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GroKo-Treffen: Bundespräsident lädt Chefs von Union und SPD ein
DPA

Eine Neuauflage der Großen Koalition wird wahrscheinlicher: Nach SPIEGEL-Informationen lädt Bundespräsident Steinmeier die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD zu einem gemeinsamen Treffen ein.

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Mr.Arbogast 24.11.2017, 11:44
1. Ist es nun am Bundespräsidenten, eine GroKo zu schmieden?

Diese Nachricht befremdet mich doch einigermaßen. Fühlt sich der Bundespräsident nun berufen, eine Große Koalition auf den Weg zu bringen? Aus welchem Antrieb heraus? Und warum ausgerechnet diese Konstellation? Warum lädt er nicht Merkel, Seehofer, Lindner und Özdemir zu einem Gespräch? Oder von mir aus auch Merkel, Seehofer, Lindner und Gauland? Was ich sagen will: Ich sehe es eigentlich nicht als Aufgabe des Bundespräsidenten an, in dieser Situation bereits so offensiv ins Geschehen einzugreifen und, wie es scheint, klare Präferenzen zu zeigen. Es ist an den Parteien, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, und ehe man andere Parteien nötigt, in eine Koalition mit der CDU zu treten, um Merkel als Bundeskanzlerin zu halten, sollte erst einmal die Frage gestellt werden, ob eine wie auch immer geartete Koalition unter Führung der CDU, aber eben OHNE Frau Merkel nicht vielleicht mehr Erfolg beim Sondieren hätte...

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d.b.licht 24.11.2017, 11:46
2. Das Problem der SPD

ist nicht GroKo oder Opposition; das Problem ist das Fehlen einer Vision und vor allem das Fehlen eines Visionärs. Mit einem mitreißenden, Optimismus versprühenden, charismatischen Politiker an herausgehobener Stelle würde die SPD an Zustimmung auch in einer Großen Koalition gewinnen. Einen solchen muss sie finden; und wenn sie in die GroKo eintritt, hätte sie dafür vier Jahre Zeit.

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stefanbodensee 24.11.2017, 11:47
3. Och neee....

bitte nicht wieder eine GroKo, ich halt das keine weiteren 4 Jahre mehr aus. Stattdessen bitte eine Minderheitsregierung, wo endlich mal wieder erbittert und kontruktiv im Bundestag gestritten und diskutiert - sowie dann auch beschlossen wird. Vier weitere Jahre Merkelscher Abnick- und Einlullpolitik muss nun wirklich nicht sein, hier sollte endlich mal was passieren ...

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biber555 24.11.2017, 11:48
4. Keine Neuwahlen

Neuwahlen kosten Geld das an anderer Stelle besser verwendet werden kann, ausserdem wird es nicht viel verändern, ausser dass die AfD stärker wird.
Es wird Zeit dass die von Steuern hochbezahlten Politiker endlich eine für die BRD vernünftige Regierung bilden, d.h. auch für die SPD nicht länger die Arbeit zu verweigern, auch wenns mal schwierig wird. Ich finde es immer noch unfassbar dass die SPD einfach sagt, dass es grad nicht passt...ich wäre arbeitslos mit der Einstellung.

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baba01 24.11.2017, 11:49
5. Tja

der Herr Bundespräsident, ist sich für nix zu schade. Genossen geht ihr nochmals mit Merkel zusammen - NIE wieder meine Stimme - NIE; NIE WIEDER...und komme mir keiner mit "staatstragender Verantwortung" - Merkel wiederum den Thron sichern grenzt wirklich schon an Selbstmord auf Raten.

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Shoxus 24.11.2017, 11:49
6. Also ich weiß

ja net wer bei der SPD das Zepter hält. Aber der hellste scheints nicht zu sein. Will die SPD ganz in der Versenkung verschwinden? Denn genau das wird dabei rauskommen, wenn sie erneut mit Merkel koalieren. Versteht das niemand? Will das niemand verstehen? Aber macht nur. Nächster Halt 15%.

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polkupyöränilmapumppu 24.11.2017, 11:49
7. Genug der Bräsigkeit

Als ob die letzten 20 Jahre des Stillstandes und Besitzstandwahrung nicht genug waren. Jetzt wieder eine Neuauflage? Die Zersplitterung der Parteienlandschaft und Stärkung rechten Gesinnungsgutes ist gerade diesen altgedienten Politikern und dessen Wählern zu verdanken.

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Pfaffenwinkel 24.11.2017, 11:49
8. Was für ein Glück,

dass wir zur Zeit den Diplomaten Steinmeier als Bundespräsidenten haben.

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eddie_klein 24.11.2017, 11:51
9. Verhandlungssache

Na, dann sollte sich die BK'in endlich mal bewegen. 2 Jahre Amtszeit, dann ein Kandidat oder eine Kandidatin der SPD, dann klappt es auch wieder mit der GroKo. Also nicht nur Flexibilität bei den anderen einfordern. Vorteil für beide - die SPD könnte in der 2. Hälfte der Legislaturperiode endlich Erfolge für sich verbuchen bzw. hätte dann größere Erfolgsaussichten bei der nächsten BT-Wahl - die CDU könnte "in Ruhe" einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin aufbauen.

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