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GroKo-Minister der SPD: Jetzt mal langsam
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In der SPD überschlagen sich die Ereignisse: Schon am Dienstag könnte Andrea Nahles Parteichefin werden. Mögliche Ministerposten sollen hingegen erst im März verteilt werden.

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japhyryderson 11.02.2018, 14:23
1. Ich möchte meinen Leuten

in der SPD dringend raten: Reißt Euch mal zusammen. Es geht um mehr als Personaldebatten. Schaut Euch mal um. Es geht um den Fortbestand unserer Demokratie. Übernehmt Verantwortung oder lasst es bleiben. Sagt aber bescheid, damit ich weiß, woran ich bin.

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febes 11.02.2018, 14:31
2. Spd

Die Partei zerlegt sich selbst. Zuerst werden die Wähler für dumm verkauft und jetzt die Mitglieder. Wenn man glaubt mit Kandidaten die in der Wahrnehmung der Wähler die Qualität eines Philipp Rösler haben dann braucht man sich über den Untergang nicht wundern. Gabriel hätte schon nach der vorletzten Wahl nicht in die Groko gehen dürfen.

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juri009 11.02.2018, 14:32
3. es bleibt spannend

... und da sag noch einer Politik sei langweilig. Man muss die Partei nicht mögen, aber mutig ist sie. Erst der Hickhack Groko ja/Nein, dann das Theater um Schulz gewürzt mit dem Gezicke von Gabriel. Hinter den Kulissen die versuchte Neuaufstellung. Das ist schon großes Kino. Dafür liebe SPD meinen Dank.

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fredadrett 11.02.2018, 14:36
4. Das ganze Paket muss bewertet werden

Nur den Inhalt des Koalitionsvertages zu betrachten greift zu kurz. Was wäre denn passiert wenn Schulz seine Ambitionen erst nach dem Votum bekannt gegeben hätte? Würde mich nicht wundern wenn die EU Bürokraten noch Verwendung für ihn hätten.
Wahrscheinlich ist die Personaldiskussion auch nur ein Ablenkungsmanöver von Inhalten. Die Lobbyisten und die Tabakindustrie sind ja schon fein raus.

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Fidel Castro 11.02.2018, 14:43
5. Wirklich?

"Da steht vieles drin, was das Leben der Menschen in Deutschland verbessern wird", meint da einer aus der SPD zum Koalitionsvertrag.

Ich glaube nur, dass das nicht einmal viele SPD-Mitglieder glauben, ebenso wenig wie viele CDU- und vor allem auch CSU-Mitglieder.
Von den Wählerinnen und Wählern der FDP, der Linken und der AfD gar nicht zu reden!

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jens20505 11.02.2018, 14:44
6. Total unlogisch,

Klingbeil geht volllkommem anachronistisch vor. Wie kann man denn auch nur versuchen jetzt eine Personaldebatte zu unterdrücken, genau das scheint doch das große Bedürfniss in der SPD zu sein (und sowas von notwendig!). Wenn diese Diskussion nicht geführt wird, fliegt denen das bei allernächster Gelegenheit doch gleich wieder um die Ohren. Aber es scheint tatsächlich nur um Machterhalt zu gehen, reinigende Diskussionen (und Aufarbeitung des Wahlausgang) Fehlanzeige. Tz, tz ....

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hans.lotz 11.02.2018, 14:49
7. Die Spannung wächst

Durch die neuerlichen Personalquerelen hat sich der Druck auf die SPD-Mitglieder immens erhöht. Mit der Verweigerung der Zustimmung zur Koalition könnten auf einen Schlag viele Probleme zum Wohl des Landes und der Partei gelöst werden. Die SPD würde sich den Zwang auferlegen ihr Profil zu erneuern und überfällige Personalentscheidungen zu treffen. Das alles nach demokratischen Regeln und transparent statt in Klüngeleien im Hinterzimmer. Zweifellos ein Gewinn und eine Perspektive für die Zukunft der SPD. Die Verantwortung für die Regierungsbildung läge wieder allein bei der CDU. Sie müsste entweder bereit sein eine Minderheitsregierung zu bilden oder aber den Weg für Neuwahlen freimachen, deren Ausgang für beide Parteien gleichermaßen offen sein wird. Die besseren Karten dürfte die Partei haben, die eine personelle Erneuerung am besten bewerkstelligen kann. Die CDU/CSU käme nicht umhin, ebenfalls die Personalien zumindest kritisch zu überdenken. Was durchaus dazu führen kann, dass Merkel nicht mehr als Kanzlerkandidatin gesetzt wird. Allein das wäre schon ein Segen für das Land.
Angesichts der Tragweite der zu treffenden Entscheidung sollten sich die Parteimitglieder nicht durch Egoismen der derzeitigen Parteiführung beeinflussen lassen.

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tomkey 11.02.2018, 15:03
8. Nichts dazu gelernt

Was Klingbeil da wieder fordert, finde ich geht erneut an einem glaubwürdigen Erneuerungsprozess der Partei vorbei und gleicht einem überrumpeln der Mitglieder der SPD. Da soll das Ok zur Groko kommen ohne dass die Parteimitglieder wissen, mit welchem Personal das angegangen werden soll??!

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Plumbum 11.02.2018, 15:05
9.

Zitat von japhyryderson
in der SPD dringend raten: Reißt Euch mal zusammen. Es geht um mehr als Personaldebatten. Schaut Euch mal um. Es geht um den Fortbestand unserer Demokratie. Übernehmt Verantwortung oder lasst es bleiben. Sagt aber bescheid, damit ich weiß, woran ich bin.
Wenn es um den "Fortbestand unserer Demokratie" geht, dann sollte sich die SPD auflösen. Mit wirklicher Demokratie haben "unsere" Parteien allerdings noch nie viel am Hut gehabt.

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