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Größte Budgetanhebung seit Jahrzehnten: Deutschland erhöht Verteidigungsausgaben kräf
DPA

Die Bundeswehr gibt im laufenden Jahr fünf Milliarden Euro mehr für Aufgaben innerhalb des Nato-Bündnisses aus. Die Bundesregierung betont, das sei ein Rekord und reagiert damit auf Kritik aus den USA.

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Mike1108 17.05.2019, 09:13
20. 5000000000

5 Milliarden mehr bedeutet vor allem 5 Milliarden weniger irgendwo anders. Unsere blühenden Landschaften können das ab. Wir haben hochmoderne Schulen, tolle Straßen und Radwege, bauen Flughaefen und Bahnhöfe zum Sparpreis, vom Gesundheitssystem gar nicht zu reden. Wir sollten mehr in die Verteidigung investieren, das schafft viele Arbeitsplätze

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minimalmaxi 17.05.2019, 09:17
21.

Zitat von meckus
Ja, werden wohl die einen oder anderen denken ich bin Militarist. Stimmt aber nciht! Aber seit Jahrzehnten lasen wir uns von den USA beschützen und bringen unser eingenen Streitkräfte durch Einsparung und politische Inkompetenz auf den Punt: Nicht Handlungsfährig. Und jetzt sagt Trummp wir zahlen nicht mehr für euch! Oh Überaschung! Wird Zeit das wir unser Dinge endlich selber in die Hand nehem. Nur zu gerne mit Europa Aber dafür bräuchte es Politiker mit Profil. Kennt jemand einen?
Also, ich fühle mich durch die USA überhaupt nicht beschützt; habe eher das Gefühl, ständig in die Schusslinie zu geraten. Warum die BW trotz grossem Budget noch mehr Geld zum Verpulvern bekommen muss, erschließt sich mir auch nicht.

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mystyhax 17.05.2019, 09:19
22.

Zitat von Cascara LF
Der Sparkurs im Verteidigungshaushalt und die Verwendung der Mittel an falscher Stelle (Berater für dieses und jenes) führt nun zu dieser augenscheinlich drastischen Anhebung. Wäre man in den letzten Jahren der Bündnisverpflichtung nachgekommen, würde kein Hahn danach krähen. Hauptsache von dem Geld kommt auch etwas bei der Truppe an und versickert nicht wieder in windigen und überbordenden Beraterverträgen. Der technische Zustand mancher Systeme ist zum fremdschämen - Mangel an Fachpersonal ist genauso hausgemacht wie kaum verfügbare Ersatzteile. Da spielt allerdings auch die zunehmende Bürokratie als Folge von Beratungsergebnissen eine ganz große Rolle. Eine Budgeterhöhung kann also nur der erste Schritt sein!
Der reicht aber nicht aus. Wir müssten auf einem Niveau wie GB oder FR sein. Die Instandsetzung und Erstatzteilhaltung auszulagern war der größte Fehler. Das geht einher mit mangelndem Fachpersonal. Nun kann man bestaunen wie das läuft. Ersatzteile sind Mangelware. Aus diesem Grund sind auch weite Truppenteile lahmgelegt. Uboote nicht einsatzbereit, Flieger müssen am Boden bleiben, Flugbereitschaft taumelt von einer Panne in die nächste....usw.. usw... Wir machen uns nur noch lächerlich. Hinzu kommt noch Korruption und Seilschaften und die ausufernde Bürokratie (Stichwort: Gefälligkeiten).

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bammy 17.05.2019, 09:20
23.

Zitat von pennjamin
Braucht niemand, will niemand, aber Hauptsache unser Bündnis"partner" westlich des Atlantik ist glücklich. Energiewende und Sozialleistungen sind eh überbewertet. Damit kann man ja auch niemanden ermorden.
Was heißt Niemand? Für mich sprechen Sie da nicht? Was hat die Energiewende oder Sozialleistungen damit zu tun?
In Deutschland werden fast 1Bio Euro Sozialgelder jedes Jahr bewegt.
Die Energiewende hat uns bislang einige hundert Milliarden gekostet.
Dann stellen Sie mal einen Wehretat daneben. Das wir hier seit über 70 Jahren Krieg, Zerstörung und Hunger nur aus dem Fernsehen kennen, ist einem Verteidigungsbündnis zu verdanken, in dem wir eingebettet sind. Das hat Nichts mit Ermordungen zu tun.
Wenn wir solche Themen eher sachlich als Ideologisch diskutieren würden, würde uns das auch ein Stück weiter bringen.

