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GroKo-Verhandlungen: Einigung auf bessere Bezahlung in der Pflege
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Nach dem Kompromiss beim Familiennachzug von Flüchtlingen einigten sich Union und SPD nun auch bei der Pflege. Bei dem Streitthema sachgrundlose Befristungen sind sich weiter uneins.

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handysmurf 31.01.2018, 00:58
1. Familiennachzug vs. Altersarmut

Wenn die Parteien ebensoviel Zeit mit dem Thema Altersarmut aufwenden würden wie mit dem Thema subsidiärer Familiennachzug könnten die Senioren jetzt besser schlafen. Aber die Senioren müssen sowieso warten was übrig bleibt von dem Geld das Schulz nach Brüssel schicken will um Europa zu retten.

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sheffard 31.01.2018, 01:10
2. Es zeichnet sich jetzt schon ab

Bessere Bedingungen und Bezahlung in der Pflege ist wieder nur heisse Luft.
Was ist denn eine bessere Bezahlung?
In erster Linie ist es der kommenden Groko wichtig dass den Pflegekonzernen
nicht die Rendite verdorben wird. Und 8000 neue Stellen ist eine Farce. Es gibt mehr Heine in Deutschland. Was soll das also bedeuten? Pro Einrichtung ein Mitarbeiter mehr? Jetzt wird es Zeit für die Bevölkerung so richtig wütend zu werden. jetzt ist die Zeit gekommen den Blendern die da meinen gewählt worden zu sein aus den gemütlichen Nichtstuersesseln zu jagen.

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Lankoron 31.01.2018, 01:12
3. Für die Tarifgestaltung

sind die Tarifparteien und nicht die Bundesregierung zuständig. Und woher sollen die Arbeitgeber das zusätzliche Geld bekommen, wird die Pflegeversicherung erhöht oder kommt extra Geld aus Steuergeldern?

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siegfried_richard_albert 31.01.2018, 01:34
4. Koalition?

Wie soll so eine funktionierende Koalition entstehen? Es geht nur ums klein, klein und die SPD lässt sich vorführen. Hauptsache Regieren und Minister Posten. Also ein weiter so.

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Freidenker10 31.01.2018, 02:19
5. Pflege und Kirchen

Dann bleibt beim Thema Pflege eine Frage offen: Erlaubt man den Kirchen als größtem Arbeitgeber der Branche weiterhin das Kirchenrecht anzuwenden? Wenn hier nichts passiert, wird rund die Hälfte der Pflegekräfte leer ausgehen denn die Kirchen geben i.d.R. nichts an die Pflegekräfte weiter! So hat beispielsweise die evangelische Kirche den letzten Tarifvertrag mit Unterstützung von Verdi nur an die Führungskräfte weitergegeben d.h. ca. 97% der Belegschaft sind komplett leer ausgegangen und müssen die nächsten beiden Jahre einen Realohnverlust hinnehmen! Von der Politik hört man bei solch mießen Aktionen gar nichts obwohl das zehntausende von Pfegekräften betrifft. Also, zwingend auch die Kirchen in die Verbesserungen einbeziehen!

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widder58 31.01.2018, 04:31
6. Kosmetik

Ich kann während der ganzen Verhandlungen keinerlei Hoffnung auf elementare Veränderungen hinsichtlich einer sinnvollen Umverteilung im Lande erkennen. Insofern ist von einer Groko schlicht nichts zu erwarten. Weitere verschenkte Jahre, welche Oppositionsparteien stärken werden, insbesondere die AfD. Scheinbar muss es soweit kommen, dass nichts mehr an dieser Partei vorbeiläuft - ähnlich wie in Österreich. Kurz und Co. werden uns vormachen, wie es läuft.

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chael 31.01.2018, 04:59
7. Pflege

Nochmals... Geld, Lohnerhöhung , 30 Silberlinge nutzen nichts, es werden Unmengen an frischen Personal benötigt und das sofort... doch woher nehmen das ist die große schwierige Frage. Fiat Geld ist in Unmengen
vorhanden, wo keiner weis wohin mit den blöden Zeug. Wir haben ja alles schon in Unmengen und fangen an uns asozial und respektlos zu benehmen. Das ist schon immer ein Zeichen gewesen für eine Gesellschaft die am ende ist. SORRY, micha

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harvey_hasi 31.01.2018, 05:08
8. GroKo Verhandlungen

Wie zu erwarten bleibt die SPD bisher weit hinter ihren eigenen Erwartungen.
Es bleibt also nur zu hoffen, dass die Mitglieder diesem "Theater" eine Absage erteilen.

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alex77lubu 31.01.2018, 05:36
9. Das Geld

für die bessere Bezahlung wäre im Altenpflegesektor schon da... Aber solange hier EK-Renditen jenseits der 100% verdient werden, versickern ganz sicher auch die politischen Maßnahmen in den Taschen der Eigner. Da müsste angesetzt werden.

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