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Großbritannien: Brexit-Partei in Umfrage stärker als Tories und Labour zusammen
Danny Lawson/PA Wire/dpa

Den beiden großen Parteien des Vereinigten Königreichs droht bei der Europawahl eine derbe Niederlage. Nicht einmal gemeinsam würden sie laut einer Umfrage so viele Stimmen erhalten wie die neu gegründete Brexit-Partei.

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ichliebeeuchdochalle 12.05.2019, 15:28
150.

Zitat von 123rumpel123
Wenn Sie anders rechnen gibt es keine Mehrheit Pro-EU und vor allem gibt es keine Mehrheit für ein 2. Referendum, was hier ja auch immer wieder gerne verbreitet wurde.
Wer wie Kollege Rumpel "2 plus 2 gleich fünf" rechnet, verbreitet selbst erfundene Parallelwelt-Aussagen.

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Vanagas 12.05.2019, 15:31
151. Interessante BREXIT- Kommentare bei SPON

Sehr interessante BREXIT- Kommentare der moralischen Besserdemokraten der SPON- Kundschaft. Eine demokratisch gefällte Entscheidung, eine andere Meinung wird und wird nicht akzeptiert. Die abstrusesten Begründungen werden an den Haaren herbei gezogen oder die Briten als gesamt tumb bezeichnet.

Glauben die, historisch gesehen, deutschen Demokratieanfänger wirklich den Bewohnern des Staates mit der ältesten Demokratie der Welt Nachhilfe in Sachen Demokratie geben zu müssen?

Die Briten meinen den BREXIT auch nach drei Jahren wirklichErnst wie die neue BREXIT- Party überdeutlich zeigt. Ich erwarte 40%plus für die BREXIT- Party Da hilft auch kein deutsches Umdeuten!

Irgendwie beneide ich die Briten!

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cobaea 12.05.2019, 15:31
152.

Zitat von Beat Adler
Die Stimmbeteiligung ist eine Funktion der Herausforderung an den Waehler: Ist er direkt betroffen, JA oder NEIN. In der Schweiz sind die Massnahmen der Regierung ALLE unter seiner direkten Kontrolle. Nur in der Schweiz kann der Stimmbuerger auch noch nach den Wahlen den Kurs der Regierung, der Parmalamente Bund oder Kanton nachjustieren, nach korrigieren, blockieren, etc. Waeren die Gewaehlten so wie in einer indirekten Demokratie mit Freischeinen versorgt, stiege die Stimmbeteiligung ins Unermaesliche;-) Bei den EU Wahlen geht es um viel mehr wie in der Schweiz bei Wahlen, Kanton oder Bund, Niemand kann die Beschluesse des EU Parlamentes nochkorrigieren. Deswegn sollte die Stimmbeteiligung in ungeahnten Hoehen sein. Leider sind sie es nicht! mfG Beat
Sehen Sie, da treffen wir uns doch wieder. Aber Sie hatten schliesslich zuvor den Zerfall der Systeme/Staaten wegen zu tiefer Stimm- bzw. Wahlbeteiligung vorhergesagt (UK, Südafrika), nicht ich. In demokratischen Rechtsstaaten (wie das UK unzweifelhaft einer ist), besteht die gleiche Kontrolle zum Nachjustieren, wie in der Schweiz. In Letzterer formuliert das Parlament die Ausführungsgesetze zu Initiativen zweifelhaften Inhalts oftmals rechtsstaats- und völkerrechtsverträglich. Genau das versuchen die Parlamente anderer Staaten auch. Hätte as Unterhaus z.B. nicht versucht, das Referendumsergebnis möglichst allgemeinverträglich zu gestalten, wäre das UK längst mit einem Hard Brexit raus aus der EU. Das Problem besteht darin, dass man sich nicht einig darüber ist, was "allgemeinverträglich" bedeutet. Das ist man sich im Schweizer Nationalrat oft genug auch nicht. Der Vorteil ist nur, dass ein Proporzsystem zu einem kompromissfähigem Parteienspektrum führt als ein Majorzsystem wie im UK.
Bei der EU gibt es relativ wenige direkt allgemeinverpflichtende Beschlüsse - die Mehrheit ist so ausgestaltet, dass die Mitgliedsstaaten (und damit deren Parlamente) die Art der Umsetzung regeln (justieren) können. Aber natürlich sollte die Wahlbeteiligung hoch sein. Wer nachher motzen will, sollte zuvor wenigstens seine Rechte wahrgenommen haben.

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ichliebeeuchdochalle 12.05.2019, 15:31
153.

Zitat von Artognou
Es wird keinen Brexit geben. Es wird weiter verschoben werden. Selbst Farage wird sich selbst und seine Partei nicht abschaffen wollen. Denn ist der Brexit einmal vollzogen wird mit seinem -ein Thema Programm- sofort Schluss sein und er in die Bedeutungslosigkeit versinken.
Farage und die anderen sind keine Arbeitnehmer-Vertreter sondern Unternehmer-Vertreter, die nach dem Brexit ihr eigenes Land zerlegen werden wie damals eine Frau Thatcher. Für Unternehmer, gegen Arbeitnehmer. Das ist das Ziel.

