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GroKo-Gespräche: Merkel fordert von beiden Seiten "schmerzhafte Kompromisse"
AFP

Am zweiten Tag der verlängerten GroKo-Gespräche arbeiten Union und SPD weiter an der Lösung ihrer Streitthemen. Die Kanzlerin setzt auf Zugeständnisse der Verhandler, CDU-Kollege Bouffier ist skeptisch.

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bigroyaleddi 06.02.2018, 12:05
1. Sehen die Unionisten evtl. die Felle davonschwimmen?

Es ist schon bezeichnend, solche Worte ausgerechnet von Frau Merkel zu hören, diue doch auch kategorisch die Maut ausgeschlossen hat. Die soll sich mal nicht so haben. Entweder gibt es schmerzhafte Zugeständnisse ders Union, oder die können sich ihre GroKo sonst wohin schmieren.

Egal wie es kommt, meine Ablehnung einer weiteren GroKo wird sich NICHT ändern.

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ulrich_loose 06.02.2018, 12:06
2. Mir scheint

das den konservativen Wählern der Union mehr als genug "schmerzhafte Zugeständnisse" abverlangt wurden. Niemand kennt zwar bisher den Koalitionsvertrag, aber das was bisher so durchgesickert ist, zeigt einen deutlichen und damit weiteren Linkskurs der Koalition. Aus meiner Sicht, wie schon beim letzen mal. Daraus folgt - es gibt nur einen Verhandlungspartner der von seinen populistischen nahezu Maximalforderungen abrücken muss: Die SPD.

Vermutlich heulen die aber rum um die Union zu noch weiterem Einknicken zu bewegen, der Basisabstimmung wegen.

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ptb29 06.02.2018, 12:07
3. Nur diejenigen müssen schmerzhafte Kompromisse eingehen,

die an der Macht hängen und dafür auch ihre Schwiegermutter verkaufen würden. Sieht Angela Merkel ihre Felle davon schwimmen, wenn es mit der GroKo nichts wird? Sie ist auf die SPD angewiesen. Da verhandelt man 1 Woche über Kleinkram und hofft dann, in 2 Tagen die großen Probleme Deutschlands zu lösen. Nicht die Verteilung der Ministerposten vergessen!

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Baikal 06.02.2018, 12:08
4. Merkel setzt allein auf ihren Sitz

im Kanzleramt, der ist nämlich bei Neuwahlen ebenso weg wie bei einer Minderheitsregierung. Merkel hat nur noch die Sozis als Mehrheitsbeschaffer und die machen auch noch mit weil sie sonst ebenfalls weg vom Fenster sind. Politik vom Peinlichsten.

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facocero 06.02.2018, 12:10
5. Schmerzhaft?

Wenn es dem Erhalt des Status Quo inkl. Macht und Pöstchen dient, ist wohl nichts "schmerzhaft" genug, sonst hätten diese Damen und Herren längst aufgegeben. Ein Trauerspiel ohne Gleichen! Bleibt nur zu hoffen, dass beim SPD-Mitgliederentscheid dem Ganzen endlich der Riegel vorgeschoben wird.

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furzgurk 06.02.2018, 12:10
6. Die allerletzte Chance der SPD

Nach all den 180° Manövern dieser gesamten SPD Truppe(Ausnahme JuSos) stellt sich mir das Thema der Bürgerversicherung als letzte Rettung der SPD dar. Dann können Sie(SPD) immerhin sagen: "Schaut, das haben wir trotzdem erreicht." Gibt es hier einen faulen, mit Paragraphen verhagelten Kompromiss, ist auch dies gescheitert und die Chance etwas großes zu bewegen auch vertan... Was bleibt dann noch?

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goethestrasse 06.02.2018, 12:14
7. Schmerzhaft wird es nur für die, die hart arbeiten

Es wird heissen, dass "starke Schultern" mehr tragen müssen. Für Deutschland und für Europa. Perspektivloses Stückwerk sind die Ergebnisse. Wenn schon Augstein bedingt in den Rechten wahre Protestler sieht. Armes Deutschland.

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Mister Stone 06.02.2018, 12:16
8. Merkel fordert Schmerzen

Und warum tut sie das? Vor ein paar Wochen wurden Neuwahlen als unsinnig abgelehnt, weil dabei ohnehin ein im Wesentlichen gleiches Ergebnis herauskommen würde. Jetzt werden Neuwahlen abgelehnt, weil ein anderes Ergebnis befürchtet wird, nämlich dass die Groko-Parteien ihre gemeinsame Mehrheit verlieren werden. Das ist Demokratie. Dafür muss man schmerzhafte Opfer bringen und schmerzhafte Kompromisse eingehen, oder? Nach Merkel "ist ein Kompromiss dann gut, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen". Sie hat uns aber nie gesagt, wessen Vorteile und wessen Nachteile sie meint. Jetzt weiß ich, wen sie gemeint hat: Für die abgenutzten und kurz vor dem Absturz stehenden Partei-Eliten der Groko-Parteien ist es gewiss von Vorteil, wenn sie ihre Macht und ihre Posten behalten können. Neuwahlen würde das verfilzte Machtgefüge in höchste Gefahr bringen, wie die Wahlforscher feststellen. Und das wäre für die Chefs der ehemals großen Volksparteien ganz sicher ein Nachteil...

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!!!Fovea!!! 06.02.2018, 12:17
9. Um ihre persönliche

egoistische Macht zu retten, ist ihr keine Opferbereitschaft zu teuer.

Will die doch die CDU für ihren eigenen Machtanspruch opfern, in dem von beiden Seiten "schmerzhafte Kompromisse" gefordert werden.

Wo sind die Zeiten von H. Schmidt u./o. G. Schröder die sich notfalls haben aus dem Amt wählen lassen aufgrund eines Misstrauensvotum?

Jetzt prüft das BVG, ob die Mitgliederbefragung der SPD zur GroKo überhaupt verfassungskonform ist. Sollten die "Nein" zur Mitgliederbefragung sagen, ist selbst das BVG Steigbügelhalter für Merkel.

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