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GroKo-Poker: Lafontaine nennt SPD "ängstlich und unsicher"
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GroKo, KoKo - oder gar nichts? Die SPD ist noch immer unschlüssig, ob es mit der Union Sondierungsgespräche geben soll. Ihr Ex-Chef Oskar Lafontaine wirft der Partei Orientierungslosigkeit vor.

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echoanswer 14.12.2017, 07:38
1. Er hat Recht

Die SPD sollte Fr. Merkel einfach eine Absage erteilen. Fr. Merkel lässt seit 12 Jahren ein ganzes Land mit ihrer unerträglichen Selbstgefälligkeit hängen. Jetzt wäre es an der Zeit sie in einer Minderheitsregierung zu disziplinieren und kaltzustellen. Statt dessen fällt den Politikern nur eines ein: sich erneut noch mehr in die Taschen zu sacken. Den Menschen im Osten wurde nach der Wende die Lüge von der Leistungsgesellschaft aufgetischt. Da kann man nur lachen. Da müssten Deutschlands Politiker noch Geld mitbringen.

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tsitsinotis 14.12.2017, 07:40
2. Neuwahlen und Minderheitsregierung

von SPD und Grünen mit Bundeskanzler Gabriel unter Tolerierung durch DIE LINKE und Teilen der CDU und FDP! Die Grünen würden von Neuwahlen wohl profitieren. --- Und keine Angst vor Erstarken der AfD: Wenn Frau Merkel aufhört, hält sich der Aufstieg der AfD in Grenzen.

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von_hintendrop 14.12.2017, 07:51
3.

Da hat Malu Dreyer vollkommen Recht, denn während sich die SPD daran abarbeitet, irgendeine Lösung zu finden, kommt von der CDU und der Kanzlerin nur das Schweigen im Walde. Dabei ist es ihre Aufgabe, eine Koalition zu bilden. Die SPD zerreibt sich wieder in einer Koalition, die noch gar nicht gestrickt ist. Und da wiederum liegt Lafontaine mit seiner Einschätzung richtig.

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die Stechmücke 14.12.2017, 07:51
4. Seehofer u. Dobrindt zwei Auslaufmodelle

sind in einer taktischen Lage sich als Scharfmacher und Polemiker aufzustellen. Es ist ein Versuch sich die SPD zu unterwerfen. Die SPD spielt ihnen in die Hände weil sie nicht artikulieren was sie eigentlich wollen.Der 'schwarze Peter' bei diesem Spiel tendiert zur SPD. Ein Trauerspiel!

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arrogist 14.12.2017, 07:59
5. Die CDU trägt als stärkste Partei die Verantwortung

Und was kommt von der Vorsitzenden und amtierenden Bundeskanzlerin zum Thema an Input? Wenig bis gar nichts. Wie immer schafft es Frau Dr Merkel, dass alles negative an den anderen hängenbleibt. Das ist wirklich die einzige Kunst, die sie versteht - und natürlich große Ankündigungen, nichts davon umsetzen und dann aber völlig überhastete und unvorbereitete Entscheidungen zum Nachteil des Landes treffen wie Atomauseinausstieg oder der Grenzöffnung, nachdem man sich Jahre auf das Dublin Verfahren verlassen hat und die zuständigen Behörden kaputtgespart hat. Wirklich ganz toll. Wenn man keine Lust mehr hat, dann sollte man konsequent sein und aufhören.

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jozu2 14.12.2017, 08:04
6. In was für schlimmen Zeiten leben wir.

In was für schlimmen Zeiten leben wir? Ich gebe Oskar Lafontaine Recht! Wie habe ich diesen Mann früher, insb. für seine Zeit als BMF, den Umgang mit der SPD und seine
irrationalen Links-Rutsch verachtet. Und jetz passiert es schon zum 2. Mal, dass ich ihm dankbar für eine klare Botschaft bin?!? Jedenfalls täte die SPD gut daran, nicht mit Angela Merkel zu spielen. Dass sie trotz Wahlverlusten immer noch an der Spitze der CDU/CSU steht, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die CDU/CSU ein erhebliches Personal-, wahrscheinlich auch Demokratieproblem an ihrer Führungsspitze hat.

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oskarlafrontal 14.12.2017, 08:11
7. Oskar

hat in allen Punkten den Nagel auf den Kopf getroffen. Angela Merkel ist für ihre Koalitionspartner eine schwarze Witwe und mit der doppelzügigen CSU-Schlange an der Brust, die trotz ihrer Winzigkeit immer noch glaubt, der Nabel der Welt zu sein und fleissig Gift versprüht, wird sie versuchen, die SPD in einer Koalition wieder bis hin zur Bedeutungslosigkeit auszusaugen. Finger weg, liebe Sozialdemokraten!

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gerd.lt 14.12.2017, 08:16
8. eingeklemmt

Ist die SPD so klein, oder will sich so klein machen, dass sie ernsthaft in Erwägung zieht mit solchen Parteien und Provinzpolitikern, mit dem Politikverständnis eines in seinen schönen bayerischen Bergen eingeklemmten Dobrindt, zukunftsorientierte Politik zu machen? Das dabei nichts als ein weiter so herhauskommen kann, ist doch jetzt schon klar.

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Leser161 14.12.2017, 08:46
9. This

Wann hatte die SPD die meiste Zustimmung, als sie klare und nachvollziehbare Aussagen getroffen hat ("Opposition").

Aber dann ging es los, statt die GroKo-Anbahnung vernünftig zu erklären* lavierte man und lavierte und es wird schlimmer und schlimmer.

*Beispiel: "Das Platzen von Jamaika ist eine Chance für uns, jetzt können wir unsere Forderungen durchsetzen, die da wären:....". Man hätte ja auch gar nicht alle durchsetzen brauchen. Selbst ein Gewinn gibt der SPD mehr Profil als das bekannte Geschwurbel.

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