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pdsicka 17.05.2019, 09:23
24.

Das ist folgerichtig. Hoffentlich versickert das ganze zusätzlich Geld nicht in der aufgeblähten BW-Verwaltung, sondern kommt bei der Truppe an. Mich würde mal interessieren, wie hoch der Verwaltungsanteil am Gesamtbudget der BW ist.

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bammy 17.05.2019, 09:24
25.

Es ist doch irgendwie traurig, das Deutschland Geld in seine Verteidigung investiert, weil der Bündnispartner Kritik übt und nicht weil man selber weiß, das man sich auch selber verteidigen können sollte.

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anark 17.05.2019, 09:30
26.

Wunderbar, da kann vdL noch mehr Zaster mit vollen Händen zum Fenster herauswerfen bzw. an ihre ach so effektiven Berater verteilen. Das Gottvertrauen, mit dem einige Foristen äquivalent zur Erhöhung der Rüstungsausgaben eine Kompetenzsteigerung der Ministerin und ihres Hofstaates erwarten kann man nur als heilige Einfalt bezeichnen. Oder durften einige Berater auf die Schnelle ein paar Statements abliefern?

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Voldemort 17.05.2019, 09:34
27. Kadavergehorsam

Mehr muss dazu eigentlich nicht gesagt werden. Außer vielleicht, dass demnächst der Eurofighter durch ein Produkt amerikanischer Provenienz abgelöst wird.

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martin2011ac 17.05.2019, 09:34
28. lächerlich

Georg Friedman sagte 2015: "Das Ziel der US Politik ist ein Zusammenwachsen von Europa (Technologie und Finanzkraft) mit Russlands Ressourcen unter allem Umständen zu vermeiden" https://www.freiewelt.net/reportage/george-friedman-usa-gegen-deutsch-russische-kooperation-10057006/ Wenn Trump die USA aus Europa abziehen will, soll er dass doch mal machen versuchen ... ha, ha, ha. Lächerlich.

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draco2007 17.05.2019, 09:34
29.

Zitat von ste.reg
So ein Anstieg ist natürlich leicht zu erreichen, wenn man erst einmal unten angekommen ist. Es bleibt trotzdem nur eine Steigerung von 0,15% gemessen am BIP, wo eigentlich noch weitere 0,7 gefordert und zugesagt sind - im übrigen seit 2002 (!) und nicht erst 2014 oder 2009. Man hat sich also nach 17 Jahren tatsächlich einmal dazu bequemt in Babyschritten weiter zu gehen, um nach 23 Jahren dann immernoch 0,5 unter der Zusage zu sein. Ich bin mir nicht sicher, ob das schon Applaus verdient hat...
Unsinn. Die Zusage bezieht sich darauf, dass die Ausgaben BIS 2024 (nicht 2002) IN RICHTUNG 2% erhöht werden soll.

Also liegen sie schlicht komplett daneben, genauso wie Trump.

Mal ganz davon ab, dass die Kopplung an das BIP totaler Unfug ist.
Wenn es unserer Wirtschaft schlechter geht und wir die gleiche Menge Geld investieren, haben wir nach der Sichtweise mehr fürs Militär ausgegeben.
Die Ausgaben müssen dem Ziel entsprechen und nicht irgend einer Wirtschaftskennzahl.

Und das Ziel ist längst erreicht, auch ohne Trumps USA. Niemand würde die NATO angreifen, auch ohne die USA nicht. Solange sich auch nur eine Atommacht in der NATO befindet ist ein Angriff schlicht ausgeschlossen. Und mehr soll die NATO gar nicht tun, Verteidigungsbündnis und so.

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