Forum: Politik
Großbritannien: Cameron will weniger Europa
REUTERS

Die Euro-Krise verschärft die anti-europäische Stimmung in Großbritannien. Premierminister Cameron zeigt sich offen dafür, die Bürger über das Verhältnis zur EU abstimmen zu lassen. Es gebe "nicht zu wenig Europa, sondern zu viel davon".

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Litajao 01.07.2012, 10:31
140. Das meinte Cameron wohl!

Zitat von analysatorveritas
Der Übergang von der EG zur EU, von einer engen und erfolgreichen Wirtschaftsgemeinschaft hin zu einer Zusammenführung von Staaten mit ihren Währungen und Staatshaushalten hat diese heutige Glaubwürdigkeitskrise verursacht. Der Lissabon-Vertrag, die Einführung der neuen Gemeischaftswährung sollten diesen Prozess vorantreiben und zu einem Erfolg führen. Dies ist jedoch nicht eingetreten, ein mehr an Divergenz und Dissenz anstatt Konvergenz und Konsenz gehören heute zur Realität. Und dies dürfte David Cameron sicherlich gemeint haben. Und diese Fragestellung muss erlaubt sein und richtet sich nicht gegen eine erfolgreiche europäische Zusammenarbeit, so wie es diese auch in der Voreurozeit gegeben hat.
Was Cameron sagt, trifft wohl den Kern und auch die
Meinung der meisten Deutschen Bürger.

Bürgerrechte werden immer mehr ausgehöhlt, Verträge und
Gesetze einfach übergangen,
Lobbygruppen bestimmen das Leben in Europa, ohne die
Menschen zu fragen.


Ja, auf Cameron könnte man als Deutscher schon neidisch
werden, denn die jetzige Deutsche Regierung incl. der
"nicht vorhandenen Opposition"
vertritt wohl Alles, aber nicht die Meinung der Deutschen.

Aber dies alles ist ja nur der Anfang, denn wenn ESM auch
vom Bundesverfassungsgericht "abgesegnet wurde", wird
Club-Med endgültig auf Deutschland zugreifen und es sich
auf Kosten Deutschlands weiter gut gehen lassen, denn dann
gibt es gerade für diese Länder keinerlei Gründe mehr,
sparsam zu sein, sich an Regeln zu halten, denn der
Club-Med hat halt die Majorität.

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ralphofffm1 01.07.2012, 10:32
141. Grossbritannien

Zitat von sysop
Die Euro-Krise verschärft die anti-europäische Stimmung in Großbritannien. Premierminister Cameron zeigt sich offen dafür, die Bürger über das Verhältnis zur EU abstimmen zu lassen. Es gebe "nicht zu wenig Europa, sondern zu viel davon".
Auch wenn Einigkeit in Europa ein hohes Gut ist, sollte man den Briten doch mal zeigen das Solidarität eine Einbahnstrasse sein kann. Eine Volksabstimmung im Resteuropa über den Verleib von GB in der EU würde bestimmt auch ein interessantes Ergebnis bringen.

Wie die Dolchstosslegende nach dem 1 Weltkrieg in Deutschalnd, so ist auch das Eurobashing in Grossbritannienen einen willkommene Möglichkeit der einheimsichen Politiker von eigenem Versagen abzulenken. Wir sollten GB auf das wirtschaftliche Niveau eines Schwllenlandes abstürzen lassen damit sie erkennen wo ihre wahren Interessen liegen. Nicht in der Arschkriecherrei für internationale Finanzkonzerne , sondern inder Solidarität und Zugehörigkeit zu Europa.

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ernesto c 01.07.2012, 10:32
142. Wort halten

Zitat von sysop
Die Euro-Krise verschärft die anti-europäische Stimmung in Großbritannien. Premierminister Cameron zeigt sich offen dafür, die Bürger über das Verhältnis zur EU abstimmen zu lassen.
soll Mr. Cameron nach einer solchen Abstimmung, und die EU verlassen. Das Problem der EU ist, dass es zu viele Mitlaeufer gibt, die nur wegen der Mitnahmeeffekte dabei sind. Das Verhalten solcher Laender ist das eigentliche Problem der EU. Zudem steht die EU vor der Aufgabe einer noch weitergehenden Integration, der Bremser GB ist kontraproduktiv.

