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GroKo-Sondierungen: Stegner wirft Union Indiskretionen vor
DPA

Die Sondierungsgespräche von CDU und CSU mit den Sozialdemokraten kommen nur schleppend voran. SPD-Vize Stegner hielt der Union vor, sich weiterhin nicht an die vereinbarte Vertraulichkeit zu halten.

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EismannHSV 10.01.2018, 11:21
1. nicht anders zu erwarten

Die Union versucht durch gezielte Indiskretionen Druck auf die SPD auszuüben und macht Wahlkampf. Wohlwissend das die CSU von vornherein auf Eskalation aus war.
Bleibt Standhaft Ralf.......... so tief werden wir nicht sinken.

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pennywise 10.01.2018, 11:25
2. Selber Schuld....

Die SPD hat sich ja nach allen Regeln der Kunst lächerlich gemacht.
Wie kann sie erwarten, das die Union irgendeine Absprache ernst nimmt? Zumal die Sozis sich ja die letzten Jahre ohnehin von Merkel haben vorführen lassen.
Schon das Gepolter von Herrn Dobrindt zeigte ja, wohin der Hase laufen würde.
Wenn die SPD auch nur ansatzweise Charakter hätte, wären offen klare Mindestforderungen gestellt worden und gesagt:
Dies ist keine Verhandlungsmasse - basta.
Und wenn die Union jetzt schon wieder mehrfach Absprachen bricht, einfache eine Pressekonferenz:
"Wir haben zu unserem Bedauern festgestellt, dass mit der Union keine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist. Wir werden die Sondierungsgespräche beenden - basta."
Aber nein die Tröge der Macht locken zu sehr.

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marialeidenberg 10.01.2018, 11:30
3. Gezielte Indiskretion ist ein Stilmittel

unanständiger und deshalb erfolgreicher Politik. Das macht die Politiker nicht sympathisch, keiner hat die Moral gepachtet. Im Übrigen werfe der den ersten Stein, der im Glashaus sitzt.

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coyote13 10.01.2018, 11:32
4. An die CDU/CSU und die SPD Bonzen!

Ihr geht mir mit euren täglichen Schuldzuweisungen, Klagen über Indiskretion, Zweifeln an der Sache, unprofessionellem Verhalten und rote-Linien-ziehen nur noch auf den Keks! Und zwar ganz gewaltig.
Der eine posaunt erreichte Klimaziele heraus, obwohl er eigentlich die Klappe halten müsste. Der nächste beschwert sich öffentlich dass die drei Parteien doch nur angetreten wären um Kohle anderer Leute (der Bürger) zu verballern. Stegner ist Weltmeister im Twittern (nach Trump) und beschwert sich dass andere auch Twittern. Und, und, und…
Geht’s noch? In meiner Firma wärt ihr wegen fortwährender Indiskretionen schon längst GEFEUERT worden! Merkel versteht nicht was es bedeutet eine „“Nichtweitergabeerklärung““ zu unterschreiben: Wenn man die verletzt wird man abgemahnt und beim 2. Mal gefeuert! So ist das in der richtigen Welt!
Dieses Gemaule und Rumgejammere geht nun schon so seit 4 Monaten. Reisst euch doch mal zusammen und bringt es zu Ende oder lasst es ganz sein, denn offensichtlich ist die gegenseitige Liebe doch nicht so gross! Besser eine Ende mit Schrecken….
An die drei Parteien kann ich nur noch sagen: Ihr seid allesamt Versager! Ihr wollt Deutschland in eine gute Zukunft führen? Mitnichten! Ihr seid kleingeistige Läusknacker die bei der kleinsten Anforderung an Intellekt oder Charakter kläglich versagen! Setzen > 6! So wird das (besser) nichts!

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clatika 10.01.2018, 11:37
5. Die Gespräche mit der CDU ist zu beenden

Warum mit der CDU/CSU sprechen? Sie verhalten sich wie kleine Kinder, jeder will ein Gockel sein und stellt sich zur Schau, doch ersthafte Aussagen zur Gestaltung der politischen Zukunft unseres Landes FEHLANZEIGE - sie kennen nur noch Flüchtlinge.