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BrunoBalls 12.05.2019, 15:35
154.

ÖR Fernsehen und DLF haben mir vermittelt, dass die Briten im Grunde den Brexit bedauern und ein neues Referendum wollen. Daher kann es sich nur um eine fehlerhafte Umfrage handeln, denn ich glaube unseren Medien unbedingt jedes Wort.

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BrunoBalls 12.05.2019, 15:38
155.

Zitat von helmipeters
Hier sieht man mal den Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung. In der Vergangenheit wurde uns Bürger medial vermittelt das die meisten Briten in der EU bleiben wollten. Wieso kann eine Partei, die für den Austritt ist, aus dem nichts heraus so viel Zustimmung bekommen. Interessante Frage !
Jeden Tag solche Meldungen im ör Rundfunk. Sie haben sogar 6 oder 7 Millionen Unterschriften gegen den Brexit gesammelt. Die 17 Millionen, die für einen Brexit gestimmt haben, sind da erstmal egal.

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ichliebeeuchdochalle 12.05.2019, 15:43
156.

Zitat von MisterD
Die Europawahl wird im UK viele Hardliner nach Brüssel bringen, die dort Unruhe stiften können. Und in der Kommussion wird das UK alles blockieren, solange bis die EU entnervt aufgibt und den Briten doch wieder ihre Extrawürste zugesteht. Man hätte die Briten vor der Europawahl rauswerfen sollen, ohne Wenn und Aber. Jetzt ist es zu spät...
Bitte machen Sie sich mit den Abläufen der EU-Gremien vertraut und listen dann auf, wie die Briten was genau "blockieren" können.

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haarer.15 12.05.2019, 15:46
157.

Zitat von auweia
Immer hören wir, dass das Brexit-Votum eine Art "Betriebsunfall" war und das speziell die jüngeren Briten doch sooo gerne in der EU verbleiben wollen. Jetzt bekommen sie eine zweite Chance - und wer tritt an? Eine neue(!) Brexit-Partei. Gibt es den keine spiegelbildliche "ein-Themen"-EU-remainer-Partei? Kopfschütteln....
Nö - gibt es nicht. Für mich zeigt das nur, dass am Willen der Briten aus der EU auszutreten, sich generell nichts geändert hat. Die EU hat da beim Aufschub ein ganz schwaches, ja ein falsches Signal gesetzt.

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ichliebeeuchdochalle 12.05.2019, 15:47
158.

Zitat von vormaerz
1. 34% sind keine Mehrheit. Es ist knapp über ein Drittel der Wähler. Dem stehen 66% gegenüber, die Farage ablehnen. Es ist ein relativ hohes Ergebnis, aber weit unterhalb der Ergebnisse des Referendums. 2. Der Artikel taugt in seiner oberflächlichen Darstellung mal wieder hauptsächlich dazu, Teilaspekte zum Hauptthema zu machen. Für eine sachliche Gesamtbetrachtung der Situation liefert er fast nichts. Boulevard.
1. Denkfehler: Nicht alle Brexiters wählen Farage. Es gibt auch in den anderen Parteien weitere Brexit-Befürworter.

2. Der Fehler liegt in diesem Fall bei Ihnen.

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123rumpel123 12.05.2019, 15:48
159. xxxx

Zitat von Beat Adler
Die Stimmbeteiligung ist eine Funktion der Herausforderung an den Waehler: Ist er direkt betroffen, JA oder NEIN. In der Schweiz sind die Massnahmen der Regierung ALLE unter seiner direkten Kontrolle. Nur in der Schweiz kann der Stimmbuerger auch noch nach den Wahlen den Kurs der Regierung, der Parmalamente Bund oder Kanton nachjustieren, nach korrigieren, blockieren, etc. Waeren die Gewaehlten so wie in einer indirekten Demokratie mit Freischeinen versorgt, stiege die Stimmbeteiligung ins Unermaesliche;-) Als die Stimmbuerger des Laufentales gefragt wurden, ob sie im Kanton Bern bleiben wollen oder sich dem Kanton Baselland aschliessen, etwas, das jeden Buerger direkt trifft, war die Stimmbeteiligung UEBER 97 (siebenundneuzig) Prozent. Bei der Volksabstimmung, ob der Bund den Bauern mit den Kuehen mit Hoernern mehr Subventionen bezahlen soll statt den Bauern mit den Kuehen, die enthornt sind, war die Stimmbeteiligung wesentlich hoeher wie die Zahl der Direktbetroffenen. ;-) Bei den EU Wahlen geht es um viel mehr wie in der Schweiz bei Wahlen, Kanton oder Bund, Niemand kann die Beschluesse des EU Parlamentes nochkorrigieren. Deswegn sollte die Stimmbeteiligung in ungeahnten Hoehen sein. Leider sind sie es nicht! mfG Beat
´Wahrscheinlich liegt es daran, dass undemokratische EU-Parlament eh nix wirklich Wichtiges zu entscheiden hat. Zum Glück, denn solange im EU-Parlament nicht gilt "ONE MEN ONE VOTE", wird es keine wirkliche demokratische Legitimation vom Bürger und Wähler erhalten.

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