherapie

mit allen Beteiligten wäre hier wohl angebrachter. Verhaltensauffälligkeiten lassen sich nicht nur bei den Griechen beobachten. Zu allem Ungemach ist der Psychater oftmals paranoider als seine Patienten. Das relativiert dann schon einiges. Insofern wohl kein angemessener Vorschlag von Herrn Fleischhauer, zumal ich es für einigermaßen respektlos halte, gewählten Politikern eines Bündnispartners so etwas wie Schwachsinn unterstellen zu wollen.

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Olaf 10.03.2015, 16:01
25.

Man muss die griechische Regierung verstehen. Sie haben dem griechischen Volk das Blaue vom Himmel versprochen und jetzt müssen sie liefern und nichts klappt.

Ohne Kapital ist der Sozialismus ein Nichts, denn er kann nicht Aufbauen, nur umverteilen und zerstören.

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denkenhilft! 10.03.2015, 16:02
26. Dank an Wahrufakis!

wenn die griechische Regierung wiederholt klarmacht, dass Griechenland einen Schuldenschnitt benötigt oder die Schulden nie zurück zahlen kann, dann ist das (leider) die blanke ökonomische Wahrheit. Unseren Euro-Politikern passt diese Wahrheit nicht, weil sie ja ihren Wählern etwas anderes versprochen haben. Jedem, der halbwegs rechnen kann, muss zumindest jetzt klar sein, dass weiteres Geld (und auch wahrscheinlich bisheriges) nie zurück bezahlt wird. Es handelt sich also nicht um Kredite, sondern um Hilfszahlungen. Ob man diese leisten möchte ist eine brisantere politische Frage als eine Kreditvergabe. Selbst- und Wählertäuschung liegen hier allenfalls bei den Kreditgebern vor, die sich nicht eingestehen können, dass ihr Konzept gescheitert ist.

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hondist 10.03.2015, 16:03
27. Glückwunsch, Herr Fleischhauer!

Ein brillantes Stück! Selten liest man so Analytisches in der deutschen Presse. Völlig gestört, diese Griechen, eben doch Faulpelze, die von unserm schwer verdienten Geld leben wollen. So klare Ansichten traut sich sonst nur die Zeitung mit den großen Buchstaben. Sagt mein Freund Jürgen: ja, aber die Gewinner der Griechen-Pleite sind die Banken Frankreichs und Deutschlands, die die Griechen über den Tisch gezogen haben und nun von der Troika davor bewahrt werden, viele Milliarden zu verlieren.sag ich zum Jürgen: so ist das Geschäftsleben:der Dümmere verliert.

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portisat 10.03.2015, 16:04
28.

Leider deutet alles darauf hin, dass Merkel, Schäuble und Co. ihren neoliberalen Wahn nicht mehr unter Kontrolle haben. In Griechenland verrecken Menschen wegen einer irren Austeritätsideologie. Gleichzeitig schwadronieren die oben genannten Personen bei jeder Gelegenheit von der europäischen Wertegemeinschaft. SPON-Autor Fleischhauer setzt die Griechenland-Hetze munter fort. Sollen sich die Griechen, werter Herr Fleischhauer, kollektiv vom Leben verabschieden und auf ein besseres nach dem Tod warten? Darauf läuft doch das hinaus, was Sie schreiben.

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licorne 10.03.2015, 16:06
29. Machokultur

und leichte bis schwere paranoide Störungen scheinen im gesamten Mittelmeerraum vorhanden zu sein. Verbunden damit: mafiöse Strukturen, Blutrache, Omerta, übertriebener und extrem verletzbarer Stolz.

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