Also liebe SPD, nicht öffentlich klagen, handeln ist gefordert. Ruft die nächste Pressekonferenz ein und erklärt die Gespräch für beendet.

Außerdem kann man mit manchen Menschen nicht reden!
Wie will man z.B. mit Herrn Dobrindt reden?

Macht endlich Schluss

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santoku03 10.01.2018, 11:43
6.

Zitat von pennywise
Aber nein die Tröge der Macht locken zu sehr.
Es sind weniger die "Tröge der Macht" als die schiere Verzweiflung und Angst, bei Neuwahlen vollends unterzugehen. Dabei besteht die Gefahr von Neuwahlen eigentlich nicht, denn bei der Alternative Neuwahlen oder Minderheitsregierung wird sich Angela Merkel für Letzteres entscheiden müssen, um nicht selbst unterzugehen.

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burgundy 10.01.2018, 11:43
7.

Na ja, so viel ist ja gar nicht bekannt geworden. Was die verfehlten Klimaziele betrifft, so pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass dieses Ziel unrealistisch war und ist. Und dazu hat auch die SPD beigetragen.

Laschet ist ohnehin eine Schwatzbase, Scheuer hat sich sehr zugeknöpft gezeigt. Mit den Jamaika - Sondierungen kann man das alles keineswegs vergleichen. Eher müsste man schon das Gepolter der SPD im Vorfeld der Sondierungsgespräche bereits als Prä-Indiskretion bezeichnen. Wenn mann dann noch einen Stegner in Ermangelung von Argumenten jammern hört, um die SPD in eine Opferrolle zu bringen, die ihr nun wirklich nicht zusteht, dann weiss man, warum es zumindest derzeit nicht angesagt ist, SPD zu wählen. Die SPD muss froh sein, wenn sie in die GroKo kommt, um nochmal vier Jahre ihrem Alterskonto gutschreiben zu können. Eine Neuwahl wäre fatal, aber, wenn der Wähler wider Erwarten nicht zu rasch vergisst, wird auch eine Wahl in vier Jahren ein Risiko für eine Partei sein, die ihr Gesicht verloren hat.

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K:F 10.01.2018, 11:44
8. Merkels Zukunftsmodell ist nicht vorhanden

Da gehen die Volksparteien in "Vorverhandlungen". Union und SPD verharren in ihren Narrativen. Wo ist Merkels "Deutschlandkonzept" mit dem sie einen Koalitionspartner überzeugen kann. Es ist nicht vorhanden! Man stelle sich vor: Ein Unternehmen hat ein Produkt zu verkaufen, bewirbt es nicht, glaubt ein Alleinstellungsmerkmal Dank "Kraft des Seins" zu haben und fordert einen möglichen PArtner zu Verhndlungen auf. Welcher poltientielle Kunde macht denn so etwas mit?

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paula_f 10.01.2018, 11:48
9. Strategie, der Verrat der SPD wird vorbeugend öffentlich

Die SPD verrät mal wieder ihre Wähler, es ist schlau von der CDU/CSU diesen Verrat jetzt öffentlich zu machen um Neuwahlen zu verhindern und die SPD zu knebeln. Das ist einfach möglich im Hinblick auf das SPD Spitzenpersonal mit reichlich peinlichen Auftritten - bätschi Frau Nahles. Vor allem wegen des unsinnigen Ausstieges aus der Energiewende und der Umweltpolitik, und unter anderem wegen der Haltung zu TTIP haben sich viele Wähler von der SPD mit Grauen abgewandt. Eine rückwärts gewandte Politik die sich dem Diktat der EON.s und Vattenfalls beugt und die arbeitende Bevölkerung immer mehr zu Hamstern in Rädern macht. Es gibt immer weniger selbst genutztes Wohneigentum und immer mehr befristete Arbeitsverhältnisse so dass Druck auf Arbeitnehmern lastet welcher damit jede Familienplanung zunichte macht. Unsere Gesellschaft wird durch die Politik zerstört und dass sehen die Wähler der ehemaligen Volksparteien.

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