Forum: Politik
Großbritannien: Dutzende Konservative rebellieren gegen Brexit-Deal von Premier May
Getty Images

Der Widerstand gegen Premierministerin May in den eigenen Reihen wächst: Eine größere Gruppe der britischen Torys sei bereit, sich gegen ihre EU-Austrittspläne zu stellen, sagt Ex-Kabinettsmitglied Baker.

Seite 1 von 10
fatherted98 09.10.2018, 11:22
1. mal sehen...

...was die britischen Bauern im April 2019 sagen....wenn die Zahlungen aus Brüssel ausbleiben....wahrscheinlich merken die das erst im Juni wenn das Bankkonto leer ist....und da London nichts nachschiebt werden die Gesichter lang werden....aber ich wette dafür machen die dann auch die EU verantwortlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchie3 09.10.2018, 11:23
2. Vielleicht habe ich keine Ahnung

und alles verpennt. Aber bisher hat GB nicht einen einzigen Vorschlag gemacht den die EU ohne Selbstmord akzeptieren kann. Was soll also das Gegacker, der harte Brexit kommt, ob die nun den Zwergenaufstand machen oder nicht. Hauptsache mal wieder in der Presse oder was?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wi_hartmann@t-online.de 09.10.2018, 11:30
3. Großbritanien

Immer mehr englische Politiker kehren zur Realität zurück, weilEngland ohne Europa zum wirtschaftlichen Zwerg mutiert.
Der Finanzplatz London wäre weg, die meisten Firmen aus derEU so auch deutsche Autohersteller würden die Insel verlassen.
Hinzu käme, daß die irische und schottische Frage innenpolitischenZündstoff erzeugen würde und heute schon Realität ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kapustka 09.10.2018, 11:31
4. Es ist traurig

Cameron hat als Premier total versagt und das Land ohne Not in das Brexit-Dilemma hinweinmänoveriert. May ist unglaublich schwach. Johnson ist charismatisch aber unberechenbar. Corbyn ist ein sentimentaler Sozialist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bodoochjag 09.10.2018, 11:31
5. alles ist relativ:

es wird einen deal geben, und Corbyns fraktion wird zustimmen. Danach wahrscheinlich Neuwahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alterknacker54 09.10.2018, 11:31
6. Glaubt eigentlich irgend jemand ernsthaft,

dass es noch zu einem BREXIT kommen wird?
M.E. alles nur Theater....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
m_s@me.com 09.10.2018, 11:33
7. Welcher Deal? There isn’t any!

Welchen Deal will denn Westminster absegnen? Es gibt derzeit kein Übereinkommen mit der EU, da ist nichts, was man absegnen könnte!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_denkender_Querulant 09.10.2018, 11:38
8. Ziel der Hardliner?

Ich frage mich seit dem Referendum, was das Ziel der Brexiter und der Befürworter ist. Wie sollte das Empire, reduziert auf die Finanzmetrolope London mit ein bisschen verwaister Industrie drum herum, zu altem Glanze zurück finden?

Wir leben nicht mehr in der Zeit de Seeräuber, England ist heute, Atomwaffen hin oder her, eine kleine Regionalmacht in einer durch und durch verteilten Welt. Es gibt nur noch Verdrängungswettbewerb und große verdrängen kleine. Die erfolgreiche Schweiz erkannte, dass es nur mit der EU weitergeht.
In welcher Region will England Partner suchen? Mit der EU wird man in den nächsten Jahrzehnten bis aufs Blut konkurrieren, denkt man an Steuerpläne der Briten. Die USA lachen über den alten Kolonialherren, da ist vielleicht der Status als 51er Bundesstaat möglich, sozusagen vom Regen der EU in die Traufe der USA. China braucht England nicht, mit Russland ist man verfeindet. Wer und was bleibt? Der alte Commonwealth ist mehr eine Folkloreveranstaltung, denn ein gemeinsamer Wirtschaftsraum.

Wenn England es schaffen würde, einen vierten neuen großen Block neben USA, EU und China zu formen, wäre das wünschenswert, aber nicht realistisch. Auch wenn mit Kanada, Indien, Südfafrika und Australien strategisch gute Positionen bedeckt sind, kann England maximal Partner werden. Da hätte die EU mehr Optionen.
Das Verhalten der englischen Politiker ist mir ein Rätsel. Es geht nur um eigene Befindlichkeiten, eigene Positionen und eigene Macht, an Land und Leute scheint niemand zu denken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manu-40 09.10.2018, 11:42
9. England, nicht Großbritannien, ist das Problem

Mit meiner achtjährigen britischen Vergangenheit war ich schockiert und enttäuscht, als das erste Referendum (ich glaube, ein neues ist unvermeidlich) eine kleine Mehrheit für den Brexit lieferte. Ich habe versucht, die Gründe dafür zu erfahren, die bis heute dominant bleiben: "die Kontrolle zurück zu gewinnen" und "die EU-Kosten in Höhe von £350.000.000 pro Woche an das NHS umzuleiten". Was die erstere anbelangt, sehe ich nur wie das UK "die Kontrolle“ über fast alles verliert, einschließlich über die Länder, die noch immer die Definition "Großbritannien" legitimieren. Was Letzteres betrifft, so habe ich gelesen, dass der NHS £ 500.000.000 pro Woche benötigt und dass die mythologischen £ 350.000.000 nur in den "imperialen Gehirnen" von Farage, Johnson und Ree-Mogg und deren Enablers existieren.

Zwei Jahre sind vergangen und inzwischen sind fast eine Million junge Menschen 18 Jahre alt und wahlfähig geworden. Ich bin überzeugt, dass es jetzt eine klare Mehrheit für "Remain" gibt, da die intensiven und emotionalen Diskussionen, die in den letzten zwei Jahren stattgefunden haben, nicht wenige Brits aufgeklärt haben.

Kein Land in der EU will das Vereinigte Königreich verlieren, wie die anderen Länder Großbritanniens die EU nicht verlieren wollen. Es liegt also an den englischen Tories, ihre archaischen und deplatzierten imperialen Rêves-de-Grandeur aufzugeben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10