Forum: Politik
Großbritannien: Johnson will Brexit um ein halbes Jahr verschieben
AFP

Vor seiner Rede beim Parteitag der britischen Konservativen versucht Ex-Außenminister Johnson, die Regierung unter Druck zu setzen. Sollte er zum nächsten Regierungschef ernannt werden, will er mit dem Brexit warten.

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123rumpel123 02.10.2018, 16:51
190. xxx

Zitat von lanzelot72
Ich muß hier einmal etwas ganz grundsätzliches klarstellen: Die Frage des Erlöschens der Landerechte für britische Fluggesellschaften wurde NICHT von Juncker in den Raum geworfen, sonder er hat lediglich aufgegriffen und wiedergegeben, was die BRITISCHE Regierung in ihren eigenen Analysen ("technical papers") veröffentlicht hat! Das Thema geht seit Wochen durch die britische Presse und ich bin reichlich erstaunt, daß die Wortführer der angeblichen EU-Erpressung, Bestrafungsmentalität und anderem Unsinn hier im Forum das bis heute noch nicht mitbekommen haben wollen. Ist das schlichtes Unvermögen oder Ahnungslosigkeit oder gezielte Taktik?
Die Antwort ist simpel. Im Gegensatz zu Junker hat London dies nur als Fakt dargestellt, der durch simple Verhandlungen und Vereinbarungen gelöst werden kann.

Junker tut allerdings so, als ob nur die britischen Flieger betroffen wären, und für die EU-Fluggesellschaften alles so easy going "beim alten" bleiben würde.

Das ist wohl der Unterschied.

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vera gehlkiel 02.10.2018, 16:59
191.

Wieder ein Rechtspopulist, der ein ganzes Land auf Grund laufen lässt, um dann Regierungschef werden zu können. ( Vulgo: boah, ja eh, Mama wusste schon, als das feiste Bübchen sie aus der Wiege heraus angrinste, dass ihr kleiner Liebling ganz ganz besonders übertoll ist, und jetzt hat Boris wirklich endlich ein Pfund weichen Kot geliefert, welcher der Mama die Tränen der schieren Rührung in die Augen treibt!) Johnson ist nur leider ein Geiselnehmer und Terrorist. Der zwar wenigstens ohne Bomben und Schiessgewehre auskommt, der aber nichts desto trotz die Zukunftsaussichten von Abermillionen jungen Leuten sabotiert, indem er Grossbritannien in eine Art von modifizierter Steinzeit zurückzuputschen versucht. Theresa May, die sich nun als Erfüllungsgehilfin wider Willen des perfiden Intriganten herauszukristallisieren scheint, kann einem leid tun. Diesen Freak aber kann ich trotz seiner Durchtriebenheit nicht bewundern, sondern nur masslos verachten. Es sind "Politiker" wie dieser, wie sie die Welt gar nicht mehr gebrauchen kann, wenn sie denn jemals wirklich ein besserer Ort werden will.

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111ich111 02.10.2018, 17:03
192. Euro

Zitat von rudig
auch ich würde eine EWG der EU vorziehen. Je enger die politische Vereinigung und je mehr Brüssel bestimmt, desto mehr Probleme gibt es. Das schlimmste war die Einführung des Euro der durch die unterschiedlichen Wirtschaften der einzelnen Staaten nicht funktionieren kann. Die Briten haben das alles erkannt und wollen aus all diesen Gründen raus. Ich kann sie verstehen und hoffe, daß sie nach einer gewissen Übergangszeit Erfolg haben.
Sie wissen schon, dass GB nie den Euro hatte, sondern nach wie vor das britische Pfund? Dass folglich der EURO und dessen Entwicklung GB irgendwo vorbeigehen kann? Und dass GB unbedingt in die EU wollte (trotz großer Bedenken Frankreichs und anderer), als es wirtschaftlich am Boden lag? Und dass die EU aus der EWG durch kontinuierliche Entwicklung hervorgegangen ist? Nicht? Dann schreiben Sie bitte auch keine erschütternden Kommentare, nur um ihrem Gesinnungsgenossen verbal auf die Schulter zu klopfen.

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