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Großbritanniens neuer Premier: Johnson stellt Bedingung für EU-Gespräche
Rui Vieira/PA Wire/DPA

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kanzlerin Angela Merkel haben den neuen britischen Premier eingeladen. Boris Johnson will sich aber wohl nur treffen, wenn die EU sich beim Brexit-Deal deutlich bewegt.

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Giesinger 29.07.2019, 19:43
1. Reisende soll man nicht aufhalten

Dann gehen die Briten halt ohne Abkommen.

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philipp.zehlicke 29.07.2019, 19:53
2.

Man könnte meinen BoJo hat noch nicht realisiert, in was für einer Verhandlungsposition er sich befindet und wer eigentlich von wem etwas will. Anders sind diese "Bedingungen" ja nicht zu interpretieren.

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LirumLarom 29.07.2019, 19:54
3.

JoBo soll mal ruhig auf seiner Insel bleiben und sich, wenn er den EU-Austritt an die Wand gefahren hat, von seinen Landleuten in die Wüste schicken lassen.

Die EU-Austrittsverhandlungen sind geführt und abgeschlossen. Wenn GB nachverhandeln will, gut - die anderen EU-Länder wollen aber nicht mehr, und das ist auch gut so!

Dann eben einen NoDeal-Brexit!

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zuckerfuchs 29.07.2019, 19:55
4. tja,...

... dann muss das Bürschlein wohl zuhause bleiben. Ich bin immer noch fest der Meinung, dass die Briten sich umgucken werden, wenn sie den harten Gang wollen. Nur die USA als Partner mit ihrem konfusen, emotionsgeladenen, unberechenbaren, rassistischen und narzistischen Führer dürfte auf Dauer etwas knapp sein.
Da sämtliche Handelsabkommen der Briten EU Abkommen sind, werden sie mit jedem einzelnen Vertragspartner neu verhandeln müssen. Und die werden das zu nutzen wissen. Ein einzelnes Land hat da lange nicht so viel zu melden, wie die gesamte EU. Hinzu kommt, dass die Briten sich seit über 50 Jahren immer nur mit Sondervereinbarungen die fetten Rosinen aus Europa rausgepickt haben. Damit ist es dann auch von jetzt auf gleich vorbei. Und das wird sie auch empfindlich treffen.
Wobei es mir um die mittlerweile große Mehrheit der Briten wirklich leid tut, sie würden mit den Infos von heute sicherlich anders in einem zweiten Referendum abstimmen. Irgendwann werden sie die jetzigen Entscheider dafür auch teeren und federn.

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reznikoff2 29.07.2019, 19:57
5. Johnson...

...wird auf die Unterstützung Amerikas bauen. Wegen der Special Relationship, und weil das die Briten ja immer so machen, wenn’s eng wird. Typisch Weltmacht eben.

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yang0815 29.07.2019, 19:58
6. Es stimmt die Laufrichtung nicht

Kann mir jemand erklären, warum die EU auf stur stellt? "Das Abkommen oder keines".
Ich hätte an Johnson signalisiert, er könne jederzeit einen Vorschlag machen, der für die EU besser ist. Der Backstop kann ersetzt werden, wenn er eine Idee hat, wie zwischen der EU (Irland) und UK (Nordirland) Zollkontrollen ohne Zollkontrollen installiert werden können.
So kann er immer auf die böse EU zeigen. Im anderen Fall müsste er, wie versprochen, die Wunderlösung liefern.
Es bei allen anderen Punkten ebenso. UK will einen harten Brexit vermeiden. UK will ein Freihandelsabkommen. Klar, gerne, legt etwas auf den Tisch das für die EU vorteilhaft ist. Und wenn sie ein Angebot machen, dass nach Rosinenpicken für UK aussieht, dann sollte die EU eben dankend ablehnen. Jedes Abkommen schafft eine Win-Win Situation, sonst macht es keinen Sinn.

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w.weiter 29.07.2019, 20:00
7. Zusammen an einem Tisch sitzen.

Klingt durchaus vernünftig.
Tja, wenn der "Bengel" nicht will,
soll er doch am "Katzentisch" sitzen [sorry, nichts gegen Katzen,
die mag ich sehr], möglichst direkt am Eingang zu den Toiletten.
Da kann er sich bewegen. Who cares?

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jla.owl 29.07.2019, 20:00
8. oh, großer Held...

klar, er will Zusagen, bevor er verhandelt, sonst läuft er Gefahr, nach ergebnislosen Gesprächen als blamierter Looser da zu stehen. Also, eine erstmal feige Nummer. Hätte er einen Plan, könnte er den ja mal vorstellen... hat er aber nicht, schon traurig, die Populisten...

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stevie25 29.07.2019, 20:02
9. Völliger Realitätsverlust

Sollen sie ohne Abkommen gehen. Abgesehen davon, dass es dafür in Westminster keine Mehrheit gibt sollte man hier hart bleiben. Natürlich ist die Alternative zum Austrittsvertrag No deal. Oder eben der Verbleib in der EU.

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