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Großbritannien: Mays Minister erwägen Brexit-Alternativen
AFP

Theresa May kämpft für den Brexit-Deal mit der EU - doch ihre Minister haben laut "Times" andere Pläne. Im Kabinett werden demnach zwei Szenarien durchgespielt.

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Leser1000 15.12.2018, 11:37
1. Modell Norwegen/EFTA

M.E. wäre das kein schlechter Deal. Die Briten sind nunmal gespalten. Rd. 50 % - mal mehr mal weniger- wollen nicht in der EU sein. Das wird sich wohl nicht ändern. GB in der EU wäre ein dauerndes Problem. Die EFTA Lösung erscheint da sehr sinnvoll.

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sikasuu 15.12.2018, 11:42
2. Ja, das wird auch langsam Zeit, das man in GB realistisch nachdenkt!

Vielleicht eine neues Referendum, gut vorbereitet, oder doch Canada, Norwegen ++, das Schweizer Modell ging ja auch....
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Und wenn dann das Volk sich mit 51/49% doch für einen Verblieb in der EU ausspricht, sollte man das auch nicht ganz so abtun.
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3 Monate sind ja ausreichend Zeit um diese Fragen tief&grundsätzlich zu ventilieren.
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Oder wäre es vielleicht doch besser mit einer ganz neuen Regierung, gestützt auf Neuwahlen mit soliden Mehrheiten, diese Fragen wirklich ganz neu anzufassen?
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Denken wir alles mal durch.... denn gut Ding will Weile haben:-(
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Frei nach Obelix: Die spinnen die Briten:-(
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Trink weiter heißes Wasser mit Milch & pflegt den Rasen gut. Ist doch alles ganz einfach. Außen-& Innenpolitik ist doch wie dieser Rasen. Säen & dann nur 200-300 Jahre gut pflegen. Dann wird das mit der Wiese&dem Brexit bestimmt verry well. Ist es nicht?

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Outdated 15.12.2018, 11:49
3. Das Norwegen Modell

Ist so ein Gespenst das immer wieder durch die englische Politik geistert und alle Informationen die sie, auch von Norwegen dazu bekommen, werden geflissentlich ignoriert.
Es ist, um es kurz zu sagen, keine Option.
1: Ist die EFTA nicht wirklich an einer Mitgliedschaft GBs interessiert.
2: Eine Mitgliedschaft in der EFTA würde GB zwar von manchen EU regularien befreien, dafür aber wieder neue Bürden auferlegen. Z.B: könnte GB weiterhin keine eigenen Handeslverträge abschließen.

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derboesewolfzdf 15.12.2018, 11:50
4. und schon jammern wieder alle....

VW, Daimler und BMW haben alleine im 1. Halbjahr 2018 18 Milliarden Euro Gewinn eingefahren. Hochgerechnet also in etwa 36 Milliarden in 2018. Was jammern die dann über 2 Milliarden, die der Brexit kostet? und inwieweit sind dann Jobs betroffen? Etwa nur, weil die Aktionäre lieber Menschen entlassen, anstatt auf ein paar Euro Rendite zu verzichten?

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pahrump 15.12.2018, 11:51
5. Unternehmer auch unfähig?

Seit mindestens 2 Jahren wissen auch die Unternehmen über die Varianten bescheid. Sollte man jedenfalls denken. Und haben anscheinend den Schlaf des Gerechten geschlafen. Wie so oft . Hauptsache, der Bonus stimmt und ansonsten „Nach mir die Sintflut“. Die Arbeitnehmer werden weiterhin dem Lohnniveau nach unten angepasst, damit alle Zahlen stimmen. Einzig die Franzosen scheinen in der Lage, für ihre Bedürfnisse auch mal die Sau herauszulassen. Sind natürlich aus deutscher Sicht alles Kriminelle!

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SissyGerman 15.12.2018, 11:52
6. Bewundernswert

Diese Briten tun so, als hätten die das Heft des Handelns in der Hand. Das Jammern der Wirtschaftsfunktionäre tun wir mal als übliches Gejammer ab. Als hinge die Weltwirtschaft von dieser Insel mit zwei Bergen (Jim Knopf) ab? Jim Knopf und Lukas so wirken May und Ihr Kabinett. Wo ist eigentlich der europäische Fusselkopf Johnson? Von dem hört man ja nix mehr. Methode Beckenbauer: Fresse halten und hoffen,daß Gras über die Sache wächst?

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Alias iacta sunt 15.12.2018, 11:52
7. Dann soll Frau May auch den Schaden für D bezahlen

und ganz wichtig: Unsere Buka muss das vorher ganz klar und deutliche einfordern. Bislang liest man da nichts davon. Ist wieder mal Aussitzen am Laufen und wenn es dann knallt, gibt es undurchdachte Hoppla Hopp Maßnahmen, die wieder wir Steuerzahler bezahlen dürfen.
Es geht nicht nur darum zu sagen, der Vertrag wird nicht wieder aufgeschnürt, sondern wir von der EU wollen so und so viel Schadenersatz von GB im Falle eines ungeregelten Brexit.

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Ökofred 15.12.2018, 11:54
8. Naja..

Zitat von Leser1000
M.E. wäre das kein schlechter Deal. Die Briten sind nunmal gespalten. Rd. 50 % - mal mehr mal weniger- wollen nicht in der EU sein. Das wird sich wohl nicht ändern. GB in der EU wäre ein dauerndes Problem. Die EFTA Lösung erscheint da sehr sinnvoll.
Sie haben zwar recht .. aber ich glaube das wird auch nix. Dieser deal verbindet alle Nachteile für GB (Zahlungen) ohne Vorteile, da wäre der Verbleib sinnvoller. Unverständlich scheint mir noch die Verweigerungshaltung der Opposition im Parlament, die ja eigentlich nix gewinnen kann. ABer die Wirtschaft des Landes riskieren wären Sie gleichzitig über die Unfähigkeit der Regierung schimpfen.

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stuff 15.12.2018, 11:57
9. Norwegen-Deal:

Da müssen die anderen (Norwegen etc.) Staaten auch noch zustimmen. Ausserdem haben sich die Briten den Deal bestimmt noch nicht genau genug angeschaut: Es bedeutet nämlich, weiter Zahlungen nach Europa leisten zu müssen. Die ganzen 'goodies', die solche Staaten bekommen, haben nämlich ihren Preis, und der ist an die EU zu leisten. Ausserdem hätten sie natürlich auch, genau wie Norwegen, absolut kein Mitspracherecht, Hört sich irgendwie nicht besser an, als in der EU zu sein, aber mir als überzeugtem Europäer soll's recht sein.

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