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Großbritannien: Mays Minister erwägen Brexit-Alternativen
AFP

Theresa May kämpft für den Brexit-Deal mit der EU - doch ihre Minister haben laut "Times" andere Pläne. Im Kabinett werden demnach zwei Szenarien durchgespielt.

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Vadomar 15.12.2018, 14:22
90.

Das Problem ist, dass die ganze Situation so verfahren, dass vielleicht sogar ein harter Brexit gut wäre, damit die Briten endlich zu Besinnung kommen.
Der Riss geht nicht nur durch die Bevölkerung. Auch die Tories, extremes Beispiel die Johnson Brüder. Und auch Labour ist sich nicht einig. Corbyn steht eigentlich auch für einen europafeindlichen Kurs, während Starmer z.B. für ein 2.Referendum eintritt.
Alles ein unsagbares Chaos. Hervorgerufen durch Opportunisten und Populisten wie Cameron, Rees-Mogg, Farage und Boris Johnson.

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chilischweiz 15.12.2018, 14:27
91. Das Problem dieses Europas...

Zitat von 123rumpel123
Das derzeitige Austrittsabkommen, inclusive der windelweichen nichtssagenden EU-Versicherungen hinsichtlich dem Backstop hat keine Chance im Unterhaus. Efta wäre kein Fortschritt, dürfte also auch keine Chance haben. Ein zweites Referendum bringt auch nichts, da das Land nach wie vor in der EU-Frage gespalten ist. Eine klassische Zwickmühle. Mays Dilletantismus gipfelt jetzt auch noch in der Verschiebung der Abstimmung. Der Schaden für die Wirtschaft in Bezug auf Unsicherheit , könnte in den letzten Monaten größer sein, als es ein harter Brexit hätte anrichten können. Jetzt rächt es sich für die Torries, dass sie nicht schon vor knapp zwei Jahren angefangen haben, sich auf einen "harten Brexit" vorzubereiten.
heisst EU und Euro. UK, Frankreich und Italien sind nach Deutschland seine grössten und stärksten Mitglieder. Und in Spanien, dem nächstgrössten Land, ist eine Krise der sozialistischen Regierung ohne Mehrheit angesagt, die nationalistische Parteien voraussichtlich fördern wird. Was muss denn noch passieren, dass Selbstzweifel am Zauberwort Europa thematisiert werden?

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nisse1970 15.12.2018, 14:32
92. Norwegen? Im Ernst?

also.. Personenfreizügigkeit? Keine Handelsverträge? .. und EU Vorgaben akzeptieren? Unter der Aufsicht des EUGH? Irgendwas sagt mir, dass der Brexit von den Protagonisten irgendwie anders gemeint war. Breitgrins. Die Briten wollen also wirklich vom Platz an der Sonne in die 2. Reihe? Also Humor haben sie..

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perello 15.12.2018, 14:59
93. Unfassbar! EFTA? Wirklich?

UK wollte raus aus der EU, in der sie stimmberechtigtes, einflussreiches Vollmitglied mit endlosen Sonderkonditionen sind. Sie wollte keinen Einfluss mehr von den anderen Ländern auf ihre eigenen Sachen. Nach dem man gemerkt hat, dass die EU sich nicht verarschen lässt will man jetzt in die EFTA, die die EU-Regeln akzeptieren muss, keinerlei Mitspracherechte hat und in der Riesen wie Liechtenstein Veto-Recht besitzen?

Unfassbar! Was für ein erbärmlicher, lächerlicher Haufen!

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petzle 15.12.2018, 15:00
94. Kindergarten

liebe Briten, macht doch bitte endlich ein zweites Referendum. Danach gibt es Klarheit, keiner braucht mehr zu jammern, zu lügen und ein jeder muss die Entscheidung akzeptieren....

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HWRH 15.12.2018, 15:13
95. Die Konflikt Vorbereitungen

gegen Russland laufen auf Touren. Der Brexit ist beschlossen und gewollt. Jetzt wird noch in Verhandlungen mitgenommen von der EU was geht. Eine Auseinandersetzung bring GB mit den USA wieder ganz nach vorne. Geschichte wiederholt sich halt doch. Die Insellage hat dann halt Riesen Vorteile.

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dbeck90 15.12.2018, 15:13
96. Ein Positives hat es

Aktuell erfindet die EU alle Schlag weg neue Gesetze, um Unternehmern das Leben zur Hölle zu machen - die Meisten gehen pleite, auch wegen Händlern aus Fernost, die zusätzlich zu den Mehrkosten (DSGVO, ElektroG vom 15.08.18, Neues Verpackungsgesetz 01.01.2019, die Liste ist lang) ihre eigenen Produkte ohne Einhaltung jedweder gesetze für Bruchteile vom Marktwert anbieten kann. Innovationen können sich nur noch die Großen leisten. Was bleibt ist eine sich immer weiter aufbauende Unterschicht, ausgebeutet von einigen großen Unternehmen. Und immer wieder scheiternde Start-Ups. Hab selbst den Sprung grad noch so geschafft.

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wauz 15.12.2018, 15:26
97. Krise ist Chance

der Harte Brexit, der kommen wird, ist eine Chance. Dadurch nämlich, dass das bisherige Konstrukt "Vereinigtes Königreich" zusammenbricht, und etwas neues entsteht. Aus meiner Sicht wären drei Einzelstaaten , England, Schottland und Wales, das Ideal. (Die irischen Counties sollten in der Republik Irland aufgehen). Als Altnernative wäre ein Bundesstaat mit einer verfassung nach Vorbild des GG möglich. Für die Fortentwicklung der EU sind aber kleinere Einzelstaaten besser. Klar ist, Britannien muss nach einer neuorganisation in die EU zurück. Und zwar ohne Königtum und Adelsgedöns.

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kuac 15.12.2018, 15:29
98.

Zitat von chilischweiz
Das Problem dieses Europas... heisst EU und Euro. UK, Frankreich und Italien sind nach Deutschland seine grössten und stärksten Mitglieder. Und in Spanien, dem nächstgrössten Land, ist eine Krise der sozialistischen Regierung ohne Mehrheit angesagt, die nationalistische Parteien voraussichtlich fördern wird. Was muss denn noch passieren, dass Selbstzweifel am Zauberwort Europa thematisiert werden?
Sie wollen anscheinend wieder ein Europa der egoistischen Nationalstaaten, so wie vor dem WKII. Sie wissen aber doch sicher auch, wohin das damals geführt hatte? Die EU ist eine Garantie für nie wieder Krieg in Europa untereinander.

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taanuu 15.12.2018, 15:33
99. "Drin heißt drin - und raus heißt raus"

sagte Wolfgang Schäuble nach dem Referendum. Wie recht er hatte, zeigt sich immer deutlicher. Weder der deal noch EFTA sind für die harten Brexshiter akzeptabel. Es bleibt nur Schäubles Alternative und darüber kann nur in einem zweiten Referendum entschieden werden.
Dann weiß der Souverän - das Volk - genauer, worüber zu entscheiden ist, ein Austritt mit allen Konsequenzen oder der Verbleib in der EU, ebenfalls mit allen Konsequenzen. Das allein ist eine saubere Lösung und mir persönlich ist beides recht, auch wenn ich den Abschied des UK bedauern würde.

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