Forum: Politik
Großbritannien: May setzt Deadline für finale Brexit-Abstimmung
WILL OLIVER/EPA-EFE/REX

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag soll bald endlich ein Ende haben. Premier Theresa May will das britische Parlament bis zum 12. März über ein entsprechendes Dokument abstimmen lassen.

Seite 6 von 6
rw@duesterwald.info 24.02.2019, 22:41
50.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-eu-erwaegt-offenbar-verschiebung-um-zwei-jahre-a-1254907.html

Bitte nicht nochmal 2 Jahre um den heißen Brei herumreden und nach neuen Rosinen betteln

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Frietjoff 24.02.2019, 22:44
51.

Zitat von mkalus
Ich denke mal die Größte Wahrscheinlichkeit ist das die Briten am 30. März direkt rauben sind, ohne Übergangsdeal und dann wird die nächsten 10 Jahre erstmal darüber »diskutiert« wer denn nun Daran Schuld hat (Die EU natürlich).
Nun, genau darauf spekulieren die fanatischen EU-Hasser sowohl der Tories (die extrem orwellsch benannte »European Research Group« mit bis zu 60 Mitgliederns) als auch der europafeindlichen Linksnationalen um Corbyn. Wie viele das sind, ist sehr schwer einzuschätzen. Wohl eine kleine Mehrheit innerhalb Labours. Andererseits hat Corbyn ja die Wahl zum Partei- und Fraktionschef gewonnen und ihm droht kein Sturz.

Schlimm, wenn ausgerechnet diese antieuropäische Querfont ihren Willen bekäme.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Frietjoff 24.02.2019, 22:46
52.

Zitat von Artognou
Es wird vermutlich gar keinen Brexit geben.
Dann skizziere uns mal bitte GANZ GROB, wie die Mehrheit von 326 Abgeordneten aussehen könnte, die das gegen den Willen der Chefs der beiden größten Fraktionen beschließen könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 25.02.2019, 23:24
53.

Zitat von pepe-b
Das ist zu flach gedacht. Was genau hat denn das britische Volk entschieden? Und welchen Teil davon will die britische Politik nicht umsetzen? Meines Erachtens diskutiert die Politik nicht über das Ob, sondern über das Wie. Hat das britische Volk dazu gesprochen?...
Das "Volk" hat nur darauf geantwortet, was gefragt wurde. Wo waren die ganzen Politiker damals, als die Frage des Referendums formuliert wurde? Das ist ein Versagen der Britischen Politiker und der Britischen Demokratie. Das Referendum war zu flach gedacht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 25.02.2019, 23:28
54.

Zitat von Artognou
Wenn UK in der EU bleibt, dann muss dies allerdings für die Briten in irgendeiner Form Konsequenzen haben. Einfach zum Tagesgeschäft kann nicht übergegangen werden.
Konsequenz? Nicht mit BoJo und Farage.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tkurz 25.02.2019, 05:25
55. Genau davor habe ich Angst....

Zitat von Artognou
Es wird vermutlich gar keinen Brexit geben. Das ganze großmäulige Gerede von wegen „lieber keinen Vertrag, als einen schlechten...“ hat sich als Trugschluss erwiesen. Am Ende wird May den „Schwanz“ einziehen und die Notbremse reißen. Wenn UK in der EU bleibt, dann muss dies allerdings für die Briten in irgendeiner Form Konsequenzen haben. Einfach zum Tagesgeschäft kann nicht übergegangen werden.
was wenn die Britten in der EU bleiben und alles in allen Gremien blokieren? Damit diese dann den Vertrag bekommen den diese wollen (fals die Britten es bis dahin hinbekommen das überhaupt zu wissen.).
Also die EU quasi als Geisel nehmen um ihre Vorstellungen zu bekommen um dann wieder den Artikel 50 zu ziehen wenn Sie den Vertrag haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tucson58 25.02.2019, 06:14
56.