Aber ich geh jetzt schon jede Wette ein: GB ist auf den europaeischen Markt angewiesen, und kann sich gar nicht leisten aussen vor zu bleiben, alles andere wird die britische Vokswirtschaft an den Rand der Existenz fuehren. Deshalb wird alles nur billige anti-europaeische Rhetorik bleiben. Aber auch diese billige Rhetorik sollten die Europaer Cameron nicht verzeihen.

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hardliner1 01.07.2012, 10:32
143. EWG reicht

Zitat von burgundy2
Wenn man hier die Kommentare so sieht, dann ist es schon interessant, wie rasch das britische Gift bei den Deutschen wirkt, wie schnell die Deutschen den Briten auf den Leim gehen. Das war schon immer so und hat die Deutschen letzten Endes in zwei verlorene Weltkriege geführt. Unfassbar, dass die Deutschen NIE etwas aus ihrer Geschichte zu lernen scheinen! Also noch einmal: Der Platz Deutschlands liegt mitten in Europa. Gefährdeter kann man gar nicht sein. Die Geschichte hat das zigmal belegt. Die einzige Lösung wäre ein Aufgehen Deutschlands in Europa. Und es steht wirklich zu befürchten, dass dies nicht gehen wird unter den derzeitigen Auspizien. Unter Mithilfe der Deutschen wird Deutschland sich politisch sein eigenes Grab schaufeln, wenn die politische Klugheit nicht die Oberhand behält. Diesmal wohl endgültig. Irgendwie könnte sich einem der Vergleich mit den Punischen Kriegen aufdrängen. Den Deutschen fehlt noch der Dritte, um endgültig von der Landkarte zu verschwinden. Es ist keinesfalls angesagt, sich in sein Schneckenhaus zu verkriechen und darin entweder erstickt zu werden oder - wie in früheren, finsteren Zeiten - brutal zu explodieren! Und wenn die europäische Einheit noch so viel kostet, sie muss her, und zwar schnell. Allein schon im Interesse der Deutschen. Und hoffentlich ist es dafür nicht zu spät. Denn das Gift wirkt bereits...
Die EWG hat völlig ausgereicht. Wir brauchen keine Gemeinschaftswährung und auch keine politische Union. Wer mehr will, der nimmt die Realität nicht wahr.

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hubertrudnick1 01.07.2012, 10:33
144. Kurzsichtiges denken

Zitat von citropeel
Das die britischen Regierung seit Thatcher ziemlich viel politischen Unsinn verbrechen ist ja nichts neues. Sei es Thatcher mit ihrer Privatisierungspolitik oder Blair mit seinem Kadavergehorsam Bush gegenüber. Und jedesmal wenn ich denke, jetzt haben die Briten das Ende der Fahnenstange erreicht kommt etwas, was alles noch mal toppt. Globale Probleme lassen sich nicht mit einem mehr an Wirtschaft und einem mehr an nationalen Grenzen erreichen Mr Cameron, sondern mit einem mehr an Zusammenarbeit. Die Zeiten des mächtigen und unilateral handelnden britischen Empires sind lange vorbei. Das scheint man auf der Insel noch nicht verstanden zu haben.
Da haben sie vollkommen recht, wer so denkt und spricht, der denkt nicht nur zu kurz, sondern er hat sein Verstand abgegeben.
Wir sollte froh darüber sein, dass Europa sich zu einer Gemeinschaft zusammen findet, auch wenn noch nicht alles in Ordnung geht und noch zu viele so denken und handeln wie der Herr Cameron, so sollte man in Europa nicht nur sein Profitstreben an erster Stelle stellen wollen.
Und weil das immer noch der Fall ist, so haben wir die zur Zeit vielen Probleme.
Das kleine Nationaldenken sollte man im 21. Jahrhundert überwinden, was allerdings nicht heißen soll, dass man seine Herkunft und nationalen Identität aufgibt, aber man sollte sich nicht zurückziehen und abkapseln.
Herr Cameron sie haben noch nie was von einer Gemeinschaft gehalten, vielleicht hat das aber auch mit ihrer Erziehung zu tun.
Nur eines muss man den EU Politikern auch mit auf dem Weg geben, sie sollten endlich mal ihre Hausaufgaben machen und sich ein mal mehr für die Interssen der Gemeinschaft bemühen.
HR

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gelbeblume 01.07.2012, 10:33
145. es nerft

ich hab das in den BBC Nachrichten mit bekommen und das Gefuehl das ich dann bekam war das von ausgestossen sein und wiedermal Opfer von Rassismus zu sein.
Ich finde aber auch das man bei den Britain verstehen muss das mit Deutschland es immer einen History Clash gibt und die Englaender haben mit ihren Nachfolgen von Colonialismus zu kaempfen. Das Land ist voll mit Menschen aus aller Welt mit eingeschlossen der ehemaligen Laender die sie kontrolliert hatten. Das reicht, das ist genug, die koennen nicht noch sich um Europa kuemmern. Die Englaender fuehlen siuch genauso misshandelt und ignoriert von ihrer Regierung wie wir Deutschen von der deutschen Regierung. Diese Europa Gespinste ist momentan nur der Eisberg.

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Krokodilsträne 01.07.2012, 10:34
146. Hl. Cameron eröse uns aus diesem Jammertal

Zitat von storystory
... Ohne diese Bande von Finanzjongleuren wäre der Verschuldungsgrad in den nun schwach dastehenden EU Ländern nie auf dieses Mass angewachsen. Ist ja auch kein Wunder, dass diese NICHTS produzierende Gesellschaft genauso wie die USA niemals eine Finanztransaktionssteuer akzeptieren werden. Cameron freut sich wenn wir uns streiten, denn wenn der Euro erstmal weg ist, ja dann kann er auf Ewig so weitermachen, bis alles in einem grossen Knall zu Ende geht...
Sie checken es. Wie naiv hier dagegen viele nach dem Heilsbringer Cameron rufen. Glauben Sie etwa, der hätte bei seinen Forderungen nach weniger Regulierung aus Brüssel das Wohlergehen seiner Bürger in ihren Reihenhäuschen im Sinn? Der Typ vertritt einzig und allein die Finanzoligarchie und die Banken, die uns in die Sch... geritten haben. Dem will, das sich das grosse Casino in London weiter dreht, sonst nichts. Der steuerzahlende Pöbel geht den an seinem konservativen A... vorbei.

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Atheist_Crusader 01.07.2012, 10:34
147.

Wenn Europa in Zukunft noch eine Rolle in der Welt spielen will, dann MUSS es näher zusammenrücken. Vielleicht nicht mit der EU, vielleicht nicht mit dem Euro, aber irgendwie definitiv.

Deswegen sage ich: Tun wir endlich mal was! Kappen wir die transatlantischen Ketten. Lassen wir die Briten ihre "special relationship" doch behalten. Die wollten eh nur was mit Europa zu tun haben, solange es ihre Interessen begünstigte. Wenn sie sich noch als großes Empire sehen wollen... von mir aus.
Schmeißen wir die Briten raus und raufen wir uns endlich mal zusammen. Nennen wir lieber ein Portugiesen oder Rumänen oder Griechen "Bruder", als irgendwann einen Amerikaner oder Chinesen "Meister".
Tragen wir die NATO zu Grabe. erkennen wir dass Russlands Demokratie auch nicht schlimmer ist als die der USA... mit dem Unterschied dass Putin wenigstens auf Augenhöhe mit sich reden lässt, solange man ihn nicht als Feind behandelt. Reichen wir die Hand nach Osten, statt ewig Uncle Sams Ring zu küssen... und zusehen zu müssen, wie unsere Staatschefs wie läufige Schulmädchen um Screentime mit Obama kämpfen.