Zitat von quark2@mailinator.com
UK sollte den §50 zurückziehen und dann nochmal in Ruhe nachdenken. Ganz offensichtlich kommt man aus der EU nicht richtig raus, wenn man die Grenze in Irland nicht schließt. Eins von beidem geht nur, solange man Nordirland keine Sonderrechte geben will. Zollunion etc. sind Unsinn. UK kann sich nicht Gesetzen unterwerfen, bei deren Aufstellung es kein Mitspracherecht hat. Also bitte Schluß mit dem Nonsense und Neustart.
Die Schweiz und Norwegen praktizieren dieses schon jahrelang so . also kann es, wenn man es vernünftig angeht, kein solcher Nonsens sein !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tucson58 25.02.2019, 06:22
57.

Zitat von Artognou
Es wird vermutlich gar keinen Brexit geben. Das ganze großmäulige Gerede von wegen „lieber keinen Vertrag, als einen schlechten...“ hat sich als Trugschluss erwiesen. Am Ende wird May den „Schwanz“ einziehen und die Notbremse reißen. Wenn UK in der EU bleibt, dann muss dies allerdings für die Briten in irgendeiner Form Konsequenzen haben. Einfach zum Tagesgeschäft kann nicht übergegangen werden.
Da die EU nun plötzlich an eine "Brexitverschiebung" um 2 Jahre für den Austritt signalisiert , kommen sie mit ihrer Vermutung wohl der kommenden Realität sehr nahe .

Für mich ist das mittlerweile, das grösste Poilittheater und eine Volksverdummung erster Güte . 2 Jahre ist das nun schon Thema Nr.1 und jetzt sollen es noch weitere 2 Jahre in Verlängerung gehen?!


Was machen die eigentlich wenn es denn mal wirklich schwerwiegende Probleme in Europa gibt ?


Man braucht sich nicht wunderen , wenn zum einen beim Bürger eine Politikverdrossenheit ensteht und die EU weiter an Glaubwürdigkeit und Zuspruch beim Bürger verliert .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pepe-b 25.02.2019, 09:28
58. @ tucson58

Werter Forist, ich frage mich langsam, die b Sie ein Bot sind. Nur ein Bot liest nämlich die Antworten auf seinen Kommentar nicht. Unter wirklich jeden Brexit-Artikel schreiben Sie den Unsinn von Norwegen oder Schweiz und unter jedem Artikel werden Sie mindestens zehn Mal auf den Unsinn hingewiesen. Also hier ein weiteres Mal: UK lehnt das Norwegen- und Schweiz-Modell ab, da beide Modelle Pflichten wie die Personenfreizügigkeit und Binnenmarktkonformitäten beinhalten, die UK nicht will. Beide Modelle wurden von der EU angeboten, beide hat UK abgelehnt. Für Norwegen und die Schweiz gibt es die offene Grenze NICHT zum Nulltarif, so wie es UK gern hätte. Mit freundlicher Bitte um zukünftige Beachtung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frank.best 25.02.2019, 10:03
59. an alĺ die demokratieverteidiger

An alle Kommentatoren, die den Untergang der Demokratie aufziehen sehen, wenn UK nicht aussteigt: Es ist KEINE Demokratie, wenn die Menschen im Vorfeld von Populisten über die Auswirkungen belogen und betrogen werden. Es ist KEINE Demokratie, über etwas abzustimmen, dessen Details noch nicht mal Ansatzweise bekannt sind. Es ist KEINE Demokratie, wenn ein derart schwerwiegende Entscheidung mit gerade mal 50,x % beschlossen wird, für sowas gibt es mit gutem Grund 2/3 Mehrheiten. Und es ist KEINE Demokratie, wenn dem Volk nach Bekanntwerden der tstsächlichen Konsequenzen keine Möglichkeit zu erneuter Abstimmung gegeben wird.


Eine Verschiebung bis zum Bekanntwerden der Ausstiegsmodalitäten und dann eine erneutes Referendum. Das wäre Demokratie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 6