Europa hat mal die Welt beherrscht. Europa WAR mal die Welt. Alles, was gezählt hat. Die Zeiten sind vorbei, und sie kommen auch nicht wieder. Aber was besseres als kindisches Rumgebitche und Kleinstaaterei sollten wir wohl hinkriegen. Paris-Berlin-Moskau, das sollte der Kurs für unsere Zukunft sein. London braucht kein Mensch.

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kado1 01.07.2012, 10:34
148. Nicht nur die Aufnahme UK war ein Fehler

Zitat von keppler
so sind sie die Briten, "uneingeschränkten Zugang zu den Märkten" aber keinerlei Verpflichtungen. Nach der Euroeinführung war die Aufnahme des UK der größte Fehler.
UK wurde schon mit dem Brittenrabatt in die EU gelockt, man verzichtete auf viele Mrd-Einzahlungen in die EU Kasse.
Auch die Aufnahmen von sehr vielen nur Nehmerländern, wenn z.B. Polen,... keine 5 Mrd mehr im Jahr bekommt, sondern einmal einzahlen
müssten, machen sie es wie UK. Gekaufte Freundschaft ist wertlos.
Wer bleibt denn noch übrig, die diesen EU-Wahnsinn nur mit neuen Schulden finanzieren? E. I,.... erpressten schon die Kanzlerin, die können kaum einzahlen, sollen wir das auch noch übernehmen?
Sofort ein Volksentscheid oder wollen wir exportieren und dann mit Schuldenschnitten die Mrd-Waffenlieferungen mit mindestens 50% vom d.Steuerzahler bezahlen, wo ist da der Nutzen?
Ca. 90% der Deutschen sind die ganz grossen Verlierer, einige Träumer sind nur zu blöd und können nicht einmal den ganz grossen Nutzen vom ganz grossen Schaden unterscheiden.
Das Tollste ist der Hass auf die Helfer (in Wahrheit für die Zocker) nimmt stark zu, wir werden in einigen Ländern nicht mehr sorgenfrei Urlaub machen können.

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intschutschuna 01.07.2012, 10:35
149. Gelebt und

Zitat von PK2011
Beim Lesen solch unqualifizierter Kommentare stellt sich mir immer die Frage, wie oft und zu welchem Zweck der Verfasser/in in UK war und in welchem Business er/sie tätig ist.
gearbeitet, eineinhalb lange Jahre, Feb. 2005 bis Juli 2006, in denen ich mit Plumbing leben musste, dass draussen am Haus angebracht ist - das gäbs in D nie!, mit Doppelverglasung, für die man extra zahlen muss, weil's ja doppelt und nicht einfach ist - während in D die Dreifachverglasung Standart ist, in denen ich beim Zahnarzt statt in ein kleines Spülbecken auszuspucken in einen Plastiktrichter mit Schlauch dran spucken musste, den mir die Zahnarzthelferin unter die Nase hielt (Gott die Praxen dort sehen aus, wie bei uns in den 60ern), in denen mein Schwiegeropa nach einem Schlaganfall wochenlang im Krankanhaus in der neurologischen Ward lag, mit 17 anderen Opis mit schlaganfällen, deren einzige Privatsphäre ein Vorhang ums Bett war und die sich ganze 3(!) Toiletten teilen mussten, in einem Land, in dem die Züge genau nie pünktlich sind, in dem Stromausfälle an der Tagesordnung sind, und damit meine ich, fast täglich vorkommen, die Liste ist ewig lang, soll ich wirklich weiteraufzählen? GB ist schon fast ein 3. Weltland, wenn man den Lebensstandart des Ottonormalbriten mit dem auf dem Festland vergleicht. Traurig aber wahr